Die 6 am häufigsten gestellten Fragen von Eltern

von | Mai 4, 2020 | Corona, Empfehlungen, Ganzheitliche Medizin, Notfall

Hallo liebe Mami!

Da bin ich wieder und diese Woche habe ich etwas Besonderes für euch vorbereitet:

Die Corona-Woche für Eltern!

Ich bekomme unzählige Fragen täglich zum Thema Corona und Kinder und ich möchte mir diese Woche Zeit nehmen, um auf die Themen einzugehen, die euch als Eltern wirklich berühren. Viele von euch haben mein E-Book ‚Corona-Handbuch für Eltern‘ bereits gelesen (wenn nicht, hier geht es zum Download) und ich gehe einfach mal frech davon aus, dass ihr die Inhalte kennt, denn ich fange heute nicht bei A an, sondern bei K für Kinder.

Die Inhalte dieser Blogbeiträge werden in das Handbuch eingearbeitet, sodass diejenigen, die sich bereits eines gekauft haben, in den kommenden Tagen das upgedatete E-Book per E-Mail erhalten werden! Es wird auch Zeit, denn Mittlerweile weiß man deutlich mehr als noch vor einigen Wochen!

Die Wissenschaft steht zwar erst am Anfang, was das Sars-CoV-2 und die dadurch möglicherweise ausgelöste Covid19- Krankheit angeht, aber dennoch ist jeder Tag ein Schritt Richtung Klarheit.

Heute sprechen wir über:

Corona – Die 6 am häufigsten gestellten Fragen von Eltern

Ihr werdet Fragen auf diese Antworten finden:

  1. Wie erkenne ich, ob mein Kind ‚Corona‘ hat und wann muss ich zum Arzt?
  2. Ist Corona für Kinder gefährlich?
  3. Ist mein Kind ein Corona-Risikokind?
  4. Wie gefährlich ist unser Haustier für unsere Familie?
  5. Ist mein Kind nach einer durchgemachten Sars-CoV-2-Infektion immun – ja oder nein?
  6. Soll ich die geplanten Impfungen und Vorsorgen meines Kindes verschieben? Was machen wir mit den Dauermedikamenten, die wir einnehmen müssen?
Los geht es!
 
 
 
1. Wie erkenne ich, ob mein Kind ‚Corona‘ hat und wann muss ich zum Arzt?

Es gibt Kinderkrankheiten, die sind leichter zu erkennen, als andere.

Zum Beispiel Windpocken:

Die Krankheit hat einen typischen Verlauf und man sieht ‚typische‘ Veränderungen auf der Haut. Bei Windpocken ist das zum Beispiel der ‚Sternenhimmel‘ auf der Haut: ein Nebeneinander von typischen Hautveränderungen in verschiedenen ‚Reifestadien‘, das heißt, je nach ‚Alter‘ der Hautveränderungen, verändert sich ihr Aussehen. Typisch bei Windpocken ist auch der Befall der behaarten Kopfhaut.

Bei Coronainfektionen (damit meine in diesem Context natürlich natürlich die Sars-CoV-2 Infektion) ist das anders:

Es gibt keinen TYPISCHEN Krankheitsverlauf. Aufgrund der wissenschaftlichen Beobachtungen der letzten Monate weiß man nun, welche Symptome vorkommen können, die Symptome selbst sind aber sehr unspezifisch. Das heißt: ein Kind das Schnupfen hat, könnte natürlich mit dem Sars-CoV-2 infiziert sein, höchstwahrscheinlich hat es sich aktuell aber einen der anderen zahlreichen Viren eingefangen, die eben auch Schnupfen auslösen können.

Ein großer Teil der Corona-infizierten Menschen hat gar keine Symptome. Die meisten der infizierten Menschen, haben nur leichte Beschwerden (z.B. Husten, Schnupfen, Halsweh). Die Minderheit der Corona-infizierten hat schwere Symptome, wie Atemnot (im Rahmen Lungenentzündung) mit Herz- und/oder Kreislaufversagen.  Die Übersicht der möglichen Symptome findest du auf Seite in meinem ‚Corona-Handbuch für Eltern‘!

Die Dauer der Beschwerden hängt wesentlich davon ab, wie der Verlauf ist: Schnupfen, Durchfall oder Halsschmerzen zum Beispiel sind innerhalb weniger Tage (maximal 14 Tage) weg, wenn der Verlauf aber schwerer ist (z.B. Multiorganversagen, Lungenentzündung), dann kann die Krankheit auch bis zu zwei Monate dauern.

Die Crux ist:

Kinder haben meistens überhaupt keine Symptome. Bei schwereren Verläufen (bei Kindern) sind die Symptome nicht von der einer Grippe (Influenza! Das ist nicht das gleiche, wie ein grippaler Infekt) zu unterscheiden! Die Grippesaison ebbt in der Regel Ende April ab, das heißt, wenn Kinder z.B. im Juni unter starken Grippesymtpomen leiden, ist eine Coronainfektion wahrscheinlicher.

Wichtig für dich:

  • Du nimmst immer dann mit deinem Kinderarzt Kontakt auf, wenn du dir Sorgen machst
  • Du gehst immer dann zum Kinderarzt, wenn dein Kind krank (z.B. Atemnot, hohes Fieber, blaue Lippen, Apathie) ist.
  • Das machst diesbezüglich also alles genau so, wie du es auch bereits vor der Coronakrise getan hast. Bei Verdacht auf Coronainfektion darfst du nicht ohne Vorabanmeldung in die Klinik/Praxis fahren!
  • Bei Säuglingen gehst du sofort zum Arzt, wenn dir mulmig zumut ist. Sie haben ein noch unreifes Immunsystem und können viel schneller und viel schwerer (das bezieht sich nun nicht speziell auf Covid-19, sondern allgemein auf Infektionen) krank werden. Außerdem zeigen sie oft keine typischen Krankheitszeichen (wie beispielsweise Fieber).
  • Aktuell ist es deutlich wahrscheinlicher, dass sich dein Kind, wenn es Atemwegssymptome hat, ein anderes Virus eingeschnappt hat, als das Sars-CoV-2.
  • Es gibt keine Selbsttests!
  • Der Erreger kann aktuell nur durch einen Abstrich aus dem Mund-, Nasen-, Rachenraum nachgewiesen werden. Das Ergebnis -je nach Labor- geht nach 1-2 Tagen ein. Schnelltests (wie z.B. der Schwangerschaftsschnelltest) sind derzeit NICHT (!!!) zertifiziert und nur fraglich aussagekräftig. Im Abstrich wird der Erreger direkt nachgewiesen, im Schnelltest werden Antikörper im Blut nachgewiesen (also nicht der Erreger direkt, sondern eine Reaktion des Immunsystems) .
 
2. Ist Corona für Kinder gefährlich?

Ich habe es bereits im Corona-Handbuch erwähnt aber ich möchte es an dieser Stelle nochmal sagen: Es gibt einen Unterschied zwischen ‚Krankheit‘ und ‚Infektion‘. Ein Kind, das mit dem Sars-CoV-2 infiziert wurde, trägt das Virus in seinem Körper, das bedeutet aber nicht, dass es tatsächlich auch krank wird!

Und wo beginnt überhaupt ‚krank‘?

Manche Eltern würden sagen ‚beim Schnupfen‘, andere sagen ‚beim Fieber‘, wiederum andere sagen ‚wenn mein Kind nicht mehr spielen will‘.

Daten:

  • Nur 2% der deutschen Kinder wurden durch das Sars-CoV-2 krank (das deckt sich ungefähr mit weltweit erhobenen Daten)
  • Fast die Hälfte der Erkrankten sind zwischen 35-50 Jahre alt
  • Während schätzungsweise 20% der Erwachsenen KEINE Symptome zeigen, zeigen ca. 95% der Kinder keine Symptome.
  • Lebensbedrohliche Verläufe unter 30 Lebensjahren kommen praktisch kaum vor.
  • Männer sind von schweren und tödlichen Verläufen im Erwachsenenalter deutlich häufiger betroffen als im Kindesalter, dort sieht man nur eine leichte Jungenwendigkeit.

In der letzten Monatsschrift für Kinderheilkunde stand: (Stand 31.3.2020)

In den Fallserien lag das mediane Alter zwischen 2 und 7 Jahren, mit einem Anteil von Säuglingen von 18 bis 45 %. Am häufigsten berichtete Symptome waren Fieber und Husten; bei 40–100 % lag eine radiologisch (zumeist CT) bestätigte Lungenbeteiligung vor. Schwere/kritische Verläufe – inklusive 2 Todesfälle – wurden bei bis zu 8 % der Kinder berichtet. Die Hospitalisierungsdauer lag bei 5 bis 20 Tagen. Der COVID-19-Survey der DGPI erfasste bis zum 06.04.2020 33 Kinder aus 21 Kliniken, mit überwiegenden Infektionen der oberen Atemwege. 45 % waren Säuglinge, 32 % hatten eine Vorerkrankung. Bislang benötigten 3 Kinder (9 %) eine intensivstationäre Behandlung.

  • Kinder erkranken viel seltener an COVID-19
  • wenn sie krank sind, gibt es kaum schwere Verläufe, sie müssen seltener ins Krankenhaus und werden kaum auf die Intensivstation aufgenommen
  • Die Sterblichkeit der Kinder liegt bei fast Null.
  • Es sind deutlich weniger Kinder an Covid-19 gestorben als an Grippe! Vor der Grippe haben Eltern in der Regel weniger Angst, weil sie sich an das Vorkommen der jährlichen Grippesaison bereits gewöhnt haben.

Das Virus meint es – so scheint es- mit Kindern gut (das betrifft übrigens auch Schwangere, siehe Corona-Handbuch). Man weiß nicht genau, warum das so ist. Es könnte daran liegen, dass Kinder selten schwerwiegende Begleiterkrankungen haben, es könnte aber daran liegen, dass die Zellen der Atemwege, an die sich die Viren anheften müssen, bei Kindern noch anders ausgebildet sind. Es gibt diverse Theorien, die noch geprüft werden müssen.

3. Immunität- ja oder nein?

Die meisten Corona-Follower interessieren sich vor allem für eine Frage:

Ist man nach einer Corona-Infektion immun gegen das Virus?

Das heißt: kann ich mich nochmal an einem Sars-CoV-2 anstecken, muss ich auch nach überstandener Infektion um meine Eltern oder um mein Kind bangen?

Immun zu sein bedeutet, dass man nach einer durchgemachten Krankheit nicht nochmal (oder nur milde) durch den gleichen Erreger krank werden kann. Wie das beim Sars-CoV-2 ist, ist derzeit unklar.

  • Es kann sein, dass nur ein teilweiser Schutz besteht, sodass erneute Infektionen möglich sind aber die Beschwerden nicht so ausgeprägt sind, wie beim ersten Krankheitsdurchlauf.
  • Es ist auch unklar, ob diese ‚Immunität‘ nur einige Monate, Jahre oder ein ganzes Leben lang anhält, hier müssen wir auf weitere wissenschaftliche Ergebnisse warten und natürlich den bisher noch ausstehenden Langzeiterfahrungen.
  • Bei der Influenza-Grippe ist es zum Beispiel so, dass sich das Virus ständig verändert, das heißt, je nachdem wie stark die Virus-Veränderungen sind, kann der Körper, der bereits Influenza hatte, das Virus ‚gerade noch‘, ‚nur teilweise‘ oder ‚nicht mehr‘ erkennen. Die üblichen ‚leichten Veränderungen‘ des Influenzavirus sorgen für die jährlichen Grippewellen. Die großen Virusveränderungen, die dafür sorgen, dass ein Körper das Virus gar nicht mehr erkennt, können in größeren Abständen zu großen Influenza-Pandemien (z.B. H1N1-Grippe) führen.

Bei einigen (sehr wenigen) Menschen, ist es tatsächlich zu einem erneuten Ausbruch an Symptomen (obwohl die Krankheit bereits durchgemacht wurde) gekommen. Momentan weiß man noch nicht genug, aber es sieht so aus, als würde es sich um eine ‚Reaktivierung‘ des Virus handeln, das heißt: Das Virus war noch im Körper und fand ein Schlupfloch im Immunsystem, um wieder aktiv zu werden und ‚Schaden‘ anzurichten.

4. Wie gefährlich sind Haustiere für unsere Familie?

Häufig hört man in den Medien, dass Coronaviren bei Haustieren nachgewiesen wurden! Tatsächlich gilt als Vorsichtmaßnahme: Kontakt mit Haustieren meiden!

Aber:

Wie ich bereits eingangs in meinem Handbuch erwähnt habe, sollte man mit den Meldungen der Medien sehr vorsichtig sein. Mit den Coronaviren bei Haustieren ist es nämlich so:

Die Coronaviren sind eine große Familie aus hunderten Viren mit bestimmten Merkmalen, die vor allem im Tierreich vorkommen! Dass Tiere also mit Coronaviren infiziert sind, ist längst nichts neues. 7 Coronaviren-Mitglieder können auch Menschen infizieren. Das Sars-CoV-2 darunter ist neu.

Bei Katzen hat man tatsächlich nachgewiesen, dass sie sich mit Sars-CoV-2 anstecken können, sie werden aber nicht krank und es ist bisher keine Übertragung des Virus von Haustier zum Mensch nachgewiesen worden!

5. Ist mein Kind ein Corona-Risikokind?

Die häufigste Frage, die mir Eltern gestellt haben war:

Hilfe, mein Kind neigt zu Lungenentzündungen, und spastischen Bronchitiden, ist mein Kind ein Risikokind für die schwere Covid-19 Lungenerkrankung?

Ich möchte an dieser Stelle eines sagen:

Und: Unser Immunsystem ist ein Wunder. Es kann verschiedene Infekte (sogar gleichzeitig) eindämmen und meistens einen gesunden Ursprungszustand wiederherstellen. Seine ihm innewohnende Intelligenz ist faszinierend!

Was ist ein Risikokind überhaupt?

Die Risikogruppeneinteilung der Erwachsenen kann nicht auf das Kind übertragen werden! Allgemein gelten Kinder nicht zur Risikogruppe (wie man z.B. von älteren Menschen sagt)!

Wenn man das Wort ‚Risikokind‘ hört, dann meint man damit ein Kind, das, im Falle einer Sars-CoV-2 Infektion ein erhöhtes Risiko für schwere und gefährliche Verläufe hat.

Dazu gehören z.B. Kinder mit einem angeborenen Immundefekt. Wenn ein angeborener Immunfehler vorliegt, dann ist dieser Balanceakt (krankwerden-gesundwerden) gestört, für diese Kinder kann jeder eigentlich harmlose Schnupfen (bzw. Erreger) lebensgefährlich sein. Kinder mit Immundefekten können an Erregern sterben, die bei ‚gesunden‘ Menschen nicht einmal Symptome auslösen.

Es muss aber nicht nur immer ein Immunfehler (können angeboren sein, aber auch im Rahmen von z.B. Leukämie vorliegen) vorliegen, damit ein Kind zur Risikogruppe gehört. Es gibt auch Erkrankungen, die den kindlichen Körper so belasten, sodass seine Abwehr dadurch eingeschränkt wird (z.B. schwere Herzfehler oder andere Grunderkrankungen z.B. die die Lungenfunktion stark beeinträchtigen (Fehlbildungen unter anderem)).

Jedes Kind, dass eine ‚Schwachstelle‘ in den Atemwegen hat (Asthma, wiederkehrende Bronchitiden) kann durch ‚alltägliche‘ Viren krank gemacht werden. Das Risiko ist durch das Coronavirus aber nicht höher, als es ohnehin auch ohne Coronavirus schon war! Der Fokus beim Asthma z.B. bleibt weiterhin, dass das Asthma medikamentös gut eingestellt ist, dass kann das Kind normal am Leben teilhaben (insoweit das aktuell erlaubt ist). Denk daran: auch wenn dein Kind ´ein hyperreagibles Bronchialsystem hat, heißt das nicht zwingend, dass es überhaupt Symptome zeigen wird und noch weniger heißt es, dass es einen lebensbedrohlichen Verlauf einnehmen wird. Es heißt, dass ihr gegenüber einer Verschlechterung der Atemwegsfunktion aktuell genauso achtsam sein müsst, wie ihr es (wahrscheinlich vor allem während der Infektzeit) ohnehin schon gewesen seid! Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

6. Soll ich die geplanten Impfungen und Vorsorgen meines Kindes verschieben? Sollen wir Dauermedikamente pausieren?

Für alle drei (Impfungen, Medikamente, Vorsorgen) gilt: sie haben eine Schutzfunktion und sollten durchgeführt werden (es sei denn, dein Arzt sagt dir was anderes).

Medikamente, dürfen nicht ohne Rücksprache mit dem Kinderarzt abgesetzt oder neu eingenommen werden. Cortison-Inhalation bei Asthma/obstruktiver Bronchitis oder Cortison-Zäpfchen beim Pseudokrupp, können ohne Bedenken gegeben werden! Die von Eltern oft gefürchteten Nebenwirkungen (z.B. Immunschwäche) treten erst auf, wenn Cortison in hohen Dosen über einen längeren Zeitraum gegeben wird. Die Gesundheitsgefährdung durch das Absetzten des Cortisons ist deutlich höher als die Sars-CoV-2 Gefahr für dein Kind!

Vorsorgen dienen dazu, dass Krankheiten oder andere Auffälligkeiten frühzeitig erkannt werden und entsprechende Therapien frühzeitig eingeleitet werden können, um langfristigen Schaden körperlicher oder psychischer Art für das Kind zu vermeiden.

Beispiel:

Eine vorzeitig auftretende Pubertät oder Veränderungen des Längenwachstums können ein Hinweis für einen Hirntumor oder andere hormonelle Störungen sein. Diese können frühzeitig nur im Rahmen der Vorsorgen erfasst werden (z.B. Anhand den Perzentilen). Wenn die Vorsorgen jetzt ausgelassen oder viel zu spät nachgeholt werden werden, können wir als Kinderärzte solche Veränderungen nicht rechtzeitig erkennen und leiten dann mögliche Therapien zu spät ein. Bei einem Kind, das aus oben genannten Gründen, zu früh und zu schnell wächst, kann das langfristig in einer zu kleinen Endgröße enden. Das Kind könnte z.B. dann langfristig bei einer Endgröße von 1.50m stehen bleiben. Dass das drastische Auswirkungen, unter anderem auf die Psyche des Kindes, haben kann, kannst du dir ja vorstellen! Deshalb gibt es Vorsorgen und deshalb sollten Vorsorgen aktuell auch wahrgenommen werden.

Es wird davon abgeraten Impfungen ausfallen zu lassen, weil die impfpräventablen Krankheiten, immer noch auftreten können! Außerdem will man nicht, dass es zu weiteren Ausbrüchen von vermeidbaren, für Kinder noch viel gefährlicheren (als Covid-19)  Krankheiten kommt. Es gibt aktuell keine Hinweise dafür, dass die Impfung das Immunsystem des geimpften Kindes so beeinflusst, dass es mit einer zusätzlichen Coronavirusinfektion schlechter umgehen könnte.

Impfungen werden dann verschoben,

  • Wenn, dein Kind aktuell krank ist (insbesondere Fieber und/oder schlechter Allgemeinzustand)
  • Bei Verdacht oder nachgewiesener Sars-CoV-2 Infektion, hier würde man erstmal abwarten, wie die weitere Infektion verläuft, denn die Impfung kann das Kind noch zusätzlich ‚beschäftigen‘ und das Fieber im Rahmen einer Sars-CoV-2 Infektion kann auch den Erfolg der Impfung beeinträchtigen
  • Wenn das Kind in den letzten 2 Wochen Fieber hatte (allgemein gültig)

Wow, das war ein langer Beitrag!

Hast du es geschafft ihn zu Ende zu lesen?

Im nächsten Beitrag geht es um die Rolle von Kindern während der Pandemie und wir schauen uns die Frage genauer an: Wie gefährlich ist mein Kind aktuell für die Gesellschaft und wie gefährlich ist eigentlich die Gesellschaft für mein Kind!

Deine Dr. Mami

E-Book:

Falls Du mein kostenloses, über 70 Seiten langes Ebook ‘ganzheitlich gesunde Kindheit’ noch nicht kennst, schau gerne hier vorbei. Hier findest Du viele spannende Informationen (wie erkenne ich, dass mein Kind krank wird? Wann sollte ich zum Arzt? Was mache ich bei Fieber? Welche Pflanzen helfen mir weiter? Welche Rolle spielen Selbstliebe und Achtsamkeit in meiner Mutterschaft?)

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