Deine Mama Superkraft

Deine Mama Superkraft

Stress

Hallo liebe Mami!

Viele Mütter stehen nach der Geburt ihres ersten Kindes dauerhaft unter Strom.

Der grösste Grund dafür ist:

Sie haben falsche Erwartungen an ihr Kind (und sich!).

Falsche Erwartungen sind eine sehr große Quelle für mütterlichen Stress!

Mütter sind nicht „Schuld“ an diesen falschen Erwartungen. Sie kommen nicht wirklich aus ihrem Inneren, denn sie sind ein Produkt der Umwelt, der Medien, ihrer Erziehung.

Viele Konflikte, die du mit deinem Kind im Alltag hast, entstehen durch dein fehlendes Vertrauen in die natürliche Kompetenz deines Kindes! Dadurch lastet ein ungemein großer Druck auf dir, weil du dich für viele Dinge verantwortlich fühlst, die dein Kind am besten sogar ohne deine ständige Kontrolle schafft, wie z.B. ausreichend essen, dankbar sein, sauber werden, durchschlafen, empathisch und großzügig sein, entspannt bleiben.

Vertraue deinem Kind!

Wenn du deinem Kind vertraust, wird es sich selbst besser vertrauen!

Selbstvertrauen, intrinsische Motivation und körperliche Gesundheit sind seine Werkzeuge auf seiner ganz normalen und sehr individuellen Reise namens ENTWICKLUNG.

Dein Kind muss vieles eben nicht lernen, es wird sich ENTWICKELN, wenn sein inneres Programm den Startschuss dazu gibt.

Für psychische, kognitive und motorsiche Meilensteine sorgt sein EIGENES genetisches Programm, dass sich über viele Jahrtausende evolutionär bewährt hat!

Die intrinsische Motivation deines Kindes ist eine magische Kraft, die dein Kind – gewissenhaft und zuverlässig – von einem Meilenstein zum nächsten bewegt.

Du musst es nicht anfeuern, locken oder mit ihm trainieren! Du sollst es nicht kontrollieren, biegen oder formen und darfst es auch nicht überbehüten. Du erschaffst lediglich den Raum für die Entwicklung deines Kindes, dazu gehört auch eure wundervolle Bindungsbeziehung. Eine gute Bindung erschafft deinem Kind die Freiheit, die es braucht, um sich in Geborgenheit nach seinem eigenen Tempo zu entwickeln.

Vertraue dir als Mutter!

In dein Kind zu vertrauen, heißt auch: dir als Mutter zu vertrauen, denn deine grösste Mami-Superkraft entfaltest du nicht unbedingt in der starren Erziehung deines Kindes, sondern in dem „LOSLASSEN“, in dem „RAUM-GEBEN“, in dem „SICH-ENTWICKELN-LASSEN“.

Deine Superkraft als Mutter liegt darin, die magische Balance aus „eingreifen, begleiten und loslassen“ zu finden.

Vertraue darin, dass du im „LOSLASSEN von falschen Erwartungen“ DIE innere Verbundenheit wieder findest, die dich als Mutter, die zufriedenste Version deiner selbst leben lässt.

Das eigene Kind kontrollieren zu wollen ist nicht immer notwendig, sondern sehr oft auch die Kompensation eigener Ängste. In deinem Verhalten kannst du oft den Versuch erkennen, mit tief in dir schlummernden Glaubenssätzen zurechtzukommen. Meistens steckt dahinter „ich bin nicht gut genug“ und wenn mein Kind dies oder jenes nicht kann „bin ich keine gute Mutter“ oder „denken andere, ich bin eine schlechte Mutter“.

Wenn du tief mit dir verbunden bist, dann handelst du jenseits deiner Glaubenssätze, aus deinem Inneren heraus und du wirst feststellen, wieviel entspannter du auf dein Kind und seine individuelle Entwicklung schauen kannst.

Wo fällt Dir das Loslassen am Schwersten?

​Deine Dr. Mami

E-Book:

Falls Du mein kostenloses, über 50 Seiten langes Ebook ‘ganzheitlich gesunde Kindheit’ noch nicht kennst, schau gerne hier vorbei. Hier findest Du viele spannende Informationen (wie erkenne ich, dass mein Kind krank wird? Wann sollte ich zum Arzt? Was mache ich bei Fieber? Welche Pflanzen helfen mir weiter? Welche Rolle spielen Selbstliebe und Achtsamkeit in meiner Mutterschaft?)

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Ich bin Dr. Mami

Für dich und dein Kind, habe ich mich ausgebildet:

  • Ärztin, Familien- und Life-Coach
  • Gründerin von MAP-Family®
  • Europäisches Diplom für ganzheitliche Medizin
  • i.A. Psychotherapie für Kinder- und Jugendliche
  • Lehrerin für achtsame Elternschaft mit Selbstmitgefühl
  • Expertin auf www.bindungsorientiert.com
  • diverse zusätzliche Qualifikationen

Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung. Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung. Oscar Wilde

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Warum morgendlicher Stress mit Kindern eine Chance ist!

Warum morgendlicher Stress mit Kindern eine Chance ist!

Stress

Mann! Je eiliger man es morgens hat, desto langsamer werden die Kinder! Merken die denn nicht, dass wir es eilig haben?

Das Baby hat die Windel voll, aber “es” hat seinen Weg bis zum Nacken gefunden. Nochmal wickeln.
Mist, ich bin eh schon zu spät.
Die Kleinkinder bocken und trotzen, weil das Essen die falsche Farbe hat, der falsche Teller ausgesucht wurde oder die Socken stören.
Die Geschwister streiten sich, weil einer sich getraut hat, das Spielzeug des anderen anzuschauen.
Den Schulkindern fällt auf dem Weg nach draußen ein, dass sie ihre Hausis vergessen haben.
Das “Pubertier” läuft sowieso nicht mehr so schnell, seitdem es konstant Musik auf den Ohren hat.

Und die Eltern? Die rufen, drohen mit Strafen, locken mit Belohnung, manchmal wird es lauter, man zählt bis 3, es kommt vor, dass man das Kind im Schlafanzug oder ohne Schuhe im Kindergarten abgibt, dass die Hausschuhe noch angezogen sind, die Elternbriefe zuhause vergessen wurden oder man merkt, dass die Brotzeit noch auf dem Tisch liegt, wenn das Kind schon weg ist.

Stress pur morgens!

Warum hören die einfach nicht?

JEDEN Morgen die gleichen Diskussionen!

Papi/ die Mami sind total angespannt – bis sie ENDLICH in der Arbeit ankommen.

Ich erkläre Dir jetzt, was wir Eltern tun können um unsere Kinder frühzeitig in das Thema “Zeitdruck” und “Effizienz” einzuführen. Damit sie morgens so funktionieren wie WIR ELTERN es wollen und so schnell sind wie WIR ELTERN das brauchen. Ziel ist, dass WIR ELTERN weniger gestresst sind, DAMIT ist es wichtig, dass das Kind das Konzept von Zeit, Zeit ist Geld, graue Haare, Zeitdruck und Eile kennenlernt. Nur wenn Dein Kind diese Konzepte kennt und versteht, somit auch Stress empfindet, kann es Dir eine Hilfe morgens sein. Dein Kind muss lernen, weniger im “Hier und Jetzt” zu leben, sondern mehr vorausschauend zu sein.
Für verschiedene Altersstufen stehen verschiedene Lösungsansätze zur Verfügung.

So. Der letzte Absatz sollte nur etwas provozieren und in Dir das Gefühl auslösen “ich will das gar nicht! Mein Kind soll nicht lernen, daß es normal ist, morgens gestresst zu sein. Es soll nicht lernen, dass man mit Stress auf die morgendliche Eile reagieren MUSS” .

Ja! Die Situation ist wie sie ist. Wir können etwas tun, um sie zu optimieren und  können wir entscheiden wie wir reagieren. Vorausgesetzt- wir wollen überhaupt was ändern!

Aus dieser Erkenntnis heraus haben wir daheim entschieden, dass WIR ELTERN die Verantwortung über den Ablauf des Morgens haben und NICHT die Kinder. Die Kinder leben im “Hier und Jetzt” und das ist unsere Chance (der Erwachsenen) das auch zu tun!

Wie wir es für uns gelöst haben?

1. Wir stehen deutlich früher auf, um die Dinge, die für unsere Kinder morgens wichtig sind, begleiten zu können. Die 45 Minuten früher, die wir früher aufstehen sind Gold wert. Wir haben Zeit zu lesen, kuscheln , die Kinder können spielen, haben jeder Zeit für sich, seitdem läuft es morgens ziemlich gut bei uns. Meistens 😉 und wem geht es am Besten? Uns Eltern! Wem sind wir ein gutes Vorbild! Den Kindern! Sie machen es von Natur aus eh schon ganz richtig, sie sind halt nicht (Gott sei dank) so alltagstauglich und angepasst  wie viele es sich wünschen. Warum müssen sie sich verbiegen? Warum finden wir nicht ein bisschen mehr zu unserem inneren Kind zurück? Mit welcher Überheblichkeit man immer denkt, die Kleinen müssen sich an uns anpassen und nicht andersrum!). Es muss einen Hafen der Ruhe geben in der immer schneller und oberflächlicher werdenden Welt, das sollte das Zuhause sein.

2. Am Vorabend holen die Kinder selbst ihre Klamotten für den nächsten Tag raus. Sie legen es vor ihre Zimmertür . Wenn sie morgens aufstehen, wissen sie gleich, dass sie es anziehen können. Dadurch, dass sie ihre Anziehsachen selbst aussuchen können, gibts keine Krise am nächsten morgen.

3. Am Vorabend wird der Frühstückstisch gedeckt (soweit es geht).

4. Rucksack und Schulranzen stehen in Greifweite. Alles am Vorabend fertig eingeräumt (soweit wie möglich).

5. Die Brotzeitdosen werden am Vorabend weitestgehend gepackt, morgens schnippeln wir das Obst und Gemüse.

6. Wenn die Kinder fertig gefrühstückt haben, wird erstmal alles gemacht, was gemacht werden sollte (zB Zähneputzen, Tisch abräumen), dann wird gespielt. Es macht nicht immer jeder mit, je nachdem wie sie möchten, aber sie haben meistens Freude daran, weil sie selbst den Morgen genießen.

Und wenn sie trödeln und wir haben es trotzdem eilig?

Manchmal müssen sie sich einfach beeilen, das gehört auch zum Leben. Aber wir wollen es ihnen so oft wie möglich entspannt vorleben. Wenn es richtig schnell gehen muss, weil wir verschlafen haben oder die Zeitumstellung nicht mitbekommen haben (ähem), dann bekommt man es auch oft spielerisch hin, dass man schnell und gut gelaunt mit dem Brot im Auto sitzt.

Ich sag dir eins: GOTT SEI DANK KANN MEIN KIND SICH NOCH NICHT BEEILEN!

Hast Du sonst noch gute Tipps für einen entspannten Morgen mit Kindern?

Adopting the right attitude can convert a negative stress into a positive one.

Hans Selye

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Im Heilraum für Mitglieder findest du die Checkliste:

Was kann ich als Mama machen um das Risiko für Resistenzbildung zu reduzieren?

Die folgenden Beiträge zum Thema ‘Antibiotikum’ folgen demnächst, hier bei Dr. Mami:

  1. Antibiotika und Darmflora, Darmkuren, was ist gut?
  2. natürliche Alternativen zu Antibiotika

 

Bis bald!

Eure Desiree

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