Notfall- Pseudokrupp: Hilfe mein Kind bellt!

Notfall- Pseudokrupp: Hilfe mein Kind bellt!

Pseudokrupp

Grüß Gott zu meinem nächsten wintervorbereitenden Blogeintrag für euch!

Erläuterungen: 

Gebrauchte Synonyme: Krupp-Anfall, Krupp-Husten, Krupp-Syndrom, Stenosierende Laryngotracheitis

Zusatzinfo: Falls das Kind zum Pseudokrupp-Anfall neigt, sollten v.a. in der kalten Jahreszeit alle Betreuungspersonen (Babysitter, Oma, etc.) über meinen Bloginhalt aufgeklärt werden.

Warum heisst es ‘PSEUDO….’?

Es gibt den ‘echten Krupp’, der aufgrund einer Diphterieinfektion ausgelöst wird, hier handelt es sich um einen lebensbedrohlichen Notfall. Gott sei Dank kommt das hier in unseren Breiten kaum noch vor, da die meisten Kinder durch ihre frühzeitige Impfung einen guten Schutz dagegen aufgebaut haben. Daneben gibt es den ‘Pseudokrupp’, der mit dem echten Krupp nicht viel gemeinsam hat. Mittlerweile bezeichnet man den Pseudokrupp eigentlich auch nicht mehr als solchen (sondern ‘Krupp-Syndrom’, bzw. ‘viraler Krupp’), aber der Begriff hält sich hartnäckig, also werde ich den Begriff zur Vereinfachung für diesen Eintrag auch weiterhin nutzen!

 

Warum ist der ‘Pseudokrupp’ einen eigenen Blogeintrag wert?

Die meisten von euch kennen den ‘Pseudokrupp‘ oder haben davon zumindest schon einmal gehört. Auch wenn ihr nicht viel darüber wisst, habt ihr in vager Erinnerung:  … irgendwas hat das doch mit Kindernotfällen zu tun, oder
Was das genau ist, wodurch es verursacht wird und was ihr genau in einem Pseudokrupp-Anfall tun könnt, lernt ihr heute hier! Wie immer gilt ‘Wissen ist Medizin’ für Eltern und ich hoffe euch damit etwas Angst zu nehmen und euch durch sinnvolles Wissen Sicherheit zu schenken.

Besonders beim Pseudokrupp gilt: in der richtigen Reaktion der Eltern liegt der höchste Therapieerfolg!!!

Basic Facts zum Pseudokrupp:

Der ‘Pseudokrupp’ ist die häufigste Ursache für akute Atemnot im Kindesalter. Meistens sind Kinder zwischen dem 6.Lebensmonat- und 4. Lebensjahr betroffen. In der Praxis habe ich allerdings in letzter Zeit häufiger Kinder mit Krupp-Husten ‘gehört’, die auch schon älter waren. Es zeigt sich eine saisonale Häufung v.a. im Herbst und im Winter.  Rezidive (Wiederholungen) sind häufig.In der Regel dauert der Pseudokrupp nur wenige Tage. Die meisten Kinder haben oft ‘nur’ den bellenden Husten (s.u.)!

Besonderheiten der Atemwege beim Kind, die für die Entstehung des Pseudokrupps relevant sind:

Der Kehlkopf des Kindes wächst sehr langsam, d.h. es ist alles relativ klein und eng da drinnen. Es gibt von Natur aus drei Engen im Bereich der Atemwege, davon ist das engste Segment, der Teil unter der Stimmritze (bis ins frühe Schulalter).

Wie wird der virale Krupp /Pseudokrupp ausgelöst?

Verschiedene Viren lösen den Pseudokrupp aus. Für die Therapie spielt es im Endeffekt keine Rolle, welcher Virus es ist, da wir beim Virusinfekt  allgemein und so auch beim Pseudokrupp abwarten müssen, bis der Körper den Virus selbst bekämpft hat. In der Zwischenzeit können wir nur  versuchen, die Beschwerden des Kindes zu lindern. Also schonmal vorab: normalerweise kein Antibiotikum beim Pseudokrupp!

Wie merke ich, ob mein Kind einen Pseudokrupp hat?

Dem Krupphusten oder Kruppanfall geht meistens eine Phase mit unspezifischen Symptomen (Erkältungszeichen) voraus, das Kind ist oft nicht beeinträchtigt und hat selten Fieber.  Meistens kommt es nachts und in den frühen Morgenstunden zu einem akuten Kruppanfall, d.h.plötzlich und unvorhersehbar: das Kind erwacht meist zwischen 23 Uhr und 4 Uhr morgens mit den bereits oben genannten Beschwerden auf:
a. bellender Husten
b. Heiserkeit
c. inspiratorischer Stridor (ziehendes Atemgeräusch beim EINATMEN) –> gleichzeitig seht ihr im Video angedeutet die Einziehung im Bereich des Brustbeins und zwischen den Rippen.

In diesem Video, dass ich für Euch gefunden habe, das ich für euch auf YouTube gefunden habe, seht ihr die typischen Zeichen für den Pseudokrupp!

Warum tritt der Pseudokrupp vor allem nachts oder in den frühen Morgenstunden auf:

Es gibt eine Hypothese für das nächtliche Auftreten. Jeder Mensch hat im Körper das Hormon Cortisol. Hormone werden oft in einem bestimmten Tagesrhythmus ausgeschüttet. Da das Cortisol nachts vermindert ausgeschüttet wird, kann es in dieser Zeit also nicht seine Aufgaben (in der Form wie tagsüber) wahrnehmen, dazu gehört vor allem das Senken der Entzündungsaktivität. Wenn unser Kind also eine Entzündung der Atemwege hat, durch einen Virus ausgelöst, nimmt die Entzündung nachts zu, da das Coritsol um diese Uhrzeit  reduziert ausgeschüttet wird : das wiederum erhöht die Schwellung und damit das Gefühl der Atemnot.

Sieht jeder Pseudokrupp gleich aus?

Es gibt eine Einteilung des Krupanfalls in mild, moderat und stark, die Auflistung findet ihr in dem Merkblatt, weiter unten.

Ist der Pseudokrupp gefährlich?

Meistens verläuft der Krupp-Anfall nur milde und ist damit harmlos. Manchmal kommt es aber zu einem schweren Kruppanfall, der lebensbedrohlich sein kann. Vor allem werden schwere Verläufe bei Konfektionen mit Influenza A, Herpes und Masern beschrieben.

Warum sollte jeder Kinderarzt nach dem Impfstatus eines Kindes schauen, wenn es einen Pseudokrupp-Anfall hat?

Eine wichtige Differentialdiagnose zu einem wirklich schweren oder atypisch verlaufenden Kruppanfall ist die Epiglottitis, die Kehlkopfentzündung die z.B. durch Hämophilus Influenzae B ausgelöst wird. Es handelt sich hier um einen lebensbedrohlichen Notfall, in dem der Arzt dem Kind nicht mal in den Hals schauen darf oder es mit einer Blutentnahme aufregen darf. Die Kinder haben beim Pseudokrupp keine Schluckbeschwerden. Wenn eine kloßige Sprache vorliegt, das Kind hohes Fieber hat und speichelt weil er durch die Schluckbeschwerden seinen Speicheln nicht runterschlucken kann, muss dringend der Notarzt gerufen werden. Alle Eltern sollten wissen, ob ihr Kind gegen Hämophilus Influenzae B geimpft ist!

Warum macht das abhören der Lungen und die Messung der Sauerstoffsättigung bei einem einfachen Krupp-Husten eigentlich keinen Sinn?

Wie oben erwähnt, sitzt die Schwellung beim Pseudokrupp im Halsbereich (unter dem Kehlkopf) und durch diese Lage im Bereich der Stimmlippen (die für Sprache/ Töne zuständig sind) hat der Krupp-Husten seinen markanten klang. D.h. der Pseudokrupp hat mit den Bronchien und mit dem Lungengewebe nichts zu tun. Dennoch kann es Sinn machen die Lungen und Bronchien abzuhören, um sicherzugehen, daß das Kind nicht zusätzlich gesundheitlichen Probleme in diesem Bereich hat. Die Sauerstoffsätiggung muss aus dem gleichen Grund nicht gemessen werden, d.h. sie spielt eine untergeordnete Rolle, da die Ebene der oberen Atemwege den Gasaustausch in der Lunge und damit die Sauerstoffversorgung des Blutes nicht beeinträchtigt.

Warum hat mein Kinderarzt den Krupp-Anfall nicht diagnostiziert?

Wie ihr oben gelesen habt, beginnt der Pseudokrupp meist nach einem harmlosen Virusinfekt (z.B. Schnupfen). Nicht jeder Schnupfen entwickelt sich zu einem Pseudokrupp. Der Krupp-Anfall kommt PLÖTZLICH. Es gibt Kinder, die vermehrt zu Pseudokrupp neigen, andere Kinder bekommen es nie. Leider kann der Kinderarzt nicht erkenne, ob ein erkältetes Kind einen Pseudokrupp-Anfall bekommen wird. Allgemein gilt: der Pseudokrupp wächst sich mit fortschreitendem Alter und Wachstum des Kehlkopfbereiches aus.

Was mache ich, wenn mein Kind ein Pseudokrupp hat?

Jedes Kind, dass einen Pseudokrupp hat, bekommt Kortison um die Entzündungsaktivität in den Schleimhäuten zu lindern (Manche Ärzte empfehlen es auch erst, wenn ein mittlerer Pseudokrupp-Anfall vorliegt). Das gibt es als Saft oder als Zäpfchen. Die Wirkung tritt sehr schnell ein (20-30 Minuten nach Gabe) und somit ist die Kortisongabe hier Gold wert! In der Dosierung (wir geben es ja in der Regel nur 1-2 mal) braucht ihr vor Nebenwirkungen keine Angst haben!

Wann fahre ich in die Klinik und wann muß mein Kind in der Klinik bleiben (Beispiele)?

  1. Beim ersten Anfall behalten viele Kliniken die Kinder zur Beobachtung da, vor Allem wenn starke Unsicherheit von Seiten der Eltern vorliegt. Wenn es nur ein milder Pseudokrupp ist, dürft ihr wieder nach Hause gehen. Wenn es ein mittlerer Pseudokrupp ist, hängt es davon ab, wie gut und schnell euer Kind auf die Therapie angesprochen hat und wie der Arzt vor Ort euer Kind einschätzt.
  2. Wenn es dem Kind schlecht geht.
  3. Wenn das Kind unter starker Atemnot leidet.
  4. Wenn das Kind unter 6 Monate alt ist.
  5. Wenn das Kind sich nach Gabe von Cortison nicht verbessert.
  6. Bei einem ungewöhnlichen Verlauf der Krankheit.

Fast immer reicht eine ambulante Therapie (d.h. ihr braucht nicht stationär versorgt werden)!

Was kriegt mein Kind in der Klinik, wenn es einen Pseudokrupp hat?

  1. Da es sich um eine Entzündung der Schleimhäute handelt, die eine Schwellung verursacht, bekommt jedes Kind Cortison als Saft oder als Zäpfchen (oder über die Vene)
  2. Epineprhin: Adrenalin ab mitlerem Pseudokrupp-Anfall, Wirkung tritt nach 10 Minuten ein und dauert 2h. Wie wirkt es? Das Adrenalin führt zu einer sofortigen Verengung der Blutgefässe in den Atemwegen (der Schleimhaut) und wirkt dadurch abschwellend (wie Nasentropfen!). Wie ihr euch vorstellen könnt, könnte die Schwellung nach diesen 2h wieder auftreten. Manchmal ist die Schwellung danach sogar noch stärker (REBOUND), da die Blutgefässe sich dann besonders weit stellen.  Bei Kindern mit Herzerkrankungen sollte man dringend darauf hinweisen, bevor man in der Klinik Adrenalin inhaliert. Die Adrenalin Inhalationen macht der Kinderarzt durch den REBOUND-EFFEKT nicht in der Praxis, daher werden Kinder, die in der Notaufnahme Adrenalin inhalieren i.d.R. stationär zur Überwachung aufgenommen.  Allerdings habe ich mittlerweile schon öfter mitbekommen, dass ein Kind, wenn es sehr gut angesprochen hat auf die Kombination aus Adrenalin (abschwellend) und Cortison (entzündungshemmend) erstmal wieder heim durfte.

Zusammenfassung:

Ich hoffe, ich habe euch jetzt keine Angst gemacht! Der Pseudokrupp ist eigentlich harmlos, aber KANN eben auch schwerere Verläufe annehmen und ich möchte nur, daß ihr das wisst. Meistens haben die Kinder bei einem Pseudokrupp-Anfall nur den bellenden Husten, manchmal auch das ziehende Atemgeräusch mit stärkeren Atembeschwerden, die aber mit den allgemeinen Maßnahmen schon gut in Griff zu bekommen sind. Am allerwichtigsten ist, daß ihr euer Kind gut einschätzt und sofort mit ihm/ihr in RUHIGER Atmosphäre in die kalte Nachtluft hinausgeht.

Deine Dr. Mami

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Pseudokrupp

Hallo liebe Mami!

Heute möchte ich Dir etwas über Fieber erzählen!

Take Home Message vorab:

Deine Angst ist unbegründet und diese Angst kommt aus Zeiten, wo Kinder mit hohem Fieber an banalen Infekten gestorben sind!

Fieber ist sehr sinnvoll und kann dem Körper Schutz vor einer Verschlimmerung der Infektionskrankheit bieten!

Wenn Du es nach diesem Beitrag schaffst, nicht alle 15 Minuten bei Deinem Kind die Körpertemperatur zu messen und halbwegs entspannt zu bleibst, auch wenn das Fieber hoch ist, hast du viel Lebensqualität gewonnen, denn im Leben mit Kindern ist Fieber ein häufige Thema!

Du lernst heute

  • Was ist Fieber?
  • Wozu dient Fieber?
  • Warum fiebern Kinder oft so hoch?
  • Wie zeigt sich Fieber?
  • Warum du keine Angst vor Fieber haben musst!
  • Ob und wann Du Fieber senken sollst!
  • Was es mit dem Fieberkrampf auf sich hat!

Allgemeines:

Fieber ist eine der häufigsten Ursachen für unfreiwillige Besuche von Eltern beim Kinderarzt. Manche Eltern werden bei 38.5°C nervös, andere erst bei 40°C. Manche kommen sofort, wenn ihnen Fieber auffällt, andere warten noch ein paar Tage, bis sie sich beim Kinderarzt vorstellen! Was alle Eltern gemeinsam haben: irgendwann macht es einen doch nervös. Sei es die Angst vor dem Fieber, die Angst vor der zugrundeliegenden Erkrankung oder die Angst vor einem Fieberkrampf.

Eines vorab: Fieber ist ein Symptom und keine Krankheit! Fieber hat eine Ursache, meistens ist es ein Infekt. Fieber wird vom Körper AKTIV ausgelöst, weil es sinnvoll und notwendig ist!

WICHTIG: Neugeborene und junge Säuglinge sollten IMMER ab einer Körperkerntemperatur von 38.0°C (rektal gemessen) dem/der Kinderarzt/-Ärztin vorgestellt werden! Auch wenn es den Kindern gut geht!

Wir sprechen hier heute nicht von den möglichen Ursachen von Fieber. Natürlich kann Fieber Symptom einer gefährlichen Krankheit sein, aber wie ein Kollege in einem Artikel über Fieber mal schrieb: die gefährliche Krankheit wird nicht weniger gefährlich, wenn das Fieber gesenkt wird. 

Die häufigsten Ursachen für Fieber sind banale Infekte. Im Zweifel sollte ein Kinderarzt hinzugezogen werden.

  • Fieber ist ein Symptom, keine Krankheit!
  • Wichtig ist nicht die Zahl auf dem Thermometer, sondern der Allgemeinzustand Deines Kindes!
  • Das ist die Definition von Fieber:

Erhöhte Temperatur: 37-38°C

Fieber: ab 38°C (je nach Literatur auch: 38,5°C)

Hohes Fieber: ab 40°C

Warum fiebern Kinder so schnell und so hoch?

Zwei wichtige Systeme, die beim Fieber eine Rolle spielen sind noch unreif.

Das Immunsystem Deines Kindes ist noch unausgereift. Du kannst Dir das  auch so vorstellen: unsere inneren (uns beschützenden) Polizisten, sind noch in Ausbildung. Sie können uns schon beschützen, aber nicht so gut wie ein erfahrener Polizist.

Die Reaktion auf eine Infektion zeigt dir: das Immunsystem ist gesund und reaktionsfreudig! Wenn du mehrere Kinder hast, wirst du feststellen, dass die Kinder, die schnell und hoch fiebern oft schneller wieder gesund sind.

Unreif ist auch das Temperaturregulationszentrum.

Diese beiden Systeme werden von Jahr zu Jahr und von Infekt zu Infekt immer weiter ausgebildet, trainiert und sammeln viel Erfahrung!

Fieber ist notwendig und dient der Infektabwehr!

Habt keine Angst vor dem Fieber! Der Körper fährt sozusagen seine Körpertemperatur hoch um es den Erregern ungemütlich zu machen!

Dadurch werden wichtige Funktionen des Immunsystems beschleunigt

Das Fieberoptimum liegt bei 39°C-40°C, hier vollbringt das Immunsystem seine beste Leistung!

Fieber senken, ja oder nein?

Fieber senken kann für den Körper sehr belastend sein, weil der Körper seine innere Balance wieder erreichen und die Körpertemperatur dann wieder erhöhen muss.

Schauen wir uns die Reptilien an:

Sie suchen, wenn sie eine Infektion haben, eine wärmere Umgebung auf. Würden wir sie daran hindern oder ihnen ein Antifiebermittel geben, dann würde die Krankheit schlimmer verlaufen.

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Fieber verläuft in Phasen, je nachdem, welche Phase gerade ansteht, äußert sich das anhand ‚spezifischer‘ Symptome, die Dir wiederum Hinweise dafür geben, wie Du Dein Kind jetzt am Besten unterstützen kannst!

Phase 1:

steigende Temperatur

hier evtl. Schüttelfrost, (Muskelzittern soll Wärme produzieren)

Hier kühle Hände, Füße und Unterschenkel

Keine Wadenwickel! Nicht kühlen, löst Stress und Unbehagen!

Phase 2:

anhaltend hohe Temperatur

heiße Stirn, Ohren und rote Wangen, glänzende Augen, Schneller Puls und schnelle Atmung

 

Phase 3:

Abfall der Temperatur

Hände, Füße und Unterschenkel warm

hier Unterstützung mit Wadenwickel und kalten Waschungen

  • Schlafen lassen
  • Ausreichend trinken
  • Abduschen, wenn es ganz nass geschwitzt ist
  • Schlafanzug wechseln

 

Angst vor Fieberkrampf?

Es gibt kleine Kinder, die zu Fieberkrämpfen neigen, unkomplizierte Fieberkrampfe sind harmlos, auch wenn man sich beim Anblick des krampfenden Kindes erschrickt: theoretisch musst du dir keine Sorgen, machen. Mehr zum Fieberkrampf erfährst Du im nächsten Beitrag!

Fazit:

Fieber bitte nicht routinemäßig senken!

  • Fieber ist ein Symptom, Fiebersenken beseitigt die Ursache nicht! Deshalb ist es auch sehr wahrscheinlich, dass das Fieber nach einem Fiebermittel wieder ansteigt!
  • Fieber ist keine Überhitzung.
  • Fieber ist nicht schädlich, sondern sinnvoll!
  • Meistens ist das medikamentöse Senken von Fieber nicht nötig.

Das war es für heute, ich hoffe Du hast ganz viel gelernt.

Ich freue mich, auf Deinen nächsten Besuch!

Bis bald!

Deine Dr. Mami

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