Was dein Kind sich am Allermeisten von dir wünscht

Was dein Kind sich am Allermeisten von dir wünscht

Was dein Kind sich am Allermeisten von dir wünscht

Liebe Mami!

Was dein Kind sich am Allermeisten von dir wünscht?

Es ist nicht die perfekte Wortwahl. Mach dich nicht allzu verrückt mit den richtigen Worten, dem richtigen Satzbau, den ICH-Botschaften, Verneinungen und was man sonst noch alles bedenken muss, wenn man eine wirklich gute Mutter sein will. Das worauf es wirklich ankommt, ist nicht das Sprechen. Es ist das Zuhören.

Was Kinder wirklich brauchen, ist jemand, der ihnen zuhört.

Wenn wir unseren Kindern wirklich zuhören, haben sie das Gefühl, dass:

  1. sie es wert sind, dass man sich Zeit für sie nimmt – es gibt ihnen das Gefühl, willkommen zu sein
  2. das was sie sagen wichtig ist, dass ihre Stimme zählt
  3. sie als Mensch wertvoll und liebenswert sind
  4. sie gesehen werden
  5. geliebt werden

Viel wichtiger als das was wir sagen, ist die Art und Weise, in der wir zuhören. Wirklich zuhören können wir nur dann, wenn wir präsent sind.

Reden und Ratschläge geben = TUN-MODUS

Präsent sein und zuhören = SEINS-MODUS

Wir sind viel zu oft Unpräsent, im TUN-Modus. Deshalb antworten wir häufig nicht auf das tief liegende Bedürfnis, dass sie uns indirekt mitgeteilt haben. Wir wollen immer Ratschläge geben, aufmunternde Dinge sagen, etwas was die Kinder getan oder nicht getan haben kommentieren. Wir bleiben an der Oberfläche. Oft ist die Art, wie wir mit unseren Kindern sprechen, gefärbt von dem TUN-Modus in dem wir uns befinden.

Wahre Verbundenheit entsteht aber nicht im TUN- sondern im SEINS-Modus. Verbundenheit ist das Ergebnis von Präsenz. Wenn wir weniger tun und reden, können wir zuhören. Im Sein erfahren wir, was achtsames Zuhören wirklich ist. Wir dürfen einfach präsent sein, verbunden mit dem Kind vor uns, dass uns seine Geschichte erzählt.

Dann hören wir nicht nur, was es sagt.

Wir sehen sein Gesicht, seine Mimik, wir fühlen was es fühlt, wir sehen, was zwischen den Zeilen geschrieben steht und verstehen das, was unser Kind vielleicht noch gar nicht zu sagen vermag. Achtsames Zuhören ermöglicht dir, dein Kind ganzheitlich zu erfahren!

Fällt es dir auch schwer, richtig hinzuhören, wenn du gerade den Kopf voll mit Dingen hast, die noch dringend erledigt werden müssen?

Deine Désirée

PS: Zuhören fällt den Kindern auch nicht immer leicht. Du kennst sicher das Gefühl, von deinem Kind ignoriert zu werden und wünschst dir auch, dass es dir mal richtig zuhört (weil das eine Form der Wertschätzung für uns Erwachsene ist!). Hast du schon mein neuestes kostenloses E-Book gesehen –  „10 Gründe, warum dein Kind dir nicht zuhört“? Darin erfährst du 10 mögliche Ursachen, warum dein Kind dir nicht zuhört und es immer wieder zu Machtkämpfen kommt und was du tun kannst, um die Aufmerksamkeit deines Kindes zu bekommen. Dazu erhältst du das Workbook „Vom Kampf zur Kooperation”. Du wirst hier lernen, wie du Konflikte mit deinem Kind friedlicher löst und durch Verbundenheit unnötige Konflikte in kooperative Momente der Beziehung verwandelst! Beides kannst du dir bis Mitte März herunterladen.

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Achtet auf eure Worte

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Liebe Mami!

Als ich in die Pubertät kam, sah ich als halbe Asiatin im Vergleich zu meinen gleichaltrigen Freundinnen sehr exotisch aus. Ich war sehr schlank, hatte lange, schwarze, wunderschöne Haare. Meine dunkle Haut und Wangen-Grübchen trafen in Kombination mit meiner offenen Leichtigkeit überall auf ein freundliches Grinsen. Auch bei den Vätern meiner Freundinnen war ich beliebt. Keine Sorge: es ist nie etwas Verbotenes passiert, ich fühlte mich auch nie bedroht, das waren anständige Männer. Aber das, was sie gesagt haben, das hatte seine Wirkung:

Es ist mir mehrmals passiert, dass Papas ihre Töchter mit mir verglichen haben. Ich fand es jedes Mal schrecklich, weil ich das selbst nicht kannte, mein Vater hätte nie solche Vergleiche angestellt, außerdem schien es einfach falsch zu sein.

Es fielen Sätze wie (nur um ein paar zu nennen):

  • Schau mal was sie für schöne Haare hat, du solltest auch mal versuchen deine Haare wachsen zu lassen.
  • Wieso ziehst du dich nicht mal an wie die Desiree?
  • Du solltest eine andere Hose anziehen, sonst siehst du neben Desiree fett aus!

 Mir war mein Aussehen damals nicht wichtig, ich verstand also gar nicht, warum ich immer so in den Vordergrund geraten bin. Ich verstehe bis heute auch nicht, was diese Väter dazu animiert hat, ihre eigenen Kinder mit mir zu vergleichen. Ich sehe aber noch heute die Blicke ihrer Töchter vor meinem inneren Auge und erinnere mich daran, wie schrecklich unangenehm mir das war und wie gedemütigt sie sich gefühlt haben. Später wurde mir klar, wie sehr Eltern mit dem, was sie zum Aussehen ihrer Kinder zu sagen haben, das Selbstbild ihrer Kinder beeinflussen und dass es sehr viele Mädchen gibt, die an starken Minderwertigkeitskomplexen leiden, weil ihre Eltern unangebrachte Kommentare zu ihrem Aussehen oder Körper losgelassen haben.

Deshalb möchte dir ich an dieser Stelle noch einmal bewusst machen:

Achte darauf, was du deinem Kind signalisierst, nicht nur durch die Art, wie du es anschaust, sondern auch durch die Art und Weise, wie du mit ihm sprichst. Bleib feinfühlig mit deinem Kind abgestimmt, denn Dinge, die du vielleicht lustig oder harmlos findest, können für dein Kind abwertend und verletzend sein!

Haben deine Eltern dir Dinge gesagt, die dich verletzt haben, obwohl sie das gar nicht wollten?

Deine Désirée

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10 Dinge, die du über Late Talker wissen solltest

10 Dinge, die du über Late Talker wissen solltest

10 Dinge, die du über Late Talker wissen solltest

Liebe Mami!

1. Was ist ein Late Talker?

Wenn ein Kind mit 24 Monaten weniger als 50 Wörter spricht und keine Wörter miteinander kombiniert, spricht man von einem Late Talker (= Spätsprecher). Ca. 15% aller Kinde sind vom late talking betroffen. Ihre  Sprachentwicklung ist verzögert, obwohl sie sich in anderen Bereichen (z.B. Hören, Motorik) altersentsprechend entwickeln. Late Talker sprechen später oder zeigen immer wieder Phasen des Stillstandes, in denen die Sprachentwicklung stagniert und keine neuen Wörter hinzukommen. Sie verständigen sich im 2. Lebensjahr noch überwiegend durch Geräusche, kindliche Wörter (z.B. „ham, wauwau, gaga“), ihreMimik und Gestik.

2. Wie entwickeln sich Late Talker?

Ein später Sprechbeginn sagt zunächst nichts über die weitere Entwicklung aus. Es gibt Kinder, die ihren Rückstand zwischen dem zweiten und dritten Geburtstag selbstständig aufholen (sog. Late Bloomer – Späterblüher). Mehr als die Hälfte der Late Talker holt jedoch nicht auf; d.h. sie zeigen dann über den dritten Geburtstag hinaus leichte bis hin zu starken Auffälligkeiten in ihren Sprachfähigkeiten (Wortschatz, Grammatik, Aussprache,  Sprachverständnis, Erzählfähigkeiten). Ab dem dritten Geburtstag spricht man von einer Sprachentwicklungsstörung (SES). Die betroffenen Kinder haben große Schwierigkeiten mit Anderen zu kommunizieren, was ihre Teilhabe im Alltag einschränkt und ihr emotinales und soziales Wohlergehen gefährdet.

3. Holt mein Kind auf?

Leider kann nicht sicher vorhergesagt werden, welche Kinder ihren sprachlichen Rückstand aufholen und welche nicht. Es spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, u.a. das Sprachverständnis, die symbolischen Fähigkeiten, die Aussprache und das Sprachangebot durch die Eltern. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass eine Fachperson (Logopädin) die sprachlichen Fähigkeiten eines Late Talkers und das kommunikative Verhalten zwischen Eltern und Kind überprüft. Je früher den betroffenen Kindern geholfen wird, desto besser sind ihre Entwicklungschancen.

4. Aber mein Kind versteht doch alles!

Der überwiegende Teil der Late Talker versteht Sprache gut. 30–40 % haben aber zusätzliche Probleme beim Verstehen von Wörtern oder Sätzen. Leider werden Sprachverständnisprobleme im Alltag oft übersehen. Denn die Kinder lernen zu kompensieren und verstärkt auf den Kontext oder die Mimik und Körpersprache des Gegenübers zu achten. Nur ein standadisierter Sprachverständnistest kann sicher beurteilen, ob ein Kind Sprache tatsächlich ausreichend versteht oder nicht.

5. Warum spricht mein Kind nicht?

Die Ursachen für Late Talking sind bisher nicht eindeutig geklärt. Die Genetik spielt eine Rolle, denn in der Familie gibt es oft Personen, die auch späte Sprecher waren, andere Sprachprobleme oder Lese- Rechtschreibschwierigkeiten zeigen. Kinder unter drei Jahren sind relativ häufig von Mittelohrentzündungen betroffen, aber nicht alle diese Kinder haben Sprachprobleme. Bei Kindern mit Sprachverarbeitungsproblemen wirken sich Hörminderungen jedoch sehr ungünstig aus. Deshalb sollte das Hören bei Late Talkern immer überprüft werden.

6. Verzögert Mehrsprachigkeit die Sprachentwicklung?

Nein, Bilingualität macht keine Sprachstörung! Spricht ein mehrsprachig aufwachsendes Kind mit 24 Lebensmonaten weniger als 50 Wörter (insgesamt in beiden Sprachen), sollte dies ebenso abgeklärt werden.

7. Ist mein Kind nicht intelligent genug?

Late talker haben keine Auffäligkeiten in der Intelligenz, sondern bei ihnen besteht eine spezifische Schwäche in der Verarbeitung von Sprache. Dies äußert sich beispielsweise darin, dass sie sich Wörter nicht gut merken können und Probleme haben sprachliche Regeln zu lernen. Eine verzögerte Sprachentwicklung kann aber auch ein Zeichen für eine allgemeine Entwicklungsverzögerung, Hörstörungen oder andere Grunderkrankung sein. Um dies auszuschließen solltest Du Unsicherheiten früh mit deiner Kinderärztin besprechen.

8. Bin ich Schuld an der Sprachverzögerung meines Kindes?

Nein! Eltern können eine Sprachstörung nicht verursachen. Aber Du kannst großen Einfluss nehmen! Es gibt z.B. Verhaltesweisen, die Kinder in ihrer Sprachentwicklung hemmen und bestehende Probleme verstärken können. Dazu gehört u.a. das Kind zum Nachsprechen aufzufordern, zu viel oder zu wenig zu sprechen sowie Druck oder negative Gefühle beim Sprechen aufzubauen.

9. Mein Kind ist ein Late Talker – wie geht es weiter?

Teile Deine Beobachtungen und Sorge mit Deinem(r) Kinderarzt*ärztin. Auch sollten eine Hörstörung oder andere Grunderkrankungen ausgeschlossen werden. Im Rahmen einer Sprachdiagnostik bei einer Logopädin/ Sprachtherapeutin kann die Sprachentwicklung im Detail untersucht und wenn nötig eine Sprachtherapie und/oder Elternberatung eingeleitet werden.

10. Was kann ich zu Hause tun?

Late Talker benötigen im Alltag mehr Hilfe beim Sprechenlernen. Deshalb sollten Eltern ein gutes Sprachvorbild sein und ihr Kind besonders unterstützen. Dabei ist es wichtig, das eigene Sprachverhalten zu reflektieren; einerseits sprachhemmende Verhaltensweisen zu erkennen und abzubauen und andererseits durch Sprachlehrstrategien die Sprache des Kindes im Alltag zu fördern. In einer gezielten Elternanleitung können Eltern genau das lernen. Die hohe Wirksamkeit von Elternmaßnahmen bei Sprachentwicklungsstörungen ist wissenschaftlich belegt.

Deine Désirée

Dieser Beitrag wurde von Patricia Pomnitz (Logopädin & Therapiewissenschaftlerin, diplomierte Legasthenietherapeutin) verfasst. Auf ihrer Onlineplattform „Sprachgold“ erhalten Eltern fundiertes Wissen und Hilfe rund um das Thema Sprachentwicklung, Sprachstörungen und Sprachförderung.

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Hochsensible Kinder brauchen besonderen Schutz

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Liebe Mami!

Als ich im Kindergarten war, kam zu jeder Mittagspause über einen längeren Zeitraum ein Mann vorbei, der auf der anderen Seite des Gartenzauns auf mich wartete. Er kniete und unterhielt sich freundlich mit mir.

Irgendwann lud er mich zu sich nach Hause ein. Das wurde mir suspekt, als 5jähriges Kind geht man ungern zu Menschen, die man nicht kennt. Also erzählte ich es der Kindergärtnerin. Es stellt sich heraus, dass der Mann ein Pädophiler war, ich sah ihn nie wieder im Kindergarten. Ich weiß allerdings heute noch, wie unwohl ich mich in seiner Nähe gefühlt habe. Seine Blicke hatten etwas Krankes und ich fühlte mich sehr angespannt – als wäre ich nackt.

Wir zogen einige Jahre später nach Asien. Ich war jeden Sommer zu Besuch bei meinen Freundinnen in Deutschland. Eines Tages standen wir vor meiner Lieblingseisdiele. Ich war etwa 15 Jahre alt. Ich schaute auf die andere Straßenseite, dort fuhr jemand auf dem Fahrrad vorbei, ich fühlte mich gleich bedrückt, bedrängt – nackt – und es traf mich wie ein Blitz – das war ER! Mit 15 war ich gut aufgeklärt, ich wusste auch was Pädophile sind – ich war selbst erstaunt, was da für Gefühle hochkamen, schließlich ist mir ja damals nichts passiert- der Zaun hat mich geschützt.

Vor einigen Jahren begann ich meine Selbsterfahrung (Teil der Psychotherapie-Ausbildung). Ich wurde auf Hochsensibilität „getestet“ und auch wenn ich zu dem Zeitpunkt schon ein bisschen was darüber wusste, war mir bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht klar, wie hochsensibel ich tatsächlich bin, insbesondere, was die „Gefühle und Intentionen“ anderer Menschen angeht. Ich hatte einen AHA Moment und erinnerte mich an die Situation in der Eisdiele. Was an Unbehagen hochkam, als ich 15 Jahre alt war (obwohl nicht „mehr“ passiert ist, als Gespräche am Zaun), zeigte mir nur, was ich an Energien absorbiert habe, als ich erst 5 Jahre alt war.

Jetzt als Mutter ist mir klar, dass es eine große Aufgabe ist, hochsensible Kinder vor Energien anderer zu schützen. (Natürlich braucht jedes Kind Schutz, vor allem in dieser Situation!)

Ich weiß nicht, warum ich das jetzt schreibe. Mir war danach. Ich hoffe ich habe dich nicht allzu sehr verstört damit.

Deine Désirée

PS: NICHT JEDER PÄDOPHILE IST EIN KINDERSCHÄNDER! ES GIBT PÄDOPHILE DIE IHRE SEHNSUCHT NACH KINDERN BEKÄMPFEN UND DEM NICHT NACHGEHEN WOLLEN!

PPS: Hast du schon mein neuestes kostenloses E-Book gesehen –  „10 Gründe, warum dein Kind dir nicht zuhört“? Darin erfährst du 10 mögliche Ursachen, warum dein Kind dir nicht zuhört und es immer wieder zu Machtkämpfen kommt und was du tun kannst, um die Aufmerksamkeit deines Kindes zu bekommen. Dazu erhältst du das Workbook „Vom Kampf zur Kooperation”. Du wirst hier lernen, wie du Konflikte mit deinem Kind friedlicher löst und durch Verbundenheit unnötige Konflikte in kooperative Momente der Beziehung verwandelst! Beides kannst du dir bis Mitte März herunterladen.

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Warum du aufhören solltest, dir vorzunehmen, Dinge NICHT mehr zu tun!

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Warum du aufhören solltest, dir vorzunehmen, Dinge NICHT mehr zu tun!

Liebe Mami!

Wir Mütter fokussieren zu sehr auf die Dinge, die wir nicht mehr tun oder sagen wollen.

Wusstest du, dass das Gehirn mit dieser Herangehensweise Schwierigkeiten hat? Nicht nur das kindliche Gehirn, auch das erwachsene Gehirn denkt nicht gerne in Verneinungen.

Beispiel:

Wenn ich dir sage: „Stell dir KEINEN rosa Elefanten vor“, was wirst du dir dann vorstellen? Keinen rosa Elefanten oder ERST RECHT einen rosa Elefanten?
Wie ist das dann, wenn du dir vornimmst, dein Kind nicht mehr anzuschreien und zu schimpfen? Das geht vielleicht eine Weile gut, weil du dich darin trainiert hast, deine Impulse zu unterdrücken, aber eigentlich gibst du deinem Gehirn – vereinfacht gesagt – genau den gegenteiligen Auftrag.

Tipp:

Wenn du mit dir selbst sprichst, gib deinem Gehirn klare Anweisungen. Sag ihm nicht, was du NICHT willst, sondern sag ihm, was du WILLST. Statt „Ich schreie mein Kind nicht an“ kannst du dir sagen „Ich bleibe heute 2 Stunden lang ruhig“.
Genauso solltest du mit deinem Kind sprechen! Anstatt „Hör auf so laut zu schreien“, kannst du sagen „Sprich bitte leise, lass uns flüstern!“.

Fallen dir noch andere Beispiele ein?

Lass uns gerne sammeln, wir können so wunderbar voneinander lernen!

Deine Désirée

PS: Kindern Dinge zu verbieten, ohne ihnen alternative Wege aufzuzeigen (Statt „Hör auf hier rumzutrampeln“ → „Versuch doch mal wie ein Detektiv zu schleichen!“), führt sehr häufig dazu, dass Kinder Erwachsene scheinbar ignorieren. Die Information konnte aber vielleicht gar nicht von seinem Gehirn verarbeitet werden!

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Liebe Mami! Manchmal macht es mich sentimental, meine zwei großen Kinder in die Schule hineinlaufen zu sehen. Einen großen Schulranzen auf dem Rücken sitzend, geben sie ihren Freunden beim Betreten des Schulgeländes ein „High Five“ ohne sich nochmal nach mir...

Diese drei Erkenntnisse haben mein Leben verändert

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Liebe Mami! Das Leben ist voller Wendepunkte. Immer wieder geht es mal vor und mal zurück. Ab und zu hat man jedoch Einsichten, die die ganze Wahrnehmung verändern. Es sind nicht die Dinge, die man liest oder von denen man hört. Es sind ehrliche Erfahrungen, die der...

Lachen ist gesund – aber warum eigentlich?

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Liebe Mami!Menschen, die lachen, sind wunderschön. Lachen fühlt sich gut an! Nicht nur wenn wir selbst lachen, auch wenn andere lachen! Kinderlachen berührt uns ganz besonders - weil es so frei und so echt ist. Wir verbinden glückliche Menschen mit einem lauten Lachen...

„Ich habe das Gefühl, ihr liebt mich nicht“

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Liebe Mami!„Ich habe das Gefühl, ihr liebt mich nicht“ hat mein Kind vor vielen Jahren zu meinem Mann gesagt. Es war die Zeit vor meinem Burnout, die uns alles abverlangt hat. Wir haben es unseren Kindern immer wieder gesagt: dass wir sie lieben, dass wir lieber mehr...

Schuldgefühle wollen gehört werden

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Liebe Mami!Mein letzter Post war für dich vielleicht sehr inspirierend, vielleicht aber auch verletzend. Mehr als 50% meiner Leserinnen hatten danach Schuldgefühle und falls auch du dazu gehörst, möchte ich dich wissen lassen, dass ich mit dir fühle. Ich weiß, dass...

Wenn es keine Liebe ist?

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Liebe Mami!Es gab eine Zeit, in der wir in getrennten Zimmern geschlafen haben und der Kampf mit der Frage „warum geht nicht einfach einer von uns“ uns viele Nächte lang wach gehalten hat.Warum keiner den Schritt raus gewagt hat? Geld? Haus? Praxis? Kinder? Angst...

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Ich bin Dr. Mami

Für dich und dein Kind, habe ich mich ausgebildet:

  • Ärztin, Familien- und Life-Coach
  • Gründerin von MAP-Family®
  • Europäisches Diplom für ganzheitliche Medizin
  • in Ausbildung zur Kinder- und Jugendpsychotherapeutin
    Ayurveda Psychologie
  • Lehrerin für achtsame Elternschaft mit Selbstmitgefühl
  • Expertin auf www.bindungsorientiert.com
  • diverse zusätzliche Qualifikationen

Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung. Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung. Oscar Wilde

In meinem Leben habe ich unvorstellbar viele Katastrophen erlitten. Die meisten davon sind nie eingetreten. Mark Twain

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Ein Kind muss fühlen dürfen, um zu merken wie stark es ist

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Liebe Mami!

Winter.
Ich habe es geschafft meine Kinder aus der geborgenen Wärme ihrer dicken Daunendecken zu vertreiben. Wir waren bereit, um in die Schule aufzubrechen. Meine Tochter öffnete die Haustür und wollte Richtung Auto laufen, dann rutschte sie allerdings über das unsichtbare und fiese Glatteis drei Stufen abwärts und schlug sich die Hüfte an. Trotz meiner Vorwarnung, folgte mein Sohn ihr und verletzte sich dabei am Ellenbogen. Ich tröstete beide, bis sie sich von dem Schrecken und den Schmerzen erholt haben und wir setzten uns in Auto. Wir machten die Standheizung und Musik an und warteten, bis das Eis auf der Windschutzscheibe weggeschmolzen war. 

Ich fragte meine Kinder, ob sie denn wüssten, was Schmerz für eine Funktion hätte („Wisst ihr, warum es euch weh tut, wenn ihr euch die Hüfte oder den Ellenbogen anschlagt?“). Natürlich haben sie darüber noch nie nachgedacht – über einige Zwischenfragen, kamen sie selbst drauf: Schmerz schützt uns davor, Dinge zu tun, die unserer körperlichen Gesundheit schaden können. Sonst würden kleine Kinder immer wieder auf die Herdplatte fassen oder immer wieder heißes Wasser über die Hand gießen. Schmerz hat eine Schutzfunktion, auch wenn das nicht immer angenehm ist – Gott sei Dank sage ich nur, gibt es auch Schmerzmittel! 

Meine Kinder und ich blieben noch ein bisschen im Auto sitzen und nutzten diesen innigen Moment und vertieften unser Gespräch über den Sinn unangenehmer Gefühle. Wir sprachen über Ängste, Wut und Ärger, über Trauer und Eifersucht und überlegten gemeinsam, was ihre Funktion sein könnte. Es war ein wundervolles Gespräch, aus dem auch ich noch vieles mitnehmen durfte von meinen beiden weisen Lehrern. 

Es ist wichtig, dass wir als Erwachsene eine wohlwollende Haltung auch gegenüber unangenehmen Gefühlen haben, denn unsere Haltung überträgt sich auf die des Kindes. Jedes Gefühl ist normal, jedes Gefühl signalisiert dir, dass du ein unerfülltes oder erfülltes Bedürfnis hast! Im Falle eines unerfüllten Bedürfnisses ist es ganz klar: je weniger du auf dich selbst achtest, desto lauter wird das Gefühl werden –  und desto unangenehmer. Wenn du bedenkst, dass du über 95% deines Tages, deines Lebens, unbewusst bestreitest, verstehst du vielleicht auch, wie wichtig es ist, dass sich starke Gefühle aus den Tiefen des Unbewusstseins melden, um dir eine Dringlichkeit bewusst zu machen. Wir neigen leider dazu, Gefühle entweder zu verdrängen oder sie zu ignorieren. 

Das sollte man nicht – sie zeigen dir den Weg, zu deinem Glück!

Genauso wichtig ist es, dass wir unsere Kinder dabei ermutigen, ihre Gefühle zu erleben, sie zu kanalisieren (dass zB. bei Wut niemand verletzt ist), sie zu verstehen und ihnen vielleicht sogar zu danken, weil sie, wenn man ihnen zuhört, ihnen ihren Weg weisen. Nehmt euch Zeit, Gefühle zu erleben, Gefühle zu begleiten und Gefühle in Worte zu fassen, sie zu verstehen, das Bedürfnis dahinter zu entdecken und ihm dann sogar zu danken. Danke, dass du mir gezeigt hast, dass ich mich von mir selbst entfernt habe.

Wenn Kinder lernen, ihre Gefühle (und sich selbst für die Gefühle) anzunehmen, können sie die Gefühle wahrnehmen und Zeugen davon werden, wie die Gefühle sich wieder auflösen – dieser Moment ist der, der sie stark macht, weil sie spüren, dass sie es schaffen können, dass sie nicht unterzukriegen sind von den Gefühlen, die manchmal kaum auszuhalten sind. Ja, sie brauchen unsere Begleitung, was sie aber nicht brauchen, ist die ständige Ablenkung und Aufmunterung. 

Warum glaubst du, tun wir Mütter das so gerne – unsere Kinder von Trauer, Wut und Schmerz ablenken?

Deine Désirée

PS: Hast du schon mein neuestes kostenloses E-Book gesehen –  „10 Gründe, warum dein Kind dir nicht zuhört“? Darin erfährst du 10 mögliche Ursachen, warum dein Kind dir nicht zuhört und es immer wieder zu Machtkämpfen kommt und was du tun kannst, um die Aufmerksamkeit deines Kindes zu bekommen. Dazu erhältst du das Workbook „Vom Kampf zur Kooperation”. Du wirst hier lernen, wie du Konflikte mit deinem Kind friedlicher löst und durch Verbundenheit unnötige Konflikte in kooperative Momente der Beziehung verwandelst! Beides kannst du dir bis Mitte März herunterladen.

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