Mit Kindern über den Tod sprechen

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Perspektivenwechsel

Hallo liebe Mami!

Menschen sterben. Nicht nur an Corona. Tausende Menschen (von ungeborenen Babies bis uralten Menschen) sterben JETZT in dieser Sekunde aus undenkbar vielen Gründen.

 

Das Thema Tod wird auch dein Kind irgendwann beschäftigen. Vielleicht hat es was im Radio aufgeschnappt, im TV darüber gesehen, von Freunden davon gehört oder „es passierte“ einer Person, die ihr kanntet oder die euch sogar nahe stand. Womöglich ist die erste Konfrontation zwischen dem Thema Tod und deinem Kind aber die tote Fliege auf dem Esstisch oder eine tote Maus, die Nachbars Katze vorbei gebracht hat.

 

Dem Thema Tod begegnen Kinder genau so offen, wie dem Thema Pizza, Gott oder Sex. Unser Umgang damit als Eltern, gute Gespräche, ehrliche Gefühle und Offenheit sind wichtig, um Kinder vor traumatischen Erfahrungen zu schützen. Das was ihnen Angst macht, ist das was auch vielen Eltern momentan Angst macht: die Angst vor dem nicht-begreifbaren. Die Angst davor, dass jemand wichtige Information geheim halten könnte.

 

 
Trauer muss nicht heimlich sein. Die Kinder dürfen durch den Trauer- Prozess mitgenommen werden und mitbekommen: der Schmerz geht vorbei. Der Tod ist Teil des Lebens und damit etwas, worüber wir mit unseren Kindern reden dürfen und müssen.

 

Kinder spüren, wenn etwas im Argen liegt. Viele Eltern denken, man beschützt sie, indem man diese Emotionen von ihnen fernhält. In Wirklichkeit ist es aber so: man belastet sie, denn sie spüren, dass irgendwas nicht stimmt aber es ist sie können es nicht „fassen“.

 

Liebe und Verbundenheit mögen zwar am schönsten für uns sein, wenn wir jemand, den wir lieben, auch in unseren Armen halten und fühlen können. Liebe und Verbundenheit können aber auch gefühlt werden, wenn wir uns erinnern dürfen an einen geliebten Menschen. Dabei können wir die Wärme im Herzen wahrnehmen, die Wärme, die sich ausbreitet: sie ist eine heilsame Umarmung von innen. Man kann gemeinsam über schöne Zeiten lachen, man kann sich Fotos anschauen, einander Geschichten erzählen oder sogar Bilder malen. Ganz wichtig ist, dass wir Erwachsenen unsere Gefühle auch selbst ausdrücken (das wäre vorbildlich und zeigt Kindern „ich bin gut, wie ich bin, auch wenn ich weine oder wütend bin“).

 

 
Sehr wichtig ist auch, dass wir Gefühle und Empfindungen benennen. Gefühlen und Empfindungen einen Namen zu geben, hilft bei ihrer Verarbeitung. Kinder haben für viele Gefühle und Empfindungen noch keine Sprache und ihnen Worte zu schenken heißt, ihnen zu helfen sich ihres Innenlebens bewusst zu werden, die Energien zu fühlen, auszuleben und verarbeiten zu können.

 

 
Was löst das Thema Tod in dir aus?
Hast du schon mit deinem Kind darüber gesprochen?

 

Deine Dr. Mami

 

 

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Es reicht nicht, dein Kind zu lieben. Es muss sich geliebt fühlen!

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Perspektivenwechsel

Hallo liebe Mami!

Die große Kunst der Mutterschaft ist es, sein Kind so zu lieben, dass es sich auch geliebt fühlt.
So einfach wie es klingt, ist das aber nicht immer, denn dein Kind ist ein eigener Mensch, mit eigenen Erfahrungen, eigenen Bedürfnissen, es hat einen eigenen Blick auf Dinge, es hat eigene Wunden, wie auch du.

 

Du bist keine schlechte Mutter, wenn du dein Kind nicht immer „lesen“ kannst. Die meisten Menschen kennen sich selbst nicht einmal richtig, wie verrückt wäre es dann zu erwarten, dass man einen anderen Mensch durch und durch erfassen kann?
Was bedeutet das?

 

Mutter und Kind sprechen manchmal verschiedene Sprachen:
Du benutzt Worte, die dein Kind nicht versteht. Du verschickst Signale, die dein Kind misinterpretiert.
Es wird ab und zu vorkommen, dass es verletzt wird, obwohl du es beschützen willst.

 

Es wird auch mal so sein, dass es sich ungeliebt fühlt, obwohl du dein Leben für dein Kind hergeben würdest.
Und es wird sich auch mal ungerecht behandelt fühlen, obwohl du nur eins aus tiefsten Herzen willst: sein seelisches Wohl.

 

Bei diesem Liebestanz, steigt ihr euch mal auf die Füße, dann findet ihr euren Rhythmus wieder und tanzt weiter. Ihr übt, ihr werdet besser. Ihr verschmelzt zu zwei Individuen in einer magischen Beziehung.

 

Behütet, von dir begleitet, lernt es, dass es das Gefühl von Ungerechtigkeit gibt, aber auch Versöhnung und Vergebung. Es lernt, wie es ist, wenn man sich ungeliebt fühlt, aber auch, dass man doch nie alleine ist. Es lernt, wie das ist, wenn man sich missverstanden fühlt, aber es lernt auch, dass man einander näher kommen kann, wenn man die richtigen Signale/Worte findet.
Wenn dein Kind sich von dir geliebt fühlen soll, dann musst du seine Sprache sprechen. Du darfst dich aber auch mal versprechen, denn dafür schafft eine gute Bindung Raum.
 

Meine Tipps für dich:

 

    1. Lass dein Kind aussprechen und schau es dabei an (Achtung Handy).
    2. Nimm die Gefühle deines Kindes ernst und werte sie nie ab. Es hat eine eigene Wahrnehmung und die ist genau so viel wert wie deine.
    3. Vertraue darin, dass dein Kind am besten weiß, was ihm gut tut.
    4. Vorsicht mit Kritik! Sprich respektvoll mit ihm/ihr und denk dran, wie du mit deinem Kind sprichst, beeinflusst sein Selbstwertgefühl!
    5. Schaffe bitte eine Ja-Umgebung. Egal ob es um Essen, Spielsachen oder Klamotten geht. Es bekommt noch genug Nein zu hören.
    6. Sprich nicht schlecht über dein Kind mit anderen, während es dir zuhört. Es kann erniedrigend und bloßstellend sein. Außerdem ist es respektlos.
    7. Nimm dir Zeit für ungeteilte Aufmerksamkeit. Du signalisierst damit: Ich liebe es Zeit mir dir zu verbringen und du bist es mir wert, dass ich mir Zeit nehme.
    8. Lobe es nur, wenn es von Herzen kommt und sag nicht ständig “toll” obwohl du gar nicht mitbekommen hast, worum es geht. Lob kann abhängig machen nach Anerkennung.
    9. Wenn dein Kind “Mist gebaut hat” ist der beste Zeitpunkt um zu beweisen, wie “bedingungslos” deine Liebe und wie gut eure Beziehung ist.

Hier bekommst du die 9 genannten Tipps auch als Poster zum ausdrucken!

Welche Situationen kennst du, in denen du etwas Gutes für dein Kind tun willst, aber es kommt vielleicht nicht so gut bei deinem Kind an?

 

Deine Dr. Mami

 

 

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Lass dein Kind in Ruhe fühlen!

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Hallo liebe Mami!

Dein Kind schreit. Es schimpft, es weint, es zickt, es bockt, es schlägt jemand, es schmeißt mit Schimpfworten nur so um sich. Vielleicht ist das Problem, dass der Teller die falsche Farbe oder die Karotte die falsche Form hat, vielleicht schreit es, weil du es ins Bett legst, obwohl es noch nicht schlafen will oder es weint, weil du ihm/ihr gesagt hast, dass es nervt und endlich in seinem Zimmer verschwinden soll.

 

Jetzt, wo so viele Menschen mit verschiedensten Bedürfnissen in deinem Haushalt den ganzen Tagen aufeinanderhocken, prallen viele Gefühle aufeinander. Manche dieser Gefühle, kannst du in den Arm nehmen, bis sie sich beruhigt haben, andere triggern dich derart, dass du direkt mit in den Gefühlskampf-Ring einsteigst, um als Gewinner (=Kind ist ruhig) wieder auszusteigen (Die Trophäe: Schuldgefühle).

 

Wenn du selbst gerade unerfüllte Bedürfnisse hast (du bist müde, besorgt, erschöpft, gestresst oder überfordert), wird es für dich zu einer großen Herausforderung, feinfühlig, geduldig und liebevoll auf solche Eskapaden einzugehen. Ich weiß, es ist manchmal verdammt schwer. Aber es wird leichter, wenn du dein Kind WIRKLICH verstehst. Das Verständnis hilft dir, es aus einer neuen Perspektive zu betrachten und dabei will ich dir helfen:

 

 
Viel wichtiger als die Frage
„wie kann ich alle Konflikte vermeiden?“
ist also die Frage nach dem
„WARUM?”

 

Jedes Verhalten deines Kindes wird durch sein Innenleben gesteuert. Jedes Verhalten hat einen Grund! Auch wenn du diesen manchmal nicht erkennen wirst, wird es dir reichen müssen zu wissen:
mein Kind hat einen Grund für sein Verhalten und es ist okay! Es verarbeitet durch sein Verhalten ein Gefühl und jedes Gefühl hat eine Funktion.
 
Das wichtigste für dein Kind ist, dass es lernt seine Gefühle auszudrücken.

 

Wenn du deinem Kind ständig sagst….
„sei nicht so laut“ (wenn es sich freut),
„das war doch nicht schlimm“ (wenn es weint, weil es hingefallen ist),
„stell dich nicht so an“ (weil es nicht vom Löffel der Schwester essen will)
„Du brauchst keine Angst haben” (vor den Monstern unter dem Bett)
 
 
… sagst du ihm eigentlich ständig:
„hör auf zu fühlen“!

 

Gefühle lassen sich allerdings nicht unterdrücken, genau so wenig wie ungestillte Bedürfnisse. Sie werden immer lauter. Die innere Spannung wird immer größer. Irgendwann scheinen sie zu verschwinden, das täuscht allerdings: das Gehirn schützt das Kind so vor weiteren schmerzhaften Erfahrungen: Gefühle verschwinden aus dem Bewusstsein, walten aber noch im Inneren seines Körpers weiter.

 

„Lass dein Kind in Ruhe fühlen“ heißt auf gar keinen Fall, dass du es mir seinen Gefühlen alleine lassen sollst!

 

 
    1. Dein Kind kann mit seinen Gefühlen nicht alleine zurecht kommen. Es braucht deine Hilfe. Begleite dein Kind solange es nötig ist und es wird damit alleine zurecht kommen, wenn sein Gehirn reif genug dafür ist.
    2. Das grösste Gefühl von „Ich bin geliebt“ hat ein Kind dann, wenn es sich mit seinen Gefühlen gesehen und akzeptiert FÜHLT.
    3. Nimm die Gefühle deines Kindes immer ernst! Jedes Gefühl ist wichtig! Wie du mit den Gefühlen deines Kindes umgehst, kann wesentlich dazu beitragen, wie gut dein Kind sich später selbst wahrnimmt.
    4. Bewerte nicht das VERHALTEN deines Kindes, dahinter stecken wichtige Gefühle.
    5. Gefühle müssen ausgedrückt werden.
    6. Wenn du deinem Kind hilfst, Worte für seine Gefühls- Erfahrungen zu geben, wird es ihm leichter fallen, sich seiner Gefühle bewusst zu werden (oh, hat das weh getan Schatz? Bist du traurig, weil dein Eis runtergefallen ist? Hattest du Angst? Bist du frustriert?).
    7. Bei einem sicher gebundenen Kind (gesunde Bindungsbeziehung) ist Raum für Schmerz und für „es hätte besser laufen müssen“. Auch das gehört zur Selbsterfahrung und zum Mitgefühl für andere Menschen dazu. Daher:
    8. Ich möchte dir an dieser Stelle eines sagen: du bist nicht dafür verantwortlich, dass dein Kind immer ruhig und ausgeglichen ist und genauso wenig musst du immer im Zen-Modus durch das Leben gleiten.
    9. Tränen sind ein Ventil, begegne ihnen immer liebevoll und nicht herablassend.
    10. Gefühle aller Art sind MENSCHLICH!
    11. Manchmal spiegelt dich dein Kind, sobald es dir in diesen Fällen besser geht, wird dein Kind sich auch wieder anders zeigen.
    12. Du musst dein Kind nicht „korrigieren“! Wenn du das Gefühl hast, du musst irgendein Gefühl oder Verhalten wieder zurechtrücken, ertappst du dich auch bei der Tatsache, dass du sein Verhalten/seine Gefühle nicht „normal“ findest!
    13. Achte auf deine Sprache. z.B. „FÜHLST du dich traurig“ anstatt „BIST du traurig“. Dein Kind HAT Gefühle, es IST aber viel mehr als das! Deine Sprache prägt seine Selbstwahrnehmung!

Hier bekommst du die 13 genannten Erinnerungen auch als Poster zum ausdrucken!

Ich werde in meinem nächsten Newsletter intensiv auf dieses Thema zu sprechen kommen und dir viele praktische Tipps dazu an die Hand geben.
 

 

Was möchtest du dazu noch wissen?
Hast du Tipps für andere Eltern?

 

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Als ich Teenager war, wollte ich nie zum „Opfer meines Alltages“ werden. Mir war damals schon bewusst, dass vielen Erwachsenen ihre innere Verbundenheit fehlt, weil sie an ihrem Alltag abstumpfen. Sie rutschen von einer Routine in die nächste. Unbewusste Programme spielen sich bei ihnen tagtäglich automatisch ab und sie werden von Gewohnheiten getrieben anstatt bewusst und von innen heraus den Moment zu erleben. Lange habe ich es geschafft, den größten Teil meines Lebens bewusst zu erleben.
Und nun?
3 Praxen und 3 Kinder später?

Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich momentan den grössten Teil des Tages in tiefem Bewusstsein erlebe.
Ich habe Verantwortungen und davon nicht zu wenig. Diese gehen mit Pflichten einher. Oft bin ich also getrieben im außen, durch die Verpflichtungen, die meine Rolle als Mutter und mein Beruf mit sich bringen.
Ich habe erkannt, dass der damals von mir als „böse“ bewertete Alltag auch wichtig ist, wichtig um Stress zu vermeiden, weil man eben nicht jede Sekunde des Tages durchdenken muss, weil vieles routiniert abläuft. Stell dir mal vor, du müsstest jeden Tag aufs Neue überlegen, wie und wann du in die Arbeit kommst? Woher du essen bekämst? Ob das Geld reiche?
Dennoch bleibe ich dabei: auch wenn Routine und Gewohnheit den Tagesablauf entlasten, belasten sie dich als Mami insofern, dass du dein Leben nicht mehr bewusst erlebst. Dass du dich, die Menschen um dich herum und deine Beziehungen nicht in ihrer ganzen Fülle erleben kannst. Du erlebst meist lediglich deine Hülle und die tiefe Verbundenheit zu dir und deine Mitmenschen bleiben durch das fehlende Bewusstsein verborgen.

 

Das, was du aus deinem „Alltag“ machst ist also Fluch und Segen zugleich. Die Qualität, die Tiefe deines Lebens, hängt unter anderem mit der Frage zusammen: wie oft darf dein Hamsterrad stehen bleiben oder zumindest langsamer werden?

Corona hat unser Leben verändert. Der Alltag den wir kannten, hat sich für viele von heute auf morgen in Luft ausgelöst. Viele spüren plötzlich, wieviel Kraft es kostet, keinen Alltag zu haben, gleichzeitig spüren auch viele, wie befreiend genau dieser Verlust sein kann.

 

Ich weiß, dass viele Menschen jetzt stark erschöpft sind und sich existenziell bedroht fühlen. Viele überfordert das allein sein und manche erleben gerade ihre dunkelsten Schattenseiten, fühlen sich schuldig, wertlos und überfordert. Dass diese Gefühle existieren ist gut. Das was du fühlst ist immer richtig. Ich möchte hier nichts schön reden und ich möchte schon gar nicht implizieren, dass du jetzt dankbar sein musst für das, was dir gerade widerfährt.

 

Ich möchte dir an dieser Stelle nur einen einzigen Gedanken mitgeben: was wäre wenn du all das, was dir und deiner Familie jetzt gerade passiert, doch eine Chance für einen Neuanfang ist? Raus aus dem alten Alltag mit seinen Sicherheiten – ja das kann hart sein, nicht bewältigbar wirken- , aber es ermöglicht dir vielleicht in dein tiefes Bewusstsein zu reisen – vielleicht findest du – trotz der in deinem Kopf kursierenden Gedanken, trotz der ständigen organisieren – den stillen Platz in dir, da Gefühl tiefer innerer Verbundenheit. Das ist der Platz, an dem du ins Vertrauen kommst, an dem sich dir die nächsten Schritte offenbaren und du inneren Frieden findest.

 

Gerne helfe ich dir dabei. Dafür werde ich dir die kommenden Tage Impulse mitgeben.

 

​Welche Profile / Webseiten kannst du hier empfehlen, die Familien gerade jetzt viel Mehrwert für ihren neuen Alltag bringen?

 

Deine Dr. Mami

 

 

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Hallo liebe Mami!

Was für ein blöder Titel eigentlich. Klingt ein bisschen nach click-Bait aber wer mich und meinen Kanal kennt, weiß: ich bin fest davon überzeugt, dass jede Erfahrung auch eine Chance ist!

Nun ist es für viele soweit. Die Kinder dürfen nicht mehr in die Schule/Kindergarten und der Arbeitgeber hat dich oder deinen Mann zum Homeoffice verdonnert.

Die Kombination aus Homeoffice und Schulsperre ist ja an sich schon fast ein Widerspruch. Die Zeit ist gekommen, seine Erwartungen an die eigene Leistungsfähigkeit zu überdenken und das was man leisten kann, an die aktuelle Situation anzupassen. Auch die Arbeitgeber haben es momentan nicht leicht, aber in einem offenen und ehrlichen Gespräch können die besten Lösungen für beide Seiten gefunden werden.

Am einfachsten werden die kommenden Wochen/Monate für dich, wenn du dich von HERZEN auf diese Zeit einlässt.

Die Zeit ist gekommen, deinen Tunnelblick zu erweitern und zu sagen: Insgesamt ist diese Situation auch eine Chance. Chance nicht nur für mehr Menschlichkeit zwischen dir und einer anderen Person. Chance auch für dich und deine Familie. Nicht zuletzt: eine RIESEN Chance für DICH!

Du wirst in den kommenden Tagen feststellen, vielleicht auch daran knabbern, wie sehr dich dein normaler Alltag von dir selbst ablenkt. Du hast so viele Verpflichtungen: morgens irgendwo sein zu müssen, tagsüber etwas leisten und ständig organisieren zu müssen, abends alle pünktlich ins Bett zu bringen, weil das ganze Spiel am Morgen von Neuem beginnt. All diese Verpflichtungen versetzen dich unter konstante Anspannung und du merkst es nicht einmal!

Wenn du deine Freundin mit ihren Kindern triffst, beschäftigst du dich mit ihr und nicht mit den Kindern. Eine ehrliche Frage somit an dich: Wann hast du dich das letze mal auf deine Kinder eingelassen , so richtig, aus ganzem Herzen, ohne ständig in Gedanken in deine To-Do-Liste abzudriften?

Wer bist du eigentlich?

Wie fühlst du dich eigentlich, wenn dein sich ständig drehendes Hamsterrad endlich mal zum stehen kommt ? Deine Chance ist es jetzt, in die Verbundenheit mit dir selbst und deiner Familie zu gehen. Nirgendwo hin zu müssen. Niemand anderen sehen zu wollen. Sich einem größeren Zweck zum Wohle der Gesellschaft hinzugeben und LOSZULASSEN.

Loslassen von deinen Erwartungen, deiner inneren Getriebenheit und von deinen Pflichten.

Aktuell geht es nur um eines:

Um deine Gesundheit, um die deiner Familie und die der Menschheit. Auch wenn es bei all den betroffenen Maßnahmen primär um deine körperliche Gesundheit geht, liegt in diesen Zeiten deine Chance, deine seelische Gesundheit in den Arm zu nehmen und zu sagen: „Du bist ja auch noch da! Ich habe dich übersehen und jetzt nehme ich mir Zeit für dich!“

Und wenn du in den kommenden Wochen diese Gedanken denkst : „Hilfe, was mache ich den ganzen Tag mit meinen Kindern? Was mache ich nur daheim?“ dann sei achtsam, denn du bist es schlichtweg nicht mehr gewohnt, einfach im HIER UND JETZT zu sein. Weder mit dir noch mit deinen Kindern .

Für die meisten von uns gilt: der Alltag ist oft eine große Ablenkung von der Verbundenheit zum selbst und zu den Kindern. Man hat es verlernt, mal nichts zu tun.

Hier liegt deine Chance der kommenden Wochen.

​Deine Dr. Mami

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Falls Du mein kostenloses, über 50 Seiten langes Ebook ‘ganzheitlich gesunde Kindheit’ noch nicht kennst, schau gerne hier vorbei. Hier findest Du viele spannende Informationen (wie erkenne ich, dass mein Kind krank wird? Wann sollte ich zum Arzt? Was mache ich bei Fieber? Welche Pflanzen helfen mir weiter? Welche Rolle spielen Selbstliebe und Achtsamkeit in meiner Mutterschaft?)

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Warum morgendlicher Stress mit Kindern eine Chance ist!

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Perspektivenwechsel

Mann! Je eiliger man es morgens hat, desto langsamer werden die Kinder! Merken die denn nicht, dass wir es eilig haben?

Das Baby hat die Windel voll, aber “es” hat seinen Weg bis zum Nacken gefunden. Nochmal wickeln.
Mist, ich bin eh schon zu spät.
Die Kleinkinder bocken und trotzen, weil das Essen die falsche Farbe hat, der falsche Teller ausgesucht wurde oder die Socken stören.
Die Geschwister streiten sich, weil einer sich getraut hat, das Spielzeug des anderen anzuschauen.
Den Schulkindern fällt auf dem Weg nach draußen ein, dass sie ihre Hausis vergessen haben.
Das “Pubertier” läuft sowieso nicht mehr so schnell, seitdem es konstant Musik auf den Ohren hat.

Und die Eltern? Die rufen, drohen mit Strafen, locken mit Belohnung, manchmal wird es lauter, man zählt bis 3, es kommt vor, dass man das Kind im Schlafanzug oder ohne Schuhe im Kindergarten abgibt, dass die Hausschuhe noch angezogen sind, die Elternbriefe zuhause vergessen wurden oder man merkt, dass die Brotzeit noch auf dem Tisch liegt, wenn das Kind schon weg ist.

Stress pur morgens!

Warum hören die einfach nicht?

JEDEN Morgen die gleichen Diskussionen!

Papi/ die Mami sind total angespannt – bis sie ENDLICH in der Arbeit ankommen.

Ich erkläre Dir jetzt, was wir Eltern tun können um unsere Kinder frühzeitig in das Thema “Zeitdruck” und “Effizienz” einzuführen. Damit sie morgens so funktionieren wie WIR ELTERN es wollen und so schnell sind wie WIR ELTERN das brauchen. Ziel ist, dass WIR ELTERN weniger gestresst sind, DAMIT ist es wichtig, dass das Kind das Konzept von Zeit, Zeit ist Geld, graue Haare, Zeitdruck und Eile kennenlernt. Nur wenn Dein Kind diese Konzepte kennt und versteht, somit auch Stress empfindet, kann es Dir eine Hilfe morgens sein. Dein Kind muss lernen, weniger im “Hier und Jetzt” zu leben, sondern mehr vorausschauend zu sein.
Für verschiedene Altersstufen stehen verschiedene Lösungsansätze zur Verfügung.

So. Der letzte Absatz sollte nur etwas provozieren und in Dir das Gefühl auslösen “ich will das gar nicht! Mein Kind soll nicht lernen, daß es normal ist, morgens gestresst zu sein. Es soll nicht lernen, dass man mit Stress auf die morgendliche Eile reagieren MUSS” .

Ja! Die Situation ist wie sie ist. Wir können etwas tun, um sie zu optimieren und  können wir entscheiden wie wir reagieren. Vorausgesetzt- wir wollen überhaupt was ändern!

Aus dieser Erkenntnis heraus haben wir daheim entschieden, dass WIR ELTERN die Verantwortung über den Ablauf des Morgens haben und NICHT die Kinder. Die Kinder leben im “Hier und Jetzt” und das ist unsere Chance (der Erwachsenen) das auch zu tun!

Wie wir es für uns gelöst haben?

1. Wir stehen deutlich früher auf, um die Dinge, die für unsere Kinder morgens wichtig sind, begleiten zu können. Die 45 Minuten früher, die wir früher aufstehen sind Gold wert. Wir haben Zeit zu lesen, kuscheln , die Kinder können spielen, haben jeder Zeit für sich, seitdem läuft es morgens ziemlich gut bei uns. Meistens 😉 und wem geht es am Besten? Uns Eltern! Wem sind wir ein gutes Vorbild! Den Kindern! Sie machen es von Natur aus eh schon ganz richtig, sie sind halt nicht (Gott sei dank) so alltagstauglich und angepasst  wie viele es sich wünschen. Warum müssen sie sich verbiegen? Warum finden wir nicht ein bisschen mehr zu unserem inneren Kind zurück? Mit welcher Überheblichkeit man immer denkt, die Kleinen müssen sich an uns anpassen und nicht andersrum!). Es muss einen Hafen der Ruhe geben in der immer schneller und oberflächlicher werdenden Welt, das sollte das Zuhause sein.

2. Am Vorabend holen die Kinder selbst ihre Klamotten für den nächsten Tag raus. Sie legen es vor ihre Zimmertür . Wenn sie morgens aufstehen, wissen sie gleich, dass sie es anziehen können. Dadurch, dass sie ihre Anziehsachen selbst aussuchen können, gibts keine Krise am nächsten morgen.

3. Am Vorabend wird der Frühstückstisch gedeckt (soweit es geht).

4. Rucksack und Schulranzen stehen in Greifweite. Alles am Vorabend fertig eingeräumt (soweit wie möglich).

5. Die Brotzeitdosen werden am Vorabend weitestgehend gepackt, morgens schnippeln wir das Obst und Gemüse.

6. Wenn die Kinder fertig gefrühstückt haben, wird erstmal alles gemacht, was gemacht werden sollte (zB Zähneputzen, Tisch abräumen), dann wird gespielt. Es macht nicht immer jeder mit, je nachdem wie sie möchten, aber sie haben meistens Freude daran, weil sie selbst den Morgen genießen.

Und wenn sie trödeln und wir haben es trotzdem eilig?

Manchmal müssen sie sich einfach beeilen, das gehört auch zum Leben. Aber wir wollen es ihnen so oft wie möglich entspannt vorleben. Wenn es richtig schnell gehen muss, weil wir verschlafen haben oder die Zeitumstellung nicht mitbekommen haben (ähem), dann bekommt man es auch oft spielerisch hin, dass man schnell und gut gelaunt mit dem Brot im Auto sitzt.

Ich sag dir eins: GOTT SEI DANK KANN MEIN KIND SICH NOCH NICHT BEEILEN!

Hast Du sonst noch gute Tipps für einen entspannten Morgen mit Kindern?

Adopting the right attitude can convert a negative stress into a positive one.

Hans Selye

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Im Heilraum für Mitglieder findest du die Checkliste:

Was kann ich als Mama machen um das Risiko für Resistenzbildung zu reduzieren?

Die folgenden Beiträge zum Thema ‘Antibiotikum’ folgen demnächst, hier bei Dr. Mami:

  1. Antibiotika und Darmflora, Darmkuren, was ist gut?
  2. natürliche Alternativen zu Antibiotika

 

Bis bald!

Eure Desiree

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