Guter oder böser Ausschlag

Guter oder böser Ausschlag

Notfall

Hallo liebe Mami!

Bei einem „banalen“ Infekt kann es zu Hautausschlägen kommen. Diese Hautrötungen entstehen meist durch eine Erweiterung der Gefäße in der Haut (Mehr-Durchblutung).

Wenn man mit einem Glasboden draufdrückt, komprimiert man die Blutgefäße und es wird hell. Sobald man loslässt füllen sich die Gefäße wieder mit Blut und es wird wieder rot.

Wenn es aber kein banaler Virusinfekt ist?

Es gibt flächenhafte oder auch ganz kleine punktförmige Rötungen (Stecknadelkopfgroß, leicht zu übersehen), die mit einem Glas NICHT wegdrückbar sind.

Das liegt daran, dass diese nicht durch Gefäßerweiterungen entstanden sind, sondern durch EINBLUTUNGEN in die Haut.

Diese punktförmigen Einblutungen kann man auch nach starken Hustenanfällen zum Beispiel am Hals oder um die Augen herum sehen. Hier entstehen sie durch den beim Husten entstehenden, starken Druck auf die Blutgefäße.

Diese punktförmigen Rötungen, die NICHT wegdrücktbar sind, nennt man Petechien. Wenn viele Petechien vorhanden sind, laufen sie zu großflächigeren Hautblutungen zusammen.

Die Petechien kommen nicht nur beim Husten vor, sondern auch dann, wenn aus irgendwelchen Gründen die Anzahl der Blutplättchen verringert ist (zum Beispiel nach einem Infekt oder bei einer Leukämie).

Wann liegt ein Notfall vor?

In Kombination mit hohem Fieber und einem schlechtem Allgemeinzustand kann ein absoluter Notfall (Meningokokken-Meningitis mit Blutvergiftung) vorliegen und es sollte SOFORT (!!!) ein Arzt aufgesucht werden, am besten direkt in der KLINIK. Hier zählt jede MINUTE und das Kind braucht SOFORT ein Antibiotikum.

Weitere Krankheitszeichen können sein:

  • Kopfschmerzen
  • Nackensteifigkeit
  • Lichtempfindlichkeit

Achtung: BABIES!

Babies können nicht sagen, was sie stört, außerdem fiebern sie nicht so, wie größere Kinder.

Hier kann man folgende Symptome finden:

  • gespannte oder gewölbte Fontanelle (Spalte zwischen den Schädelplatten – Schädelnaht)
  • Schlaffer Körper oder
  • steifer Körper mit krampfartigen Bewegungen
  • graufahle oder marmoriert-fleckige Haut
  • Verweigerung von Nahrung
  • Schreckhaftigkeit
  • Auffälliges, schrilles Schreien
  • Berührungsemfindlichkeit: Jammern bei Berührung

Hast du dazu Fragen?

​Deine Dr. Mami

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Falls Du mein kostenloses , über 50 Seiten langes Ebook ‘ganzheitlich gesunde Kindheit’ noch nicht kennst, schau gerne hier vorbei. Hier findest Du viele spannende Informationen (wie erkenne ich, dass mein Kind krank wird? Wann sollte ich zum Arzt? Was mache ich bei Fieber? Welche Pflanzen helfen mir weiter? Welche Rolle spielen Selbstliebe und Achtsamkeit in meiner Mutterschaft?)

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Notfall- Pseudokrupp: Hilfe mein Kind bellt!

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Mami-Horror: Fieberkrampf!

Mami-Horror: Fieberkrampf!

Notfall

Schön, dass Du da bist!

Du hast hier nun bereits gelernt, dass Fieber sinnvoll und eine aktive Reaktion des Körpers ist. Da Du Deinem Kind durch Fieber- und Schmerzmittel nicht schaden möchtest, hast Du auch diesen Artikel über Fieber- und Schmerzmittel gelesen. 

Heute gehen wir einen Schritt weiter: Wir sprechen über das, wovor Du vermutlich am meisten Angst hast, wenn Dein Kind fiebert: Dem Fieberkrampf (FK).

Falls Du mein kostenloses , über 50 Seiten langes Ebook ‘ganzheitlich gesunde Kindheit’ noch nicht kennst, schau gerne hier vorbei, es ist nicht mehr lange verfügbar.

Du lernst heute:

  • Kann auch Dein Kind einen FK erleiden?
  • Was passiert beim FK genau?
  • Sehen alle FK gleich aus?
  • Wie erkenne ich einen FK, wie sieht aus, wenn Dein Kind einen FK hat?
  • Was kannst Du tun, wenn Dein Kind krampft? Was solltest Du auf keinen Fall machen?
  • Muss Dein Kind mach einem FK immer in die Kinderklinik?
  • Was passiert in der Kinderklinik? Und danach?
  • Was Du tun kannst, um einen Krampfanfall zu verhindern?
  • Wird Dein Kind eine Epilepsie entwickeln?

Und los geht es! Erstmal zu meinem ersten Kontakt mit dem FK!

Ich hatte in meinem Studium natürlich davon gehört, ich wusste jedes fachliche Detail auswendig, als ich mit schlotternden Knien meinen ersten Nachtdienst antrat.Nachdem ich meine erste Runde über die Station gemacht hatte, klingelte mein Notfall-Telefon. Die Station rief an, ich solle sofort kommen, ein Kind würde krampfen. Ich rannte was das Zeug hielt, ging im Kopf nochmal schnell das weitere Procedere durch und sah es dann auch schon: das Krankenbett wackelte, das Kind zuckte und die Mutter kollabierte.

Die Krankenschwester war wesentlich entspannter als ich! Sie hatte die Uhr im Auge und wir beschlossen, noch eine Minute zu warten, bis wir ein Notfallmedikament geben würden. Und da war der Spuk auch schon rum. Das Kind schlief ein und die Mutter starrte entsetzt auf den Monitor, der den schnellen Puls des Kindes anzeigte und hielt sich an den blinkenden Zahlen fest, die ihr signalisierten: ihr Kind lebt noch.

Das eigene Kind krampfen zu sehen ist für viele Mütter ein Schock und auch wenn sie gut aufgeklärt sind, bleibt die Sorge vor einem weiteren Krampfanfall bei jedem Infekt und bei jedem Fieber bestehen, deshalb möchte ich Dich an dieser Stelle an die Hand nehmen. Wenn Dein Kind noch nie einen Fieberkrampf hatte, wird dieser Artikel Dir helfen, cool und handlungsfähig zu bleiben. Wenn Dein Kind bereits einen oder mehrere Fieberkrämpfe hatte, tut es Dir vielleicht noch einmal gut darüber zu lesen und vielleicht ist der ein oder andere Hinweis für Dich dabei, der Dir etwas Entspannung hervorruft.

Kann Dein Kind einen Fieberkrampf bekommen?

Etwa 5 von 100 Kindern haben in ihren ersten Lebensjahren (meist im Alter von 6 Monaten bis zu 5 Lebensjahren) einen Fieberkrampf. Besonders häufig tritt dieser bei Kindern in den ersten 3 Lebensjahren auf. Theoretisch kann also auch Dein Kind betroffen sein, deshalb ist es wichtig, dass Du bereits davon gehört hast und weißt, was Du im Falle eines Fieberkrampfes tun musst.

Wenn in Deiner Familie gehäuft (auch Eltern und Großeltern) Fieberkrämpfe vorkommen, ist das Risiko für Dein Kind, mal einen Fieberkrampf zu erleiden, größer. Sie kommen häufig bei Virusinfekten vor, aber auch manchmal nach einer fieberhaften Impfreaktion. Der Krampfanfall wird vom Gehirn ausgelöst und ist auf die Unreife des Gehirns zurückzuführen. Kleine Jungs haben häufiger Fieberkrampfe als kleine Mädchen.

Wichtig an dieser Stelle ist:

Du kannst einen Fieberkrampf nicht vorhersehen! Falls Dein Kind einen Krampfanfall bei Fieber bekommt, hast du NICHTS falsch gemacht. Warum Du Dir keine Vorwürfe machen musst, liest Du gleich weiter unten.

Was passiert beim Fieberkrampf genau?

Ich möchte es nicht zu kompliziert machen, aber sagen wir so: Durch bestimmte Trigger kommt es im unreifen Gehirn zu einer ‚Senkung der Krampfschwelle‘; diese hat eine unkoordinierte Entladung von Hirnnervenzellen zur Folge.

Sind alle Fieberkrämpfe gleich?

Nein! Man unterscheidet komplizierte von unkomplizierten Fieberkrämpfen. Diese Unterscheidung ist wichtig für die weitere Einschätzung. Was alle Krämpfe gemeinsam haben? Sie versetzen Mütter in blanke Panik und erscheinen auch dann, wenn sie nur kurz waren, wie eine Ewigkeit.Wenn Du einen Fieberkrampf das erste Mal erlebst, überkommt Dich das Gefühl von Ohnmacht und Hilflosigkeit. Du hast Angst, dass Dein Kind stirbt oder danach schwerbehindert sein wird.

 

Unkomplizierter Krampfanfall (häufigste Form)

Komplizierter Krampfanfall (Eine dieser Merkmale reicht!)

Alter

6 Lebensmonate bis 5 Jahre

Unter 6 Lebensmonate und über 5. Jahre

Dauer

Unter 15 Minuten

Max. 1 Anfall in 24h

über 15 Minuten

Wiederholter Anfall innerhalb von 24h

Bild

Beidseitiges Zucken oder steif machen

Zucken einseitig

Danach kurzzeitige Lähmungserscheinung

Merke: Schon so manches Mal haben Eltern einen sehr starken Schüttelfrost für einen Fieberkrampf gehalten. Hier ist das Kind aber bei Bewusstsein!

Wie sieht es aus, wenn Dein Kind einen FK hat?

 Der Arzt wird Dich fragen, wie der Krampfanfall ausgesehen und wie lange er gedauert hat. Für die allermeisten Mütter ist es (insbesondere beim ersten Mal) nicht möglich, diese Frage genau zu beantworten, bitte hab kein schlechtes Gewissen, wenn das auch bei Dir der Fall sein sollte, schließlich befandst Du Dich in einem Ausnahmezustand. Außerdem: es ist einfacher, wenn Du weißt, worauf Du achten musst.

  • Hat Dein Kind die Augen verdreht? In welche Richtung?
  • Waren seine Lippen blau?
  • Hatte es eine flache oder fehlende Atmung?
  • Wo zuckte Dein Kind?
  • Auf welcher Seite begann das Krampfen?
  • Hatte Dein Kind rhythmische Zuckungen der Muskulatur von Armen und Beinen?
  • Oder hat sich Dein Kind am ganzen Körper steif gemacht/durchgebogen? Vielleicht war es ganz schlaff?
  • War Dein Kind bei Bewusstsein?
  • Hat es eingenässt oder eingekotet?
  • Hat es geschmatzt oder gegurgelt?
  • Wie war Dein Kind nach dem Krampfanfall? Müde? Hat es geschlafen? War es wieder frisch?
  • Hatte Dein Kind nach dem Anfall Lähmungserscheinungen (Todd’sche Parese)?

Wenn Du nur auf zwei Dinge achten kannst, sollten es diese sein:

  • WICHTIG:Wie lange dauerte es?Hat es von selbst aufgehört oder erst nach Gabe der krampflösenden Medikation?
  • WICHTIG: Hat Dein Kind auf beiden Körperseiten gekrampft?

Was kannst Du tun wenn Dein Kind krampft? Was solltest Du auf keinen Fall machen?

  1. Keep Cool!(Ja, einfacher gesagt, als getan….) und sei Dir bewusst: Du kannst nicht viel machen!
  2. Auf die Uhr schauen und Zeit stoppen! Wann hat es angefangen und wann hat es aufgehört, die Dauer des FK ist für die weitere Einschätzung des KA wichtig.
  3. Du musst die Umgebung sichern und darauf achten, dass sich Dein Kind während des FK nicht zusätzlich verletzen kann, daher z.B. vom Sofa, aus dem Hochstuhl nehmen (Sturzgefahr!).
  4. Die Kleidung (falls nötig) kannst Du lockern, damit sich Dein Kind nicht stranguliert, bzw. die Atmung durch zu enge Kleidung behindert wird.
  5. Du sollst nicht den FK unterdrücken (nicht schütteln, nicht die zuckenden Körperteile festhalten, nicht den Finger in den Mund stecken, auch nicht, wenn Dein Kind sich dabei auf die Zunge beißt, nicht mit kaltem Wasser bespritzen, kein kalten Waschlappen auf die Haut Deines Kindes legen)
  6. Im Krampfanfall ist Fiebersenkung nutzlos! Keine Zeit damit vergeuden. Ggf. erst, wenn der Anfall vorbei ist.
  7. Auf die Uhr schauen! Zeit stoppen: Notarzt (NA) rufen (Tel. bundesweit 112), meistens ist der Anfall aber bis zum Eintreffen des NA schon vorbei, das Kind erschöpft, atmet aber wieder normal.
  8. Wenn Dein Kind beim Eintreffen des NA doch noch krampfen sollte, wird er ein krampflösendes Medikament geben.
  9. Postiktale Müdigkeit:So ein Krampfanfall ist anstrengend für den Körper und das Gehirn. Danach ist Dein Kind schläfrig und müde, auch dies solltest Du wissen, damit Dich dieser Zustand nicht noch nervöser macht.
  10. Der NA wird Dein Kind ins Krankenhaus mitnehmen.

Siehe Merkblatt ‚Was tun im Notfall‘ zum Download.

Muss Dein Kind nach einem FK immer in die Kinderklinik?

In den allermeisten Fällen wird Dein Kind bei einem FK in die Kinderklinik gebracht. Was dort auf Dich wartet, habe ich unten in einem Merkblatt für Dich zusammengefasst. Je besser Du vorbereitet bist, desto sicherer fühlst Du Dich, falls es mal soweit ist.

Immer in die Kinderklinik muss man, wenn:

  • Dein Kind zum ersten Mal einen FK hat
  • Du unsicher bist
  • Es ein komplizierter FK oder KA ohne Fieber ist
  • Wenn es Deinem Kind nicht gut geht

Manchmal entscheiden sich Eltern, die Fieberkrämpfe bei ihrem Kind schon kennen, dagegen in die Kinderklinik zu fahren. Aber auch diese sollten zeitnah ihren Kinderarzt aufsuchen. Eine kinderärztliche Untersuchung ist dringend zu empfehlen, da dieser ausschließen muss, ob es sich um einen FK handelt oder es doch ein Krampfanfall anderer Ursache war (z.B. Hirnhautentzündung, Vergiftung). Im letzteren Fall muss das Kind ganz anders – und oft möglichst schnell- behandelt werden.

Merke: Im Zweifel immer Notarzt rufen!

Was passiert in der Kinderklinik?

Siehe Merkblatt für Mitglieder des Heilraumes.

Was passiert nach dem Aufenthalt in der Kinderklinik:

  • Du hast ein Notfallmedikament zuhause für den Fall, dass es erneut zu einem Krampfanfall kommt!
  • Du hängst Dir das Merkblatt ‚Was tun im Notfall‘ an einer sichtbaren Stelle auf, denn: 1/3 aller Kinder hat ein Rezidiv und wahrscheinlich wird es Dich auch beim nächsten Mal, falls Dein Kind zu den 1/3 gehört beunruhigen.
  • Du bist informiert und hoffentlich sicherer nach diesem Beitrag.

Was Du tun kannst, um einen Krampfanfall zu verhindern?

Viele Ärzte empfehlen den Eltern, die Temperatur des Kindes ab 38 Grad zu senken.

Das ist schlichtweg falsch und längst überholt! Warum?

Mit dieser Aussage wird die Verantwortung für den Fieberkrampf in die Hände der Eltern gelegt. Sie fühlen sich, als ob sie versagt hätten, wenn das Kind krampft. Sie leiden bei jedem Infekt unter maximalem Stress und messen ständig die Temperatur des Kindes. Das Kind hat auch nicht unbedingt Freude daran…

  1. Es bringt nichts, weil der Fieberkrampf oft das erste Symptom ist (oft noch vor Fieber!!)
  2. Es bringt nichts, weil der Krampfanfall typischerweise durch den raschen Fieberanstieg entsteht und, falls Du 38°C überhaupt rechtzeitig misst, wird es dann nach Gabe des Fiebermittels noch min. 20-30 Minuten dauern, bis eine Wirkung eintritt.
  3. Der FK tritt nicht bei bestimmten Grad-Zahlen auf!

Ganz salopp gesagt: 

Fiebermittel können den Fieberkrampf nicht verhindern, auch nicht, wenn Du das Fieber frühzeitig senkst. Du kannst Dir den Stress sparen.Viel wichtiger ist es zu verstehen, dass ein Fieberkrampf nicht gefährlich ist.

Eine Dauerbehandlung ist bei Kindern mit Fieberkrämpfen in der Regel nicht nötig. In seltenen Fällen bekommen Kinder mit sehr häufigen/komplizierten FK eine krampflösende Prophylaxe.

Wird Dein Kind eine Epilepsie nach einem Fieberkrampf entwickeln?

  • Dein Kind wird sich trotz eines Fieberkrampfes genauso normal entwickeln wie ein Kind ohne Fieberkrampfanamnese.
  • Der Fieberkrampf schadet NICHT dem Gehirn Deines Kindes!
  • Das Risiko, dass Dein Kind nach einem FK eine Epilepsie entwickelt ist nicht höher als das der Kinder, die keinen Fieberkrampf haben. Es ist auch unklar, ob eine leichte Erhöhung der Epilepsieneigung durch die FK entsteht oder ob Kinder mit einer Neigung für Epilepsie häufiger auch Fieberkrämpfe haben.

 

Take Home Message:

  • Ein FK sieht bedrohlich und erschreckend aus, aber es handelt sich um einen ‚Gelegenheitskrampf‘ und dieser wächst sich aus und hinterlässt keine bleibenden Schäden. Das Epilepsierisiko ist gegenüber dem der Kinder, die keine FK haben, nicht wesentlich erhöht.
  • Frühzeitiges Fiebersenken hat keinen Einfluss auf die Entwicklung des Fieberkrampfes und ist unnötiger Stress für Mami und Kind.
  • Du als Mutter trägst keine Verantwortung für die Entwicklung des Fieberkampfes!
  • Du als Mutter kannst die Entstehung des Fieberkrampfes nicht verhindern.
  • Du als Mutter kannst aber dafür sorgen, dass Dein Kind während des FK in Sicherheit ist und die notwendige medizinische Versorgung bekommt, die es braucht.

 

Ich hoffe, ich konnte Dir und Deinem Kind helfen!

Deine Dr.Mami

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Das Tourniquet-Syndrom

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Notfall

Es war mitten in der Nacht. 

Mein Baby schrie und schrie.

Ich stillte sie, schaukelte sie, trug sie, massierte ihr Bäuchlein, nichts half. 

Vielleicht stört es sie, dass die Windel voll ist? Das wäre ungewöhnlich für sie, aber ich wusste nicht weiter. Also öffnete ich den Schlafsack und wollte ihr gerade die Windel ausziehen, als ich ihren kleinen Zeh sah:

Dick, geschwollen, blaurot und irgendwas schwarzes hat den Zeh eingeschnürt! Das schwarze irgendwas war so festgezurrt, dass ich nicht darunter kam, um es anzuheben, ich konnte die Abschnürung nicht lösen, weder mit einer Schere, noch mit einer Pinzette. Ich wurde jetzt nervös: 

Was ist das?

Kann der Zeh absterben? 

Ich holte ein Skalpell und weckte meinen Mann, der mir half. Während er meine hysterisch schreiende Tochter hielt, schnitt ich das schwarze etwas ein, es war so fest geschnürt, dass ich auch die Haut meiner Tochter dabei verletzte – aber ich hatte das Gefühl, dass es keine andere Möglichkeit gibt und ich schnell handeln muss ( unter die Einschnürung kam ich auch mit dem Skalpell nicht). 

Was den Zeh meiner Tochter stranguliert hat? 

Mein Haar! Es hatte sich um ihren Zeh gewickelt, so fest, dass er allein davon einen ordentlichen „Schnitt“ hatte. 

Ich recherchierte im Netz, so war ich beim zweiten Mal (mein drittes Kind, gleicher Vorfall) besser informiert: 

Das Tourniquet-Syndrom (auch Stauschlauchsyndrom) ist ein echter Notfall!

Haar- oder Schnurreste (zB. Im Schlafsack oder Socken) wickeln sich um einen oder mehrere Zehen und zwar so eng, dass diese stranguliert werden können. Das nachfolgende Gewebe wird dabei nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt und es kann zum Absterben der Zehen und damit notwendiger Amputation kommen! Das abgestorbene Gewebe kann außerdem über die Blutbahn weitere Komplikationen an anderen Stellen im Körper hervorrufen.  Es ist also wirklich kein Scherz!

Häufig sind Säuglinge im Alter von 2-4 Monaten betroffen, oft liegt es am vermehrten Haarausfall der Mama. Aber theoretisch kann jedes Kind betroffen sein (nicht nur durch Haare). Außerdem (seltener) können auch andere Körperteile, wie z.B. Genitalien, betroffen sein!

Das Stauschlauchsyndrom, Tourniquet-Syndrom, ist wirklich gefährlich. 

Babies und ihre Kleidung sollten daher regelmäßig auf lose Haare oder Schnüre untersucht werden! Es ist schwieriger als man sich vorstellt, das Haar, das sich fest umgewickelt hat, wieder abzukriegen!!

Erfahrung selbst damit habe ich nicht, aber ich habe davon gehört, dass Enthaarungscreme hier gut hilft, es lohnt sich also, eine Tube daheim zu haben :-). Wenn du es nicht brauchst, hilft es dir vielleicht, dich auf einen romantischen Abend vorzubereiten :-))

Bitte verteilt diese Info. 

Eltern (wie ich) wissen nichts darüber, selbst im Studium haben wir nie etwas davon gehört. 

Eure Dr. Mami

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Notfall- Pseudokrupp: Hilfe mein Kind bellt!

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Notfall

Grüß Gott zu meinem nächsten wintervorbereitenden Blogeintrag für euch!

Erläuterungen: 

Gebrauchte Synonyme: Krupp-Anfall, Krupp-Husten, Krupp-Syndrom, Stenosierende Laryngotracheitis

Zusatzinfo: Falls das Kind zum Pseudokrupp-Anfall neigt, sollten v.a. in der kalten Jahreszeit alle Betreuungspersonen (Babysitter, Oma, etc.) über meinen Bloginhalt aufgeklärt werden.

Warum heisst es ‘PSEUDO….’?

Es gibt den ‘echten Krupp’, der aufgrund einer Diphterieinfektion ausgelöst wird, hier handelt es sich um einen lebensbedrohlichen Notfall. Gott sei Dank kommt das hier in unseren Breiten kaum noch vor, da die meisten Kinder durch ihre frühzeitige Impfung einen guten Schutz dagegen aufgebaut haben. Daneben gibt es den ‘Pseudokrupp’, der mit dem echten Krupp nicht viel gemeinsam hat. Mittlerweile bezeichnet man den Pseudokrupp eigentlich auch nicht mehr als solchen (sondern ‘Krupp-Syndrom’, bzw. ‘viraler Krupp’), aber der Begriff hält sich hartnäckig, also werde ich den Begriff zur Vereinfachung für diesen Eintrag auch weiterhin nutzen!

 

Warum ist der ‘Pseudokrupp’ einen eigenen Blogeintrag wert?

Die meisten von euch kennen den ‘Pseudokrupp‘ oder haben davon zumindest schon einmal gehört. Auch wenn ihr nicht viel darüber wisst, habt ihr in vager Erinnerung:  … irgendwas hat das doch mit Kindernotfällen zu tun, oder
Was das genau ist, wodurch es verursacht wird und was ihr genau in einem Pseudokrupp-Anfall tun könnt, lernt ihr heute hier! Wie immer gilt ‘Wissen ist Medizin’ für Eltern und ich hoffe euch damit etwas Angst zu nehmen und euch durch sinnvolles Wissen Sicherheit zu schenken.

Besonders beim Pseudokrupp gilt: in der richtigen Reaktion der Eltern liegt der höchste Therapieerfolg!!!

Basic Facts zum Pseudokrupp:

Der ‘Pseudokrupp’ ist die häufigste Ursache für akute Atemnot im Kindesalter. Meistens sind Kinder zwischen dem 6.Lebensmonat- und 4. Lebensjahr betroffen. In der Praxis habe ich allerdings in letzter Zeit häufiger Kinder mit Krupp-Husten ‘gehört’, die auch schon älter waren. Es zeigt sich eine saisonale Häufung v.a. im Herbst und im Winter.  Rezidive (Wiederholungen) sind häufig.In der Regel dauert der Pseudokrupp nur wenige Tage. Die meisten Kinder haben oft ‘nur’ den bellenden Husten (s.u.)!

Besonderheiten der Atemwege beim Kind, die für die Entstehung des Pseudokrupps relevant sind:

Der Kehlkopf des Kindes wächst sehr langsam, d.h. es ist alles relativ klein und eng da drinnen. Es gibt von Natur aus drei Engen im Bereich der Atemwege, davon ist das engste Segment, der Teil unter der Stimmritze (bis ins frühe Schulalter).

Wie wird der virale Krupp /Pseudokrupp ausgelöst?

Verschiedene Viren lösen den Pseudokrupp aus. Für die Therapie spielt es im Endeffekt keine Rolle, welcher Virus es ist, da wir beim Virusinfekt  allgemein und so auch beim Pseudokrupp abwarten müssen, bis der Körper den Virus selbst bekämpft hat. In der Zwischenzeit können wir nur  versuchen, die Beschwerden des Kindes zu lindern. Also schonmal vorab: normalerweise kein Antibiotikum beim Pseudokrupp!

Wie merke ich, ob mein Kind einen Pseudokrupp hat?

Dem Krupphusten oder Kruppanfall geht meistens eine Phase mit unspezifischen Symptomen (Erkältungszeichen) voraus, das Kind ist oft nicht beeinträchtigt und hat selten Fieber.  Meistens kommt es nachts und in den frühen Morgenstunden zu einem akuten Kruppanfall, d.h.plötzlich und unvorhersehbar: das Kind erwacht meist zwischen 23 Uhr und 4 Uhr morgens mit den bereits oben genannten Beschwerden auf:
a. bellender Husten
b. Heiserkeit
c. inspiratorischer Stridor (ziehendes Atemgeräusch beim EINATMEN) –> gleichzeitig seht ihr im Video angedeutet die Einziehung im Bereich des Brustbeins und zwischen den Rippen.

In diesem Video, dass ich für Euch gefunden habe, das ich für euch auf YouTube gefunden habe, seht ihr die typischen Zeichen für den Pseudokrupp!

Warum tritt der Pseudokrupp vor allem nachts oder in den frühen Morgenstunden auf:

Es gibt eine Hypothese für das nächtliche Auftreten. Jeder Mensch hat im Körper das Hormon Cortisol. Hormone werden oft in einem bestimmten Tagesrhythmus ausgeschüttet. Da das Cortisol nachts vermindert ausgeschüttet wird, kann es in dieser Zeit also nicht seine Aufgaben (in der Form wie tagsüber) wahrnehmen, dazu gehört vor allem das Senken der Entzündungsaktivität. Wenn unser Kind also eine Entzündung der Atemwege hat, durch einen Virus ausgelöst, nimmt die Entzündung nachts zu, da das Coritsol um diese Uhrzeit  reduziert ausgeschüttet wird : das wiederum erhöht die Schwellung und damit das Gefühl der Atemnot.

Sieht jeder Pseudokrupp gleich aus?

Es gibt eine Einteilung des Krupanfalls in mild, moderat und stark, die Auflistung findet ihr in dem Merkblatt, weiter unten.

Ist der Pseudokrupp gefährlich?

Meistens verläuft der Krupp-Anfall nur milde und ist damit harmlos. Manchmal kommt es aber zu einem schweren Kruppanfall, der lebensbedrohlich sein kann. Vor allem werden schwere Verläufe bei Konfektionen mit Influenza A, Herpes und Masern beschrieben.

Warum sollte jeder Kinderarzt nach dem Impfstatus eines Kindes schauen, wenn es einen Pseudokrupp-Anfall hat?

Eine wichtige Differentialdiagnose zu einem wirklich schweren oder atypisch verlaufenden Kruppanfall ist die Epiglottitis, die Kehlkopfentzündung die z.B. durch Hämophilus Influenzae B ausgelöst wird. Es handelt sich hier um einen lebensbedrohlichen Notfall, in dem der Arzt dem Kind nicht mal in den Hals schauen darf oder es mit einer Blutentnahme aufregen darf. Die Kinder haben beim Pseudokrupp keine Schluckbeschwerden. Wenn eine kloßige Sprache vorliegt, das Kind hohes Fieber hat und speichelt weil er durch die Schluckbeschwerden seinen Speicheln nicht runterschlucken kann, muss dringend der Notarzt gerufen werden. Alle Eltern sollten wissen, ob ihr Kind gegen Hämophilus Influenzae B geimpft ist!

Warum macht das abhören der Lungen und die Messung der Sauerstoffsättigung bei einem einfachen Krupp-Husten eigentlich keinen Sinn?

Wie oben erwähnt, sitzt die Schwellung beim Pseudokrupp im Halsbereich (unter dem Kehlkopf) und durch diese Lage im Bereich der Stimmlippen (die für Sprache/ Töne zuständig sind) hat der Krupp-Husten seinen markanten klang. D.h. der Pseudokrupp hat mit den Bronchien und mit dem Lungengewebe nichts zu tun. Dennoch kann es Sinn machen die Lungen und Bronchien abzuhören, um sicherzugehen, daß das Kind nicht zusätzlich gesundheitlichen Probleme in diesem Bereich hat. Die Sauerstoffsätiggung muss aus dem gleichen Grund nicht gemessen werden, d.h. sie spielt eine untergeordnete Rolle, da die Ebene der oberen Atemwege den Gasaustausch in der Lunge und damit die Sauerstoffversorgung des Blutes nicht beeinträchtigt.

Warum hat mein Kinderarzt den Krupp-Anfall nicht diagnostiziert?

Wie ihr oben gelesen habt, beginnt der Pseudokrupp meist nach einem harmlosen Virusinfekt (z.B. Schnupfen). Nicht jeder Schnupfen entwickelt sich zu einem Pseudokrupp. Der Krupp-Anfall kommt PLÖTZLICH. Es gibt Kinder, die vermehrt zu Pseudokrupp neigen, andere Kinder bekommen es nie. Leider kann der Kinderarzt nicht erkenne, ob ein erkältetes Kind einen Pseudokrupp-Anfall bekommen wird. Allgemein gilt: der Pseudokrupp wächst sich mit fortschreitendem Alter und Wachstum des Kehlkopfbereiches aus.

Was mache ich, wenn mein Kind ein Pseudokrupp hat?

Jedes Kind, dass einen Pseudokrupp hat, bekommt Kortison um die Entzündungsaktivität in den Schleimhäuten zu lindern (Manche Ärzte empfehlen es auch erst, wenn ein mittlerer Pseudokrupp-Anfall vorliegt). Das gibt es als Saft oder als Zäpfchen. Die Wirkung tritt sehr schnell ein (20-30 Minuten nach Gabe) und somit ist die Kortisongabe hier Gold wert! In der Dosierung (wir geben es ja in der Regel nur 1-2 mal) braucht ihr vor Nebenwirkungen keine Angst haben!

Wann fahre ich in die Klinik und wann muß mein Kind in der Klinik bleiben (Beispiele)?

  1. Beim ersten Anfall behalten viele Kliniken die Kinder zur Beobachtung da, vor Allem wenn starke Unsicherheit von Seiten der Eltern vorliegt. Wenn es nur ein milder Pseudokrupp ist, dürft ihr wieder nach Hause gehen. Wenn es ein mittlerer Pseudokrupp ist, hängt es davon ab, wie gut und schnell euer Kind auf die Therapie angesprochen hat und wie der Arzt vor Ort euer Kind einschätzt.
  2. Wenn es dem Kind schlecht geht.
  3. Wenn das Kind unter starker Atemnot leidet.
  4. Wenn das Kind unter 6 Monate alt ist.
  5. Wenn das Kind sich nach Gabe von Cortison nicht verbessert.
  6. Bei einem ungewöhnlichen Verlauf der Krankheit.

Fast immer reicht eine ambulante Therapie (d.h. ihr braucht nicht stationär versorgt werden)!

Was kriegt mein Kind in der Klinik, wenn es einen Pseudokrupp hat?

  1. Da es sich um eine Entzündung der Schleimhäute handelt, die eine Schwellung verursacht, bekommt jedes Kind Cortison als Saft oder als Zäpfchen (oder über die Vene)
  2. Epineprhin: Adrenalin ab mitlerem Pseudokrupp-Anfall, Wirkung tritt nach 10 Minuten ein und dauert 2h. Wie wirkt es? Das Adrenalin führt zu einer sofortigen Verengung der Blutgefässe in den Atemwegen (der Schleimhaut) und wirkt dadurch abschwellend (wie Nasentropfen!). Wie ihr euch vorstellen könnt, könnte die Schwellung nach diesen 2h wieder auftreten. Manchmal ist die Schwellung danach sogar noch stärker (REBOUND), da die Blutgefässe sich dann besonders weit stellen.  Bei Kindern mit Herzerkrankungen sollte man dringend darauf hinweisen, bevor man in der Klinik Adrenalin inhaliert. Die Adrenalin Inhalationen macht der Kinderarzt durch den REBOUND-EFFEKT nicht in der Praxis, daher werden Kinder, die in der Notaufnahme Adrenalin inhalieren i.d.R. stationär zur Überwachung aufgenommen.  Allerdings habe ich mittlerweile schon öfter mitbekommen, dass ein Kind, wenn es sehr gut angesprochen hat auf die Kombination aus Adrenalin (abschwellend) und Cortison (entzündungshemmend) erstmal wieder heim durfte.

Zusammenfassung:

Ich hoffe, ich habe euch jetzt keine Angst gemacht! Der Pseudokrupp ist eigentlich harmlos, aber KANN eben auch schwerere Verläufe annehmen und ich möchte nur, daß ihr das wisst. Meistens haben die Kinder bei einem Pseudokrupp-Anfall nur den bellenden Husten, manchmal auch das ziehende Atemgeräusch mit stärkeren Atembeschwerden, die aber mit den allgemeinen Maßnahmen schon gut in Griff zu bekommen sind. Am allerwichtigsten ist, daß ihr euer Kind gut einschätzt und sofort mit ihm/ihr in RUHIGER Atmosphäre in die kalte Nachtluft hinausgeht.

Deine Dr. Mami

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Notfall

Hallo liebe Mami!

Heute möchte ich Dir etwas über Fieber erzählen!

Take Home Message vorab:

Deine Angst ist unbegründet und diese Angst kommt aus Zeiten, wo Kinder mit hohem Fieber an banalen Infekten gestorben sind!

Fieber ist sehr sinnvoll und kann dem Körper Schutz vor einer Verschlimmerung der Infektionskrankheit bieten!

Wenn Du es nach diesem Beitrag schaffst, nicht alle 15 Minuten bei Deinem Kind die Körpertemperatur zu messen und halbwegs entspannt zu bleibst, auch wenn das Fieber hoch ist, hast du viel Lebensqualität gewonnen, denn im Leben mit Kindern ist Fieber ein häufige Thema!

Du lernst heute

  • Was ist Fieber?
  • Wozu dient Fieber?
  • Warum fiebern Kinder oft so hoch?
  • Wie zeigt sich Fieber?
  • Warum du keine Angst vor Fieber haben musst!
  • Ob und wann Du Fieber senken sollst!
  • Was es mit dem Fieberkrampf auf sich hat!

Allgemeines:

Fieber ist eine der häufigsten Ursachen für unfreiwillige Besuche von Eltern beim Kinderarzt. Manche Eltern werden bei 38.5°C nervös, andere erst bei 40°C. Manche kommen sofort, wenn ihnen Fieber auffällt, andere warten noch ein paar Tage, bis sie sich beim Kinderarzt vorstellen! Was alle Eltern gemeinsam haben: irgendwann macht es einen doch nervös. Sei es die Angst vor dem Fieber, die Angst vor der zugrundeliegenden Erkrankung oder die Angst vor einem Fieberkrampf.

Eines vorab: Fieber ist ein Symptom und keine Krankheit! Fieber hat eine Ursache, meistens ist es ein Infekt. Fieber wird vom Körper AKTIV ausgelöst, weil es sinnvoll und notwendig ist!

WICHTIG: Neugeborene und junge Säuglinge sollten IMMER ab einer Körperkerntemperatur von 38.0°C (rektal gemessen) dem/der Kinderarzt/-Ärztin vorgestellt werden! Auch wenn es den Kindern gut geht!

Wir sprechen hier heute nicht von den möglichen Ursachen von Fieber. Natürlich kann Fieber Symptom einer gefährlichen Krankheit sein, aber wie ein Kollege in einem Artikel über Fieber mal schrieb: die gefährliche Krankheit wird nicht weniger gefährlich, wenn das Fieber gesenkt wird. 

Die häufigsten Ursachen für Fieber sind banale Infekte. Im Zweifel sollte ein Kinderarzt hinzugezogen werden.

  • Fieber ist ein Symptom, keine Krankheit!
  • Wichtig ist nicht die Zahl auf dem Thermometer, sondern der Allgemeinzustand Deines Kindes!
  • Das ist die Definition von Fieber:

Erhöhte Temperatur: 37-38°C

Fieber: ab 38°C (je nach Literatur auch: 38,5°C)

Hohes Fieber: ab 40°C

Warum fiebern Kinder so schnell und so hoch?

Zwei wichtige Systeme, die beim Fieber eine Rolle spielen sind noch unreif.

Das Immunsystem Deines Kindes ist noch unausgereift. Du kannst Dir das  auch so vorstellen: unsere inneren (uns beschützenden) Polizisten, sind noch in Ausbildung. Sie können uns schon beschützen, aber nicht so gut wie ein erfahrener Polizist.

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Phase 1:

steigende Temperatur

hier evtl. Schüttelfrost, (Muskelzittern soll Wärme produzieren)

Hier kühle Hände, Füße und Unterschenkel

Keine Wadenwickel! Nicht kühlen, löst Stress und Unbehagen!

Phase 2:

anhaltend hohe Temperatur

heiße Stirn, Ohren und rote Wangen, glänzende Augen, Schneller Puls und schnelle Atmung

 

Phase 3:

Abfall der Temperatur

Hände, Füße und Unterschenkel warm

hier Unterstützung mit Wadenwickel und kalten Waschungen

  • Schlafen lassen
  • Ausreichend trinken
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  • Schlafanzug wechseln

 

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Es gibt kleine Kinder, die zu Fieberkrämpfen neigen, unkomplizierte Fieberkrampfe sind harmlos, auch wenn man sich beim Anblick des krampfenden Kindes erschrickt: theoretisch musst du dir keine Sorgen, machen. Mehr zum Fieberkrampf erfährst Du im nächsten Beitrag!

Fazit:

Fieber bitte nicht routinemäßig senken!

  • Fieber ist ein Symptom, Fiebersenken beseitigt die Ursache nicht! Deshalb ist es auch sehr wahrscheinlich, dass das Fieber nach einem Fiebermittel wieder ansteigt!
  • Fieber ist keine Überhitzung.
  • Fieber ist nicht schädlich, sondern sinnvoll!
  • Meistens ist das medikamentöse Senken von Fieber nicht nötig.

Das war es für heute, ich hoffe Du hast ganz viel gelernt.

Ich freue mich, auf Deinen nächsten Besuch!

Bis bald!

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