Verbundenheit entsteht durch ein tiefes Verständnis vom anderen Menschen …

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Kinder verstehen

Hallo liebe Mami!

Was ist es genau? Dieses Verständnis?

Reicht es dir, wenn ein Mensch weiß, wo du gelebt hast, wie alt du bist und welche Blumen du am liebsten magst?

Nein! Es geht immer um Gefühle!

Es geht darum, dass jemand sich für dein Leben interessiert, weil dir das das Gefühl gibt, wertvoll zu sein. Es geht nicht nur um die Blumen, die du geschenkt bekommen hast, es geht darum, dass dir jemand eine Freude machen will, wenn er dir diese Blumen schenkt! Es geht darum, dass derjenige Freude in sich spürt, wenn er dir Freude schenkt.

Mit meinem Exfreund habe ich so viel gestritten. Ich kämpfte verzweifelt mit Worten, weil ich wollte, dass er mich versteht.

Mit meinem Mann jetzt ist es ganz anders. Ich brauche kaum Worte – oder wenige reichen – weil er mich fühlt. Ich erkenne an seinem Blick, an seiner Zuwendung, seinen Fragen und seinen Umarmungen, dass meine Gefühle auf Resonanz in ihm treffen. Es spart uns viel Energie, weil es einfacher ist, Dinge in einer Beziehung zu verändern, wenn man sich spürt. Man erreicht sich in Gesprächen dann nicht nur im Kopf sondern vor allem im Herz.

Das Gefühl der Verbundenheit, das unausgesprochene Verständnis füreinander, das entsteht auf viel subtilere Ebene als der Sprachebene.

Auf der Ebene der Gefühle!

„Ich verstehe dich“ heißt: „ich fühle dich.“

Sich geliebt zu fühlen heißt, sich gesehen und verstanden zu fühlen, das heißt: in seinen Emotionen erkannt, angenommen und begleitet zu werden.

Du wirst dein Kind nicht immer durchschauen oder verstehen. Du kannst aber seinen Gefühlen mit Empathie begegnen, auch wenn du sie nicht nachfühlen kannst.

Zuhören, da sein, begleiten, ERNST nehmen – egal was deine Meinung dazu ist: jedes Gefühl hat seinen Platz, seinen Grund und seine Funktion. Ein Kind mit seinen Gefühlen achten und respektieren, es in den Arm nehmen und da sein, ist mehr wert als jedes Wort.

Kindliche Gefühle sind niemals weniger wert als die von Erwachsenen!

Ich empfinde mein inneres Gefühlsleben als großes Geschenk. Trotz des Leides, das ich in meinem Leben erfahren habe. Es ermöglicht mir, mich mit vielen Menschen emotional verbunden zu fühlen (weil ich ihre Gefühle teile), auch wenn sie es vielleicht nicht tun.

Deshalb möchte ich dir an dieser Stelle eines sagen:

Du musst nicht alles perfekt machen. Beziehungen sind stabil, sie geben Raum für Erfahrungen, die vielleicht nicht immer rosarot sind. Es gibt Raum für Momente zwischen Mama und Kind, in denen die Verbundenheit mal nicht zu fühlen ist. Dieser Raum ist wichtig, für das Selbsterleben und die Selbsterfahrung. Solange das Fundament die tiefe Verbundenheit ist, heißt das:

Wenn dein Kind sich mal ungerecht behandelt fühlt, mal einsam ist oder Angst hat, wenn es mal eifersüchtig ist, wütend oder sauer, wenn es fühlt, wie es ist, getröstet zu werden, aber vielleicht auch mal im Stich gelassen wurde, weil du es nicht gesehen oder gerade nicht besser konntest, wenn du deinem Kind zuhörst oder auch mal nicht so ganz wahrnimmst, weil du Stress mit der Arbeit hast:

Es lernt sich und sein Gefühlsleben immer besser kennen, es erlebt Dinge, die ihm später dazu verhelfen können, sich selbst zu spüren, andere Menschen zu verstehen, empathisch zu sein.

Gefühle sind eine internationale Sprache, jenseits von Geschlecht, Alter und Kultur. Wenn wir einander in unseren Gefühlen erkennen und verstehen, dann entsteht etwas Magisches: tiefe Verbundenheit, nicht nur zu dem Gegenüber sondern auch zu sich selbst

​Deine Dr. Mami

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Kinder verstehen

Hallo liebe Mami!

Meine Tochter brach heute Abend in Tränen aus, denn sie trauert um jedes einzelne tote Tier in Australien. Sie weinte nicht nur um die toten Tiere, um die verkohlten, blattlosen Bäume und um die Menschen, die ihr Zuhause verloren hatten. Sie weinte, weil sie sich hilflos fühlte. Sie wollte etwas tun.

Ihre Tränen machten die tiefe Verbundenheit zur Welt sichtbar, die in ihr schlummert. Der Schmerz, der sie jetzt in diesem Moment zu überwältigen drohte. Ich selbst fühlte mich bei ihrem Anblick hilflos, ich hielt sie in meinem Armen, fühlte ihren schluchzenden Körper beben.

Sie hatte das Bedürfnis zu helfen und ich wollte sie mit diesem unerfüllten Bedürfnis nicht einschlafen lassen. Ich wollte sie mit diesem weinenden Herzen nicht alleine lassen, ich wollte ihr ein Werkzeug an die Hand geben, um sie mit dem Gefühl, auch in diesem Moment selbstwirksam sein zu können, in die Nacht zu entlassen.

Wir begannen zu visualisieren.

Wir begannen unsere Wünsche für das wunderschöne Australien auszusprechen.

Wir überlegten uns, an welchen Stellen WIR helfen können und wir malten uns alles ganz genau bis ins Detail aus.

Mein Sohn wünschte sich, dass die Blätter an den Bäumen wieder grün werden und die Menschen wieder fröhlich sind, wenn sie in ihr neues Zuhause einziehen. Meine Tochter wünschte sich, dass es ganz lange regnet und die Koalas in ihren Auffangstationen fleißig paaren und vielen Baby-Koalas machen, damit diese Tierart nicht ausstirbt.

Eine Stunde wünschten und träumten sie mit uns und es ging ihnen besser. Sie schliefen sehr friedlich unter unseren beruhigenden Berührungen ein.

Ihr Gehirn ist durch das Visualisieren aus dem alarm- Modus (der innerlichen Stress und Ängste auslöst) ausgetreten, denn ihr Gehirn erlebt in Bildern und wenn sie so wunderbar visualisieren können, schüttet ihr Körper Glückshormone aus (denn das Gehirn hält die Bilder für eine Art Realität), baut den Stress ab und dann fühlen sie sich tatsächlich besser.

„Und nun Schatz“, sage ich zu ihr, „dürfen wir vertrauen, helfen und warten, dass diese Bilder wahr werden“.

Auch ich vertraue, helfe und warte. Ich hoffe für das Land, seine Menschen, die Natur und seine Lebewesen, dass es nicht mehr lang sein muss.

​Deine Dr. Mami

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Das Christkind – Magie oder Lüge?

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Kinder verstehen

Hallo liebe Mami!

Mein Kind weiß, dass es weder Christkind noch Nikolaus gibt und wir finden Weihnachten trotzdem schön!“ sagt sie, während wir gemeinsam auf der Landstraße Richtung München fahren.
„Meine Eltern haben mich jahrelang angelogen und als ich herausgefunden habe, dass sie die Geschenke unter den Baum gelegt haben, hat mein Vertrauen sehr gelitten, ich möchte meine Tochter vor solchen Enttäuschungen schützen!“.
.
Ich habe tagelang darüber nachgedacht. Ich fragte mich, ob ich Weihnachten genau so geliebt hätte, hätte ich gewusst, dass das Christkind nur ein Fantasiewesen ist. Zumindest hätte ich die Atmosphäre auch ohne Fantasiefigur genießen können.
Außerdem hätte ich es ja dann gar nicht anders gekannt. Traditionen? Wir hätten andere finden können, es muss nicht der sauber geputzte Schuh vor der Haustür sein.

Ich entschloss mich dazu, meinen Kindern die Wahrheit zu sagen. Niemals wollte ich unsere Beziehung durch eine Lüge in Gefahr bringen!

Dann regte sich aber ein warmes Gefühl in mir, das mich nach ein paar angefangen Worten doch daran hinderte, weiter zu sprechen.

Warum ist Weihnachten heute noch so magisch für mich- wo ich doch schon längst desillusioniert bin?
Ganz klar: die Freude in den Augen meiner Kinder, die Magie in ihren Herzen erinnert mich an meine weihnachtlichen Gefühle von damals. Ich erinnere mich an diese Gefühle, den Glauben, die Aufregung, die Spannung, weil ICH es selbst erlebt habe, kann ich fühlen, was jetzt in ihnen vorgeht.

Die Welt der Fantasie, ob Christkind, Osterhase oder Nikolaus… eröffnete damals MIR und jetzt meinen KINDERN eine tiefe Verbundenheit… mit etwas, das sie nie gesehen haben. Einen tiefen Glauben an etwas, das sie nicht beweisen konnten. An jemand (zB.Weihnachtsmann), der es gut mit ihnen meint, jemand, der immer wieder zu ihnen kommt, egal was sie getan oder gesagt haben- einfach, weil sie Kinder sind, kleine liebenswerte Menschlein. Jeder diese Feste ist wie eine Feier ihrer Existenz.
Meine Kinder fühlen sich geliebt von Wesen, die es vielleicht nicht geben mag, aber diese Liebe, dieses Gefühl, dieses Vertrauen, dieser Glauben, ist tief verankert in ihren Zellen.
Diese Jahreszeit und ihre Magie hat einen Einfluss auf zellulärer Ebene. Ich bin fest davon überzeugt, dass nicht nur Co-Regulation und feinfühlige Bindung sichere Pfade im Gehirn (Nervenzellen, die eine sichere Bindung haben :)) entstehen lassen, sondern auch diese Gefühle, diese Magie und dieser Glauben.
Ich WEISS , dass ein gut-einschlaf-coreguliertes Kind später besser schlafen kann.
Ich bin SICHER, dass der Glauben an fantasiewesen auch so eine Wirkung haben kann: ein Vertrauen, eine Leichtigkeit, ein Zauber, eine Verbundenheit, die auch später (wahrscheinlich in einem anderen Kontext :-)), wieder abgerufen werden können.
(Manchmal reicht auch nur der Geruch von Oma‘s Kinderpunsch um all die neuronalen Vernetzungen (Erinnerungen, Gefühle, Hormone…) auch 40 Jahre später wieder zu aktivieren. )

Für mich ist dieser dieser Weihnachtsglaube eine Ressource. Ein Erleben von etwas, auf das später aufgebaut werden kann. Mit dieser Fantasiereisen durch Weihnachten lernen meine Kinder tiefgreifende Gefühle in sich kennen und erleben einen Teil von sich, der ihnen sonst vielleicht verschlossen geblieben wäre.

Ich glaube fest daran, dass der Mensch ein spirituelles Wesen ist. Er braucht einen glauben in irgendetwas, für seine innere Verbundenheit. Es muss nicht Gott sein. Es muss nicht das Christkind sein. Es geht um das Urvertrauen. Der Glaube daran, dass alles gut wird, das das Leben es gut mit einem meint. Der Glaube an das, was man nicht sieht, an das, was man nicht beweisen kann, daran, dass man geliebt wird, diese Freude über Fabelwesen ist EINE mögliche Quelle für Selbstliebe!
Jede Familie hat ihren eigenen Weg zu dieser Ressource, für uns ist die Welt der Fantasie eine magische Quelle für innere Verbundenheit.

Vielleicht ist unser Christkind eine Lüge. Die Magie, die dadurch entsteht, ist echt und bleibt ihnen ein Leben lang erhalten. Wie einen Schatz, verborgen in ihrem Herzen, jederzeit abrufbar.

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Einer der größten Machtkämpfe zwischen Müttern und ihren Kindern findet …

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Kinder verstehen

Einer der größten Machtkämpfe zwischen Müttern und ihren Kindern findet am Esstisch statt. Mütter wollen oft nicht nur die Wahl der Nahrungsmittel, sondern auch ihre Menge oder gar das Benehmen am Esstisch kontrollieren.
 

KONTROLLE.

 
Ehrlich gesagt ist es kein Wunder, dass viele Erwachsene kein gesundes Verhältnis zum Essen haben: Frustessen, ungezügelter Appetit, Essen trotz fehlendem Hunger, ungesunde Nahrungsmittel, die nicht nur Körper sondern auch Psyche beeinflussen, zu viel essen, zu wenig essen, schlechtes Gewissen beim Essen, Essstörungen, erbrechen, Kalorien zählen.
 
Ich denke mit Entsetzen daran zurück, wie ich 2010 mein vier Monate altes Baby in den Maxi Cosi geschnallt habe, um es mit Karottenbrei zu füttern. Wie süß wir es fanden, dass sie alles wieder rausschob und nichts drinnen behielt. Von Beikostreifezeichen (das als Kinderärztin im 3. Ausbildungsjahr) hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nichts gehört.
 

Eigentlich sind zwei Dinge wichtig:

  1. Mütter: vertraut in eure Kinder.
  2. Was wollen eigentlich die Kinder?
 
Unsere Kinder werden mit einem gesunden Essverhalten geboren. Wenn wir sie nicht ständig kontrollieren, maßregeln (beim Essen oder durch das Essen), ihnen ungesunde Nahrungsmittel anbieten – und ihnen einfach eine gesunde Beziehung zum Essen vorleben anstatt sie durch Kontrolle zu einem unnatürlichen Essverhalten zu zwingen -, dann bleibt ihnen das gesunde Essverhalten erhalten.
 
Eine Prise Wissen (welches Essen ist gesund?), Selbstreflektion (wo hast du vielleicht Probleme mit dem Thema Essen) und eine gute und feinfühlige Bindungsbeziehung (was braucht mein Kind?) zum Kind sollten das Dilemma also lösen.
 

Ein Kind muss….

  1. niemals aufessen!
  2. nicht probieren, wenn es nicht möchte (Angst vor neuen Nahrungsmitteln ist normal!)
  3. sollte zum essen bestimmter Nahrungsmittel nicht bestochen/ erpresst werden.
  4. kein Broccoli mögen. Es ist für kleine Kinder nicht vorgesehen, dass sie bittere Nahrungsmittel mögen. Der bittere Geschmack ist das Signal für „giftig“! Diese unbewusste Verknüpfung ist ein Relikt der Steinzeit & nicht abtrainierbar.
  5. WICHTIG: Erschaffe eine JA-Umgebung zuhause: bietet reichhaltig gesunde Dinge (auch Nachspeisen) an, von denen es so viel essen kann wie es will. Je seltener Du nein sagen musst, desto weniger interessant ist das verbotene Nahrungsmittel für das Kind & unnötige Frustrationen bleiben aus. Kinder hören immer noch oft genug NEIN…
  6. Mach Deinem Kind niemals ein schlechtes Gewissen in Bezug auf Essen (das macht dick! Das ist schädlich! Selber schuld, wenn dir schlecht ist)!
  7. Erwarte nicht von Deinen kleinen Kindern, dass sie lange stillsitzen oder achtsam essen können. Achtsam essende Kinder wären früher verhungert & kleine Kinder können nicht lange still sitzen.
  8. Sobald Dein Kind merkt, dass Du sehr unentspannt mit dem Thema Essen umgehst, kann es zu Machtkämpfen auch von Seiten des Kindes kommen. Es kann regelrecht zum Druckmittel werden.
  9. Wenn Du eine Essstörung hast, hol dir Hilfe & lass Dich begleiten, damit Du diese nicht auf Dein Kind überträgst.
  10. Hör auf Deinem Kind vorzuschreiben wann es Hunger hat und wann nicht. Ihm sollte nicht antrainiert werden, sein eigenes Hungergefühl zu überhören.
  11. Sorge für eine gute Atmosphäre am Esstisch. Das fördert gute Assoziationen mit dem Essen & auch die Verdauung.
  12. Kalorienreiche Getränke unmittelbar vor dem Essen, reduzieren den Hunger & damit die durch das Kind aufgenommene Menge an Essen.
  13. Lasst kleine Kinder ihr Essen mit allen Sinnen (auch Matschen) erleben anstatt sie druckbetankt mit püriertem Brei abzufüllen. Man übergeht ihr Sättigungsgefühl & raubt ihnen tolle Erfahrungen!
  14. Süßigkeiten sollten niemals als Belohnung/ Bestrafung eingesetzt werden.
  15. Sag Deinem Kind niemals: iss nicht so viel, sonst wirst Du dick!
  16. Grenze Dein Kind nicht aus seinem sozialen Umfeld aus, indem es viele Dinge, die alle anderen essen dürfen, nicht essen darf.
  17. Bewerte Nahrungsmittel vor Deinem Kind nicht immer mit „das ist schlecht! Das ist ungesund! Das ist nicht gut“. Damit gehen möglicherweise später Schuldgefühle einher, wenn es sie dann doch mal zu sich nimmt. Sorge lieber für eine JA-Umgebung. Es sollte außerdem nicht so früh die Verantwortung für die „richtige“ Auswahl von Nahrungsmittel tragen. Lieber soll es sich durch Vorbild an gute Nahrungsmittel gewöhnen.
 

Was fällt dir noch ein?

Deine Dr. Mami!

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Stillen ist kein Instinkt und unterstützung zu brauchen ist natürlich!

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Kinder verstehen

Hallo liebe Mami!

Ich dachte immer, Stillen sei das Natürlichste und deshalb Einfachste der Welt. Bei meiner ersten Tochter war das auch so. Ich hatte noch nicht einmal darüber nachgedacht ob ich stillen wollte oder nicht: die Hebamme legte sie mir auf die Brust und sie saugte wie eine 1.

War ja klar, schließlich ist Stillen ein Instinkt, oder doch nicht?

NEIN! Stillen ist kein Instinkt! Da unsere Babies physiologische Frühgeburten sind (sonst kämen sie mit ihren riesigen Köpfen und Körpern nicht mehr aus dem Becken der Mutter), klappt das Stillen bei vielen Müttern eben nicht so, wie das bei meinem ersten Kind der Fall war.

Ich bin ja vor Kurzem wieder Mami geworden. Mein Sohn kam -vermutlich früher als er wollte- per Kaiserschnitt auf die Welt. Er war zu müde zu trinken und hat einiges an Gewicht verloren.

Ich möchte Dich auf meine emotionale Reise mitnehmen:

Da sitze ich im „Stillzimmer“ der Klinik und pumpe Muttermilch ab.

Neben mir sitzen noch 6 andere Frauen, die Stimmung wird untermauert durch das rhythmische Surren der Milchpumpen (manche hier fühlen sich sicher als wären sie in einer Live-Melk-Show), dem Schmatzen der anwesenden Babies, deren Mütter versuchen sie zum Stillen zu kriegen, oder dem melodischen Zureden der Mütter .

Die Mamas sind müde. Manche haben schöne, manche unschöne Geburtserfahrungen gehabt. Manche sind das erste mal Mami, manche haben schon Erfahrung. Manche sind entspannt aber viele sind verzweifelt: das Stillen „klappt nicht“! Sie haben Angst- Angst zu versagen, denn was immer propagiert wird, ist doch das:

Stillen ist das natürlichste der Welt, es klappt instinktiv, jede Mama kann stillen, oder?

Am 20.8.18 wurden auf meiner Geburtshilfestation 12 Babies geboren.

Ein magischer Moment für 12 Mütter, von denen ich während der 3 Tage, die ich nach meiner Sectio auf Station verbringen durfte, mit Sicherheit 3/4 kennengelernt habe.

Was mich erstaunte: Von diesen Frauen hatten die meisten Probleme beim Stillen und sie waren entweder verunsichert, traurig oder frustriert! Das ist der Grund, warum ich diesen Eintrag schreibe.

Zahlreiche „Stillschicksale“ trafen in dem kleinen, gemütlich Stillzimmer aufeinander: Entweder das Baby war zu müde und der Milcheinschuß kam nicht in Fahrt, es war zu heiss auf Station und das Baby verlor mehr Flüssigkeit als es sollte oder die Mama hatte „zu flache“ Brustwarzen, zu wunde Brustwarzen, Mama stand unter Strom, weil sie das vorherige Kind schon nicht stillen konnte und es sich dieses Mal ganz besonders wünscht- die Sorgen waren vielfältig aber Eines hatten sie alle gemeinsam:

Alle hatten Angst zu versagen, wo doch das Stillen das natürlichste der Welt ist (dann muss es ja jeder können….!)!

Tatsächlich ist es aber anders – liebe Mamis!

Bei vielen Müttern dauert es eine Weile bis Mama und Kind einen unkomplizierten Stillrythmus gefunden haben, es dauert manchmal, bis man ein gutes Still-Team geworden ist, denn auch wenn das Stillen natürlich ist, verläuft es nicht immer von Anfang an „easy“.

Und das ist NORMAL:

Oft dauert es Tage oder sogar Wochen, bis das Stillen ganz harmonisch abläuft und wenn man das weiß, wenn dieses Wissen Normalität wäre, würden sich viel weniger frischgebackene Mütter selbst unter Druck setzen/ von außen unter Druck gesetzt fühlen. Denn dieser Druck ist es, der schließlich und traurigerweise zum frühzeitigen Ende der Stillbeziehung führen kann. (Ich rede hier nicht von Frauen, die nicht stillen können oder wollen!)

Ja, Stillen kann wunderschön sein!
Ja Stillen ist ein Wunder!
Ja, Stillen ist eine Möglichkeit für Bindung!

Aber bis es sich auch für die frische Mama so anfühlt, vergeht nicht selten eine
…… Zeit der Selbstzweifel….
…… schmerzende Brustwarzen….
…… Zweifel ob genug Muttermilch vorhanden ist….
….. Leistungsdruck, wenn andere scheinbar easy stillen….
….. Gewissensbisse….
….. Versagensängste….
….. Baby Blues…..
….. Trauer …

Und diese Gefühle müssen nicht sein: wenn Mama realistische Erwartungen an den Anfang der Stillbeziehung hat, dann geht es ihr psychisch viel besser, denn sie erlaubt sich eines: „imperfekt“ und geduldig zu sein, sich und ihrem Kind Zeit zu geben, in der Stillbeziehung Geborgenheit zu finden.

Stillen ist ein soziales Phänomen.

Für die Zeit, in der die Stillbeziehung zwischen Mama und Baby beginnt (dem Wochenbett) bieten viele Kulturen Rituale, die der Mama ermöglichen, sich auf Heilung von Körper und Geist zu besinnen und sich auf die Mutter-Kind- Bindung zu konzentrieren (davon können wir heute nur träumen). Die frischgebackene Mama wird von einem „sozialen Netzwerk“ gepflegt, aufgefangen und versorgt.

Dieses Netz besteht oft aus erfahrenen Müttern, die von Anfang an mit auf die Stillreise gehen – dadurch wird verhindert, dass sich das übermannende Gefühl von Überforderung, Unsicherheit und Hilflosigkeit bei der jungen Mama einstellt. Diese Frauen sind wertvoll, da sie die Mama mit ihren Gedanken und Gefühlen verstehen können, sie dadurch gut begleiten und dafür Sorge tragen, dass der Stillstart so harmonisch wie möglich verläuft. Das Stillen wird öffentlich immer dargestellt als vollkommen „einfach“, dabei haben viele Frauen keine Hilfe, wenn sie im Wochenbett sind. Viele werden aus dem Krankenhaus entlassen, bevor das Stillen klappt und niemand begleitet den Anfang der Stillbeziehung kontinuierlich weiter, bis alles „von selbst läuft“.

Liebe frischgebackene Mütter, liebe Schwangere: Macht euch das bitte nochmal klar:

Frauen hatten historisch gesehen schon immer Hilfe beim Stillstart, ein soziales Netz, denn die Mama braucht Zeit und Ruhe um sich mit ihrem Kind zu verbinden und die Stillbeziehung aufzubauen. Auch die Gewinnung von Milch über pumpenähnliche Hilfsmittel oder Brustmassagen findet schon seit Jahrhunderten statt- Eben weil, es nicht bei allen so „einfach“ ist und noch nie war!

Lasst euch Zeit, holt euch kompetente und liebevolle Hilfe und wisst: ihr seid nicht allein, wenn es nicht von Anfang an reibungslos mit dem Stillen funktioniert! Wenn ihr es schafft euch den Druck „es muss funktionieren“ zu nehmen und euch damit selbst liebevoll und empathisch begegnen könnt, dann könnt ihr euch und eurem Kind geduldig begegnen und die Zeit, die ihr braucht um eine intensive Stillbeziehung zu etablieren ist viel entspannter und schöner für Mama und Kind!

Es ist so wichtig jemand an seiner Seite zu haben, der fachlich qualifiziert und emotional emphatisch genug ist, um einen durch diese sensible Zeit zu begleiten. Dann sollte das Stillen bei fast allen Frauen und ihren Babies auch klappen !!! (Und falls es dennoch nicht klappt, dann gibt es sehr gute Babymilch!)

Sucht euch jemand, der für euch da ist. Eine Hebamme ist hier Gold wert. Eine Schlüsselrolle nehmen daheim auch Partner oder Freunde ein, die einem den Raum schaffen, sich auf die Mama-Baby Bindung zu konzentrieren und den Kopf soweit wie möglich frei von allen Störfaktoren zu halten

Eines möchte ich zum Abschluss noch ergänzend für diejenigen Mamis hinzufügen, die trotz zahlreichen Stillversuchen, aus welchen Gründen auch immer, das Stillen beenden mussten oder darüber nachdenken sie zu beenden: ihr braucht eine gute Begleitung durch eine Stillberaterin, die mit euch im Gleichklang schwingt. Was meine ich damit?

Manchmal braucht man jemand, der einem hilft, alles zu versuchen um Stillen zu können. Manchmal braucht ihr aber vielmehr jemanden, der euch hilft, von der Idee stillen zu müssen loszulassen. Manchmal klappt es mit dem Stillen -aus welchen Gründen auch immer- nicht. Hier ist es wichtig jemand an seiner Seite zu haben, der einen nicht verrückt macht, nicht das schlechte Gewissen verstärkt- sondern jemand der die Not, die Verzweiflung in der die Mama steckt sieht und Mama klarmacht: du bist eine gute Mama, auch wenn du nicht stillen kannst. Du bist mehr, als die Stillbeziehung zu deinem Baby. Tu das, was dir gut tut, lass das Stillen bleiben, wenn du oder deine Beziehung zum Baby darunter leiden.

Natürlich wollt ihr eurem Baby das Beste geben, das Beste ist aber eben nicht nur die Muttermilch sondern eure Beziehung und eure Bindung zu eurem Kind. Die Babymilch ist Gold wert, wenn eine glückliche Mama ihr Baby damit füttern kann und niemand sollte sich quälen müssen, wenn das Stillen nicht klappt.

Das was zählt ist sie Liebe zum Kind und wenn Stillen zu einem Zwang führt, kann die Liebe nicht mehr fließen.

Prinzipiell sollten wir die Dinge, an denen wir nichts ändern können akzeptieren und als Chance für eine Alternative sehen. Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan, aber wenn wir die Haltung verinnerlichen können, werden wir insgesamt entspanntere Eltern!

Dr.Mami

—-——————————————

Auf meiner Facebook-Seite bat mich eine Leserin noch zu erwähnen, dass stillinteressierte Mütter Stillberaterinnen oder Stillgruppen aufsuchen können. Ich kopiere euch Ihre Links und Angaben kurz rein und kümmere mich dann weiter um mein Baby.

By the way, soweit ich weiß, haben Hebammen nicht alle automatisch eine Ausbildung in Stillberatung!

Also:

AFS = Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen (da gibts aber nicht nur Gruppen, sondern auch einfach nur Beraterinnen und vor allem eine Hotline!)

https://www.afs-stillen.de

LLL = LaLecheLiga (ähnlich wie AFS, bedürfnisorientiert und nach Sears)

https://www.lalecheliga.de

DAIS = Deutsches Ausbildungsinstitut für Stillbegleitung (die dürfen kostenpflichtig arbeiten)

https://www.ausbildung-stillbegleitung.de/index.php/stillbegleiterinnen-dais

IBCLC = mit medizinischem Grundberuf, kostenpflichtig, zum Teil über Krankenkasse abzurechnen

https://www.still-lexikon.de/das-still-lexikon/

Kostenlose Downloads

Heute mal nichts! 🙂

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Im Mitgliederbereich gibt es eine sich regelmäßige online Stillgruppe für den gemeinsamen Austausch. Wenn es kein Dorf mehr gibt, das uns in der Mutterschaft helfen kann, erschaffen wir uns eben eines!

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Babys sind Traglinge, keine Ableglinge

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Kinder verstehen

Liebe Eltern!

Babys sind Traglinge und keine Ableglinge

„Säugetiere“ werden nach der Pflege ihrer Neugeborenen eingeteilt.

Da gibt es die Nesthocker, die Nestflüchter und TRAGlinge.

Menschenkinder sind TRAGlinge!

Das kommt nicht aus der alternativen-Öko-Hippi-Schiene. Das ist ein evolutionsbiologischer FAKT. 

Menschenkinder sind physiologische Frühgeburten. 
Kämen sie so reif auf die Welt, (wie z.B ein Fohlen, das kurz nach der Geburt auf den eigenen Beinen steht), dann wäre ihr Gehirn und damit ihr Kopf, zu groß, um bei der Geburt durch Mamis Becken zu rutschen.  Also schlüpft das Baby schon etwas früher und reift dann durch das Tragen nach. 

Nimmst Du ein Neugeborenes hoch, wirken die zum Tragen gehörenden Reflexe:

  • Greifreflex
  • Fluchtreflex
  • Einnahme der Anhockspreizhaltung.

Angeborene O-Beine erleichtern das Anschmiegen an die tragende Person. 

Berührung ist eine wichtige Empfindung, die Haut das größte Sinnesorgan des Menschen. Die taktilen Reize stimulieren beim Tragen wunderbar die Hirnreife. 

Die Stimulierung des Gleichgewichtsorgans beginnt in der Gebärmutter und kann optimal beim Tragen fortgesetzt werden! Für das Baby ist es sehr beruhigend, denn die Bewegungen beim Tragen sind ihm vertraut. Es riecht und berührt seine Bezugsperson, dabei fühlt es sich geborgen! Diese Geborgenheit vermittelt Deinem Baby die ideale Voraussetzung für seine Hirnentwicklung und für seine emotionale Entwicklung.

Wunderbar (das geht im Kinderwagen nicht so gut) kann es sich vor Reizüberflutung schützen. Außerdem fördert das Tragen den Bindungsprozess, dafür ist körperliche Berührung essenziell! 

Bitte trag Dein Baby nicht mit dem Gesicht nach vorne. Sie können sich so nicht rückversichern, wenn ihnen etwas unheimlich ist, sie können sich auch nicht vor überfordernden Reizen schützen. Die Haltung könnte außerdem der Wirbelsäule schaden, sie möchte gerne ihre natürliche Rundung einnehmen!

Und: die für die Hüftreifung wichtige Anhockspreizhaltung ist so nicht gegeben!

Bitte such Dir einen sympathischen Trageberater!

Sie helfen Dir dabei, Dein Kind „richtig“ zu tragen und sie sind Gold wert, denn Tragen soll angenehm sein und Spaß machen! 

Liebe Mama:

TRAGEN ist kein Phänomen der Moderne. Die Tragekultur der Menschen ist ein evolutionsbiologischer Schatz, der nicht nur das Überleben unserer Kinder, sondern auch die Bindung gesichert hat!

PS: es gibt einige Kinder, die es nicht mögen! Jedes Kind ist anders! Und wer nicht Tragen kann oder will, hat genügend andere Wege, seinem Kind Geborgenheit und Liebe zu vermitteln!

Eure Dr. Mami

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