10 Dinge, die du über Late Talker wissen solltest

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10 Dinge, die du über Late Talker wissen solltest

Liebe Mami!

1. Was ist ein Late Talker?

Wenn ein Kind mit 24 Monaten weniger als 50 Wörter spricht und keine Wörter miteinander kombiniert, spricht man von einem Late Talker (= Spätsprecher). Ca. 15% aller Kinde sind vom late talking betroffen. Ihre  Sprachentwicklung ist verzögert, obwohl sie sich in anderen Bereichen (z.B. Hören, Motorik) altersentsprechend entwickeln. Late Talker sprechen später oder zeigen immer wieder Phasen des Stillstandes, in denen die Sprachentwicklung stagniert und keine neuen Wörter hinzukommen. Sie verständigen sich im 2. Lebensjahr noch überwiegend durch Geräusche, kindliche Wörter (z.B. „ham, wauwau, gaga“), ihreMimik und Gestik.

2. Wie entwickeln sich Late Talker?

Ein später Sprechbeginn sagt zunächst nichts über die weitere Entwicklung aus. Es gibt Kinder, die ihren Rückstand zwischen dem zweiten und dritten Geburtstag selbstständig aufholen (sog. Late Bloomer – Späterblüher). Mehr als die Hälfte der Late Talker holt jedoch nicht auf; d.h. sie zeigen dann über den dritten Geburtstag hinaus leichte bis hin zu starken Auffälligkeiten in ihren Sprachfähigkeiten (Wortschatz, Grammatik, Aussprache,  Sprachverständnis, Erzählfähigkeiten). Ab dem dritten Geburtstag spricht man von einer Sprachentwicklungsstörung (SES). Die betroffenen Kinder haben große Schwierigkeiten mit Anderen zu kommunizieren, was ihre Teilhabe im Alltag einschränkt und ihr emotinales und soziales Wohlergehen gefährdet.

3. Holt mein Kind auf?

Leider kann nicht sicher vorhergesagt werden, welche Kinder ihren sprachlichen Rückstand aufholen und welche nicht. Es spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, u.a. das Sprachverständnis, die symbolischen Fähigkeiten, die Aussprache und das Sprachangebot durch die Eltern. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass eine Fachperson (Logopädin) die sprachlichen Fähigkeiten eines Late Talkers und das kommunikative Verhalten zwischen Eltern und Kind überprüft. Je früher den betroffenen Kindern geholfen wird, desto besser sind ihre Entwicklungschancen.

4. Aber mein Kind versteht doch alles!

Der überwiegende Teil der Late Talker versteht Sprache gut. 30–40 % haben aber zusätzliche Probleme beim Verstehen von Wörtern oder Sätzen. Leider werden Sprachverständnisprobleme im Alltag oft übersehen. Denn die Kinder lernen zu kompensieren und verstärkt auf den Kontext oder die Mimik und Körpersprache des Gegenübers zu achten. Nur ein standadisierter Sprachverständnistest kann sicher beurteilen, ob ein Kind Sprache tatsächlich ausreichend versteht oder nicht.

5. Warum spricht mein Kind nicht?

Die Ursachen für Late Talking sind bisher nicht eindeutig geklärt. Die Genetik spielt eine Rolle, denn in der Familie gibt es oft Personen, die auch späte Sprecher waren, andere Sprachprobleme oder Lese- Rechtschreibschwierigkeiten zeigen. Kinder unter drei Jahren sind relativ häufig von Mittelohrentzündungen betroffen, aber nicht alle diese Kinder haben Sprachprobleme. Bei Kindern mit Sprachverarbeitungsproblemen wirken sich Hörminderungen jedoch sehr ungünstig aus. Deshalb sollte das Hören bei Late Talkern immer überprüft werden.

6. Verzögert Mehrsprachigkeit die Sprachentwicklung?

Nein, Bilingualität macht keine Sprachstörung! Spricht ein mehrsprachig aufwachsendes Kind mit 24 Lebensmonaten weniger als 50 Wörter (insgesamt in beiden Sprachen), sollte dies ebenso abgeklärt werden.

7. Ist mein Kind nicht intelligent genug?

Late talker haben keine Auffäligkeiten in der Intelligenz, sondern bei ihnen besteht eine spezifische Schwäche in der Verarbeitung von Sprache. Dies äußert sich beispielsweise darin, dass sie sich Wörter nicht gut merken können und Probleme haben sprachliche Regeln zu lernen. Eine verzögerte Sprachentwicklung kann aber auch ein Zeichen für eine allgemeine Entwicklungsverzögerung, Hörstörungen oder andere Grunderkrankung sein. Um dies auszuschließen solltest Du Unsicherheiten früh mit deiner Kinderärztin besprechen.

8. Bin ich Schuld an der Sprachverzögerung meines Kindes?

Nein! Eltern können eine Sprachstörung nicht verursachen. Aber Du kannst großen Einfluss nehmen! Es gibt z.B. Verhaltesweisen, die Kinder in ihrer Sprachentwicklung hemmen und bestehende Probleme verstärken können. Dazu gehört u.a. das Kind zum Nachsprechen aufzufordern, zu viel oder zu wenig zu sprechen sowie Druck oder negative Gefühle beim Sprechen aufzubauen.

9. Mein Kind ist ein Late Talker – wie geht es weiter?

Teile Deine Beobachtungen und Sorge mit Deinem(r) Kinderarzt*ärztin. Auch sollten eine Hörstörung oder andere Grunderkrankungen ausgeschlossen werden. Im Rahmen einer Sprachdiagnostik bei einer Logopädin/ Sprachtherapeutin kann die Sprachentwicklung im Detail untersucht und wenn nötig eine Sprachtherapie und/oder Elternberatung eingeleitet werden.

10. Was kann ich zu Hause tun?

Late Talker benötigen im Alltag mehr Hilfe beim Sprechenlernen. Deshalb sollten Eltern ein gutes Sprachvorbild sein und ihr Kind besonders unterstützen. Dabei ist es wichtig, das eigene Sprachverhalten zu reflektieren; einerseits sprachhemmende Verhaltensweisen zu erkennen und abzubauen und andererseits durch Sprachlehrstrategien die Sprache des Kindes im Alltag zu fördern. In einer gezielten Elternanleitung können Eltern genau das lernen. Die hohe Wirksamkeit von Elternmaßnahmen bei Sprachentwicklungsstörungen ist wissenschaftlich belegt.

Deine Désirée

Dieser Beitrag wurde von Patricia Pomnitz (Logopädin & Therapiewissenschaftlerin, diplomierte Legasthenietherapeutin) verfasst. Auf ihrer Onlineplattform „Sprachgold“ erhalten Eltern fundiertes Wissen und Hilfe rund um das Thema Sprachentwicklung, Sprachstörungen und Sprachförderung.

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5 Mythen zum Thema Krampfanfälle bei Kindern

5 Mythen zum Thema Krampfanfälle bei Kindern

5 Mythen zum Thema Krampfanfälle bei Kindern

Liebe Mami!

Eltern haben so viel Angst vor Epilepsie, Schlaganfällen, Krampfanfällen, Affektkrämpfen. Diese Begriffe werden (wie sollten sie es auch besser wissen) sehr häufig durcheinander geschmissen. Aber wo kommt die Angst ursprünglich her? Sie wurzelt in viel Unwissen!

Heute geht es um 5 Mythen zum Thema Krampfanfälle bei Kindern! Los gehts!

  1. Mythos: Alle Kinder, die an einer Epilepsie leiden, sind oder werden behindert.
    NEIN: mache Formen der Epilepsie treten zwar gerne bei geistig behinderten Kindern auf, aber die meisten Kinder mit Epilepsie entwickeln sich geistig ganz normal!
  1. Mythos: Fieberkrämpfe sind die kindliche Form einer Epilepsie:
    NEIN! Fieberkrämpfe sind Krampfanfälle, die bei kleinen Kindern auftreten, die Fieber haben. Zu 80% handelt es sich um unkomplizierte Krampfanfälle aus denen die Kinder herauswachsen, zu 20% aus komplizierten Krampfanfällen. In der zweiten Kategorie gibt es ein miniminiminiminimal erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Epilepsie, allerdings geht man davon aus, dass nicht die Fieberkrämpfe ursächlich sind, sondern die Kinder sowieso eine Veranlagung für Epilepsie haben, die sich dann in Fieberkrämpfen äußert.
  1. Mythos: Es hilft, wenn man Kinder, die zu Fieberkrämpfen neigen, frühzeitig Fiebermittel gibt.
    NEIN (siehe Post zu Fieberkrämpfen)
  1. Mythos: Wenn Kinder einen Krampfanfall haben, müssen sie immer zucken und umfallen.
    NEIN: Es gibt dezente Krampfformen, bei denen vielleicht nur die Hand zuckt und das Kind bei Bewusstsein ist, es gibt auch Formen, wo gar nichts zuckt und das Kind immer wieder mal kurz abwesend ist.
  1. Mythos: JEDE Epilepsie ist unheilbar.
    NEIN! Es gibt zwar schwere Epilepsien, die nicht auf Medikamente reagieren aber die MEISTEN Epilepsien sind gut behandelbar und die Kinder führen ein normales Leben. Einige Epilepsien „verwachsen“ sich sogar.

Was hast du sonst noch so gehört zum Thema Krampfanfälle?

Deine Désirée

Anmerkung: Dieser Beitrag ersetzt keinen Arztbesuch und dient der reinen Information.

PS: Trotz- und Wutanfälle (nicht nur bei dir, sondern auch bei deinem Kind) gehören zwar nicht in diese Kategorie, aber dennoch möchte ich dich kurz daran erinnern, dass ich dir zwei kostenlose E-Books „10 Gründe warum dein Kind dir nicht zuhört“ und „Von Kampf zu Kooperation“ zur Verfügung gestellt habe. Du weißt ja, dass ich mir nichts sehnlicher wünsche als mehr Verbundenheit in allen Familien. Beides kannst du dir bis Mitte März herunterladen.

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Liebe Mami!

Winter.
Ich habe es geschafft meine Kinder aus der geborgenen Wärme ihrer dicken Daunendecken zu vertreiben. Wir waren bereit, um in die Schule aufzubrechen. Meine Tochter öffnete die Haustür und wollte Richtung Auto laufen, dann rutschte sie allerdings über das unsichtbare und fiese Glatteis drei Stufen abwärts und schlug sich die Hüfte an. Trotz meiner Vorwarnung, folgte mein Sohn ihr und verletzte sich dabei am Ellenbogen. Ich tröstete beide, bis sie sich von dem Schrecken und den Schmerzen erholt haben und wir setzten uns in Auto. Wir machten die Standheizung und Musik an und warteten, bis das Eis auf der Windschutzscheibe weggeschmolzen war. 

Ich fragte meine Kinder, ob sie denn wüssten, was Schmerz für eine Funktion hätte („Wisst ihr, warum es euch weh tut, wenn ihr euch die Hüfte oder den Ellenbogen anschlagt?“). Natürlich haben sie darüber noch nie nachgedacht – über einige Zwischenfragen, kamen sie selbst drauf: Schmerz schützt uns davor, Dinge zu tun, die unserer körperlichen Gesundheit schaden können. Sonst würden kleine Kinder immer wieder auf die Herdplatte fassen oder immer wieder heißes Wasser über die Hand gießen. Schmerz hat eine Schutzfunktion, auch wenn das nicht immer angenehm ist – Gott sei Dank sage ich nur, gibt es auch Schmerzmittel! 

Meine Kinder und ich blieben noch ein bisschen im Auto sitzen und nutzten diesen innigen Moment und vertieften unser Gespräch über den Sinn unangenehmer Gefühle. Wir sprachen über Ängste, Wut und Ärger, über Trauer und Eifersucht und überlegten gemeinsam, was ihre Funktion sein könnte. Es war ein wundervolles Gespräch, aus dem auch ich noch vieles mitnehmen durfte von meinen beiden weisen Lehrern. 

Es ist wichtig, dass wir als Erwachsene eine wohlwollende Haltung auch gegenüber unangenehmen Gefühlen haben, denn unsere Haltung überträgt sich auf die des Kindes. Jedes Gefühl ist normal, jedes Gefühl signalisiert dir, dass du ein unerfülltes oder erfülltes Bedürfnis hast! Im Falle eines unerfüllten Bedürfnisses ist es ganz klar: je weniger du auf dich selbst achtest, desto lauter wird das Gefühl werden –  und desto unangenehmer. Wenn du bedenkst, dass du über 95% deines Tages, deines Lebens, unbewusst bestreitest, verstehst du vielleicht auch, wie wichtig es ist, dass sich starke Gefühle aus den Tiefen des Unbewusstseins melden, um dir eine Dringlichkeit bewusst zu machen. Wir neigen leider dazu, Gefühle entweder zu verdrängen oder sie zu ignorieren. 

Das sollte man nicht – sie zeigen dir den Weg, zu deinem Glück!

Genauso wichtig ist es, dass wir unsere Kinder dabei ermutigen, ihre Gefühle zu erleben, sie zu kanalisieren (dass zB. bei Wut niemand verletzt ist), sie zu verstehen und ihnen vielleicht sogar zu danken, weil sie, wenn man ihnen zuhört, ihnen ihren Weg weisen. Nehmt euch Zeit, Gefühle zu erleben, Gefühle zu begleiten und Gefühle in Worte zu fassen, sie zu verstehen, das Bedürfnis dahinter zu entdecken und ihm dann sogar zu danken. Danke, dass du mir gezeigt hast, dass ich mich von mir selbst entfernt habe.

Wenn Kinder lernen, ihre Gefühle (und sich selbst für die Gefühle) anzunehmen, können sie die Gefühle wahrnehmen und Zeugen davon werden, wie die Gefühle sich wieder auflösen – dieser Moment ist der, der sie stark macht, weil sie spüren, dass sie es schaffen können, dass sie nicht unterzukriegen sind von den Gefühlen, die manchmal kaum auszuhalten sind. Ja, sie brauchen unsere Begleitung, was sie aber nicht brauchen, ist die ständige Ablenkung und Aufmunterung. 

Warum glaubst du, tun wir Mütter das so gerne – unsere Kinder von Trauer, Wut und Schmerz ablenken?

Deine Désirée

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Wenn Eltern ihrem Kind aus Versehen den Arm auskugeln

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Liebe Mami!

Wie oft bin ich Kindern in der Notaufnahme begegnet, deren Eltern ihnen aus Versehen den Arm ausgekugelt haben. Nun ist es sogar mir passiert, also da bin ich und oute mich: Ich habe meinem Sohn gestern beim Spielen den Arm ausgekugelt.

Wie das passiert ist?

Mein zweijähriger Schatz und ich haben verstecken gespielt. Als er mich fand, wurde er so schnell, dass er nicht mehr stehen bleiben konnte, rutschte aus, flog über meinen Fuß und drohte mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen. Was mache ich? Ich ziehe ihn ruckartig am Arm nach oben und bewahre ihn vor einer Kopfplatzwunde. Dann schrie er ‚Aua‘ und bewegte sich nicht mehr. Ich ging in die Knie um ihm besser in die Augen sehen zu können, um herauszufinden was los war. Man merkte, dass ihm irgendetwas fürchterlich weh tat und er Angst hatte sich zu bewegen.

Da wurde es mir auch klar, was da gerade passiert war. Mit dem ruckartigen Zug am ausgestreckten Arm, habe ich für eine Subluxation des Radiuskopfes (ein Gelenkteil im Ellenbogen ist nicht mehr verbunden mit dem zugehörigen anderen Gelenkanteil) gesorgt.

Ich wusste Gott sei Dank was zu tun ist, renkte das Ganze wieder ein, der Kleine streckte seinen Arm wieder aus und lief weiter. In dem Moment war ich besonders froh, Kinderärztin sein zu dürfen!

Zusammengefasst, die 10 Dinge dazu, die du dir merken solltest:

  1. Name dieser ‚Situation‘: „Kindermädchen-Ellenbogen“ oder „Chassaignac-Lähmung“
  2. Häufig im Kleinkindalter (1-4.LJ)
  3. Meist dadurch, dass Eltern am ausgestreckten Arm des Kindes ziehen, aber auch durch Sturz; zb auch bei „Engelchen flieg“ möglich!
  4. Auskugeln des Radiusköpfchen (Teil des Ellenbogengelenkes) mit schmerzhafter Bewegungseinschränkung: das Kind möchte den Arm nicht mehr ausstrecken, sondern gebeugt halten, es kann keine Drehung nach Außen mit dem Ellenbogen mehr machen, das heißt, die Handfläche zeigt zum Bauch. Das Kind stützt den schmerzenden Arm oft mit dem gesunden Arm und versucht sich nicht zu bewegen um Schmerz zu vermeiden, das macht ihnen auch manchmal ganz schön Angst.
  5. Gleich zu einem Arzt fahren, der das Radiusköpfchen wieder an seine ursprüngliche Stelle zurückbringen kann. Wenn die Situation ganz klar ist, braucht es kein Röntgenbild, der Hergang und die Art und Weise, wie das Kind seinen Arm hält, verraten dem Arzt alles, was er wissen muss, um tätig zu werden (das macht er mit zwei einfachen Handgriffen, ohne Betäubung jeglicher Art). Ruhigstellung oder OP sind danach nicht nötig
  6. Voraussetzung für die ‚einfache manuelle Therapie‘ sind: keine Schwellung oder Deformität (könnte auf eine Fraktur hinweisen), keine Begleitverletzungen oder -symptome (z.B. Gefühlsverlust in den Fingern).
  7. Die Wahrscheinlichkeit für eine Wiederholung: 20%
  8. Nachsorge nicht nötig

 Hast du schonmal davon gehört?

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Durchfall im Kindesalter

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Durchfall – jeder Mutter bekannt und doch gibt es zu viel Unwissen dazu. Ich möchte diesen Beitrag nutzen, um die häufigsten Mißverständnisse zum Thema Durchfall aus dem Weg zu räumen.

Du wirst lernen,

  • was Durchfall ist.
  • wie lange Durchfall dauert.
  • ob Durchfall gefährlich ist.
  • welche Klinische Anzeichen zeigen, dass dein Kind unter Flüssigkeitsmangel leidet.
  • welche Ursachen Durchfall haben kann.
  • wie du Durchfall deines Kindes vorbeugen kannst.
  • was du tun kannst, wenn dein Kind Durchfall hat.
  • wann du zum Arzt gehen solltest, wenn dein Kind Durchfall hat!
  • Anhang: 10 Fakten zum Thema Durchfall im Kindesalter

Was ist Durchfall?

Bei einem sonst gesunden Kind ist plötzlich auftretender weicher-wässriger Stuhl in den allermeisten Fällen Folge einer Magen-Darm-Erkrankung (Gastroenteritis), meist durch Viren verursacht (häufig: Adenoviren, Rotaviren, Norovirus). Manchmal sind aber auch Bakterien Auslöser (z.B. Salmonellen), die in verunreinigten Lebensmitteln vorkommen können. Durch diesen infektiösen Befall kommt es zu einem Angriff der Darmschleimhaut. Da die betroffene Darmschleimhaut nicht mehr ‘gut funktioniert’ passieren folgende Dinge:

  • Wasser wird nicht mehr gut aus dem Darm in den Körper zurückgenommen
  • Verschiedene Salze (Elektrolyte) aus dem Speisebrei werden ebenfalls nicht richtig von der Darmschleimhaut aufgenommen.
  • In schlimmen Fällen kann infolge dessen der Körper austrocknen und unter einem ‘Salzmangel’ leiden.

Wie lange dauert der Durchfall?

Durchfall im Rahmen von Infektionen dauern meist 1-7 Tage lang (Die Erreger können aber noch Wochenlang im Stuhl ausgeschieden werden, auch wenn der Durchfall vorbei ist). Manchmal ist die Entzündung im Darm aber so ausgeprägt, dass, obwohl die Erreger weg sind, der Durchfall noch länger andauert – bis sich die Darmschleimhaut erholt hat. Diese „postenteritische Phase“ kann nochmal einige Wochen dauern.

Falls der Durchfall nicht infektiös bedingt ist (z.B. bei einer Allergie), sieht das ganze Beschwerdebild nochmal etwas anders aus. Hier helfen weiterführende Fragen des Kinderarztes.

Ist Durchfall gefährlich?

Das kann man so pauschal nicht sagen. Wenn wir von „gefährlich“ reden, meinen wir in der Regel das „Austrocknen“ (Dehydratation).

Es hängt davon ab,

  • wie ausgeprägt der Durchfall ist (manche Kinder haben 4 Weiche Stühle am Tag, andere 20 ganz flüssige)
  • ob das Kind gleichzeitig hoch fiebert (weiterer Flüssigkeitsverlust)
  • wieviel das Kind noch trinkt (manche fangen den Flüssigkeitsverlust durch vermehrtes Trinken gut auf, andere trinken gar nichts mehr und „füllen“ sich praktisch nicht mehr auf)
  • ob zusätzlich zum Durchfall Erbrechen auftritt und wie oft (weiterer Flüssigkeitsverlust)
  • wie alt das Kind ist (unter 2 Jahre alt: am stärksten gefährdet)

 Kleine Kinder, die starken Durchfall haben und/oder heftig erbrechen, können innerhalb weniger Stunden austrocknen!

Woran erkennst du, ob dein Kind ausgetrocknet ist?

  • Schläfrigkeit, Zunehmende Bewusstseinseintrübung
  • Gewichtsverlust
  • Babys: schwacher Saugreflex, eingefallene Fontanelle
  • stehende Hautfalten (normale Flüssigkeitseinlagerung in der Haut sind reduziert)
  • trockenes Weinen (keine Tränenproduktion mehr)
  • trockene Windel (keine Urinproduktion mehr)
  • dunkler, konzentrierter Urin
  • seltener Lidschlag
  • trockene Lippen, weißlich belegte, trockene Zunge

 –> Wenn eines oder mehrere hiervon auf dein Kind zutreffen, solltest du dein Kind sofort von deinem Kinderarzt anschauen lassen. Wenn dieser nicht anzutreffen ist, ist das auch ein Grund in die Notaufnahme zu fahren.

Was du tun kannst, um zu verhindern, dass dein Kind Durchfall bekommt:

  1. In den ersten Lebensmonaten schützt Stillen (auch teilweisese Stillen) sowie die Rotavirusimpfung
  2. Vermeiden von Infektionen durch Lebensmittel (z.B. Flaschenmilch nur frisch zubereiten, Fleisch und Eier gut durchbraten, Lebensmittel bis zur Zubereitung kühl lagern, verschiedene Schneidebretter für Gemüse und Fleisch nutzen, nach Zubereitung alle benutzten Unterlagen und Küchengeräte sowie Hände gut reinigen)
  3. Schutz vor Keimen (bei Erkrankten im Umfeld aber auch ohne Hinweise sinnvoll): Eigene Handtücher nutzen, benutzte Dinge (Handtuch, Bettäwsche, Waschlappen) bei mindestens 60°C waschen, Gegenstände wie Toilettensitz, Türklingen und Lichtschalter (alles was Erkrankte in die „Hände bekommen“) desinfizieren, nach jedem Toilettengang, Wickeln oder Zubereiten von Spiesen gründlich Händewaschen.

Was du tun kannst, wenn dein Kind Durchfall hat:

Am wichtigsten ist es, die verlorene Menge an Flüssigkeit und Blutsalzen (Elektrolyte) wieder zu ersetzen, weil Organe und Stoffwechselfunktionen sowie Gehirnfunktionen sonst beeinträchtigt werden können. Dafür braucht es die richtige Elektroly-Glukose-Mischung! Sie muss immer GENAU nach der Gebrauchsanleitung zubereitet werden, ein falscher Verdünnungsgrad kann lebensgefährlich für das Kind sein!

Am Ende des Posts findest du das Dokument „Trinklösung Know-How“ zum herunterladen. Dort findest du weitere Informationen darüber

Das gestillte Kind oder das Baby, das Flaschenmilch bekommt, darf seine Nahrung nach Bedarf weiter einnehmen.

Wenn das Kind wieder „rehydriert“ ist (d.h. Flüssigkeit aufgefüllt wurde), dann darf es wieder die gewohnte Nahrung zu sich nehmen! Gut verdaulich sind stärkehaltige Produkte wie Nudeln, Breie, Kartoffeln, Zwieback oder Brot. Fett ist erlaubt. Verzichten sollte man in den ersten Tagen auf stark gezuckerte Nahrungsmittel und Getränke (Süssigkeiten, Softdrinks z.B.)

Wann du unbedingt zum Arzt gehen solltest, wenn dein Kind Durchfall hat:

  • Kind hat sehr hohes Fieber (über 39.5°C)
  • Kind leidet an unstillbarem Erbrechen
  • Kind verweigert Trinklösung und zeigt Dehydratationszeichen (siehe oben)
  • Zustand des Kindes wird immer schlechter, trotz Gabe der Trinklösung
  • Wenn du Angst hast oder unsicher bist
  • Wenn dein Kind Vorerkrankungen hat (Darm, Niere, Stoffwechsel)
  • Wenn Dein Kind noch unter 7 Monate alt ist (bei Frühgeborenen am errechneten Geburtstermin orientieren!), oder unter 8kg Körpergewicht
  • Bei blutigen Durchfällen (nicht nur einzelne Blutfäden)
  • Kind trübt vom Allgemeinzustand ein, oder ist gereizt, schreit schrill, Baby trinkt nicht mehr

So – das war jetzt keine Schonkost, das war ganz schön viel!

Hast du noch Fragen hierzu?

Deine Désirée

Anmerkung: Dieser Beiträg ersetzt nicht den Arztbesuch bei gesundheitlichen Beschwerden. Er dient nur der reinen Information!

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In meinem Leben habe ich unvorstellbar viele Katastrophen erlitten. Die meisten davon sind nie eingetreten. Mark Twain

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3 Krankheiten, die scheinbar fröhlich machen

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Liebe Mami!

Letzte Woche haben wir darüber gesprochen, dass es gesund für dein Kind ist, viel zu lachen und viel Freude erleben zu dürfen. Diese Woche möchte ich dir noch einmal einen anderen Blickwinkel auf das Thema „Lachen und Gesundheit“ geben (wieder eine Möglichkeit zu zeigen, das jedes Thema ganzheitlich betrachtet werden kann!):

LACHEN an und für sich muss nicht immer Folge von Erfüllung und Freude sein – es kann auch ein Symptom schwerwiegender Krankheiten sein!

  1. Lachanfälle
    Es handelt sich um die „gelastische Epilepsien“, sie kommen selten vor und verlaufen meist sehr schwer. Es kommt zu plötzlich auftretendem, grund- und emotionslosem Lachen beziehungsweise Kichern, Diese Anfälle beginnen meist im frühen Kindesalter, sprechen nicht auf Medikamente an und führen zu Beeinträchtigung der kognitiven Entwicklung und Verhaltensstörungen. Sie treten beispielsweise bei Kindern mit Hirntumoren am Hyptothalamus auf.
  1. Pathologisches Lachen
    Menschen, die darunter leiden, MÜSSEN lachen, obwohl ihnen gar nicht danach zumute ist. Sie werden von ihrem eigenen Lachen überrumpelt und lachen in voller Intensität. Der Anteil des Gehirns, der für den motorischen Anteil des Lachens (Gesichtsausdruck, Arbeit der Atemhilfsmuskulatur usw.) zuständig ist, hat einen irreperablen Schaden erlitten, etwa durch einen Schlaganfall.
  1. Das Angelman-Syndrom
    Das Angelman-Syndrom (AS) entsteht durch einen Gendefekt (Chromosom 15). Betroffene Kinder sind bei der Geburt meist unauffällig, im Säuglings- und Kleinkindalter fallen dann körperliche und geistige Entwicklungsstörungen auf: Sprachentwicklungsstörungen, motorische Unsicherheit und ein fröhlicher Gesichtsausdruck sind die auffälligsten Symptome des AS. Außerdem können vorkommen: starkes Sabbern, hyperaktives Verhalten, verringerte Intelligenz, manchmal helle Haut/Augen aufgrund verminderter Pigmentierung, Schielen.

Was du tun solltest, wenn du den Verdacht hast, dass dein Kind an einer der oben genannten Krankheiten leidet

  • Mach auf alle Fälle zeitnah einen Termin beim Kinderarzt aus und lasse dein Kind untersuchen!
  • Im ersten und im zweiten Fall wird der Kindararzt dein Kind auch von einem Neuropädiater untersuchen lassen. Zur Diagnosestellung wird unter anderem ein EEG (Hirnstromableitung) und eine Bildgebung vom Kopf gemacht. Im Anschluß muss das weiter Prozedere besprochen werden!
  • Im letzten Fall wird der Arzt bei sich erhärtendem Verdacht dein Kind gemeinsam mit verschiedenen Disziplinen (z.B. Logopäden, Neuropädiater, Sozialpädiatrisches Zentrum) behandeln, um dein Kind in den kommenden Jahren gut begleiten zu können!

Hast du das alles schonmal gehört?

Deine Désirée

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