„Ich habe das Gefühl, ihr liebt mich nicht“

„Ich habe das Gefühl, ihr liebt mich nicht“

„Ich habe das Gefühl, ihr liebt mich nicht“

Liebe Mami!

„Ich habe das Gefühl, ihr liebt mich nicht“ hat mein Kind vor vielen Jahren zu meinem Mann gesagt. Es war die Zeit vor meinem Burnout, die uns alles abverlangt hat. Wir haben es unseren Kindern immer wieder gesagt:
dass wir sie lieben,
dass wir lieber mehr Zeit mit ihnen verbringen würden, als zu arbeiten,
dass wir sie nicht anschreien wollen, es aber tun, weil wir erschöpft sind.
Wir waren ungeduldig und gereizt mit ihnen, haben ihnen erklärt, dass es nicht ihre Schuld sei.
Wir waren weit weg von der tiefen Verbundenheit, die uns eigentlich Flügel verleiht. Stattdessen lagen schwere Steine auf unseren Schultern, die uns und unser Kind schwer belasteten.
Natürlich liebten wir unser Kind. Aber es zu sagen und es zu zeigen, sind unterschiedliche Dinge. Es reicht nicht sein Kind zu lieben, es muss sich geliebt fühlen.
Die Zeit stand still, als mein Kind diese Worte sagte:
„Ich habe das Gefühl, ihr liebt mich nicht“.
Mein Mann brach in Tränen aus. Er hat seine eigene, in der Kindheit erfahrene, emotionale Not, sofort in unserem Engel erkannt. Sie weinten gemeinsam und fühlten die eigentlich immer vorhandene, zuweilen von Stress und Arbeit verschüttete, Verbundenheit. Das war der Moment, der für uns in der damaligen Situation nötig war, um Veränderungen einzuleiten.
Was ich dir mitgeben möchte:
Egal wie gut wir es meinen:
Wir werden unsere Kinder verletzen. Wir werden ungerecht sein, sie werden einsam sein und sich auch mal nicht gesehen, nicht verstanden und nicht geliebt fühlen. Den Schmerz, den sie, eingebettet in eine gesunde Bindungsbeziehung erfahren werden, wird aufgenommen in ihr emotionales Repertoire und wird wesentlich dazu beitragen, dass sie später auch mal anderen Menschen, auf dieser Ebene begegnen können. Einander verstehen bedeutet, etwas von sich selbst im anderen wiederzufinden. Es macht sie menschlich.
Es ist unmöglich – und nicht sinnvoll – alles richtig zu machen. Wichtig ist, dass wir unseren Kindern bestimmte Kompetenzen mitgeben, damit sie, wenn sie in Not gelangen, auf etwas zurückgreifen können:
  • Sprache, um sich reflektieren und ausdrücken zu können
  • Ein offenes Ohr, damit sie wissen, dass wir ihnen zuhören
  • Den Beweis, das wir für sie etwas in Bewegung bringen können
  • Achtsamkeit, damit ihnen Dinge bewusst werden können!
Du machst Fehler – das gehört zum Leben.
Du musst morgen nicht alles besser machen- das setzt dich nur unter Druck und führt dazu, dass du beim ersten „Fehltritt“ gleich in der Früh wieder das Gefühl hast, als Mutter auf voller Länge zu versagen. Wenn du dir so viele Dinge vornimmst, stehst du am nächsten Tag unter noch mehr Druck – du bist praktisch zum Scheitern vorprogrammiert!

Wenn du dich nur darauf konzentrierst, mit dir selbst verbunden zu sein, regeln sich die meisten, unnötigen, wiederkehrenden „Fehltritte“ von selbst.

Deine Désirée

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  • Lehrerin für achtsame Elternschaft mit Selbstmitgefühl
  • Expertin auf www.bindungsorientiert.com
  • diverse zusätzliche Qualifikationen

Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung. Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung. Oscar Wilde

In meinem Leben habe ich unvorstellbar viele Katastrophen erlitten. Die meisten davon sind nie eingetreten. Mark Twain

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Heute bekommen wir wahrscheinlich eine schlechte Internetbewertung …

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Liebe Mami!

Heute bekommen wir wahrscheinlich eine schlechte Internetbewertung. Die Mutter wird schreiben, dass mein Mann medizinisch inkompetent ist, respektlos war und sich vor ihrem 2-jährigen Kind unmöglich benommen hat. Ich bin mir auch sicher, dass sie wirklich glaubt, was sie da schreibt und auf ihrer Mission, uns schaden zu wollen, auf den ein oder anderen sehr überzeugend wirken wird. Das Ende vom Lied war, dass sie meinen Mann in Anwesenheit ihres Sohnes begonnen hat zu Duzen, ihm gesagt hat er solle sein „Maul halten“ und am Ende noch „fick dich“ hinterhergeschrien hat. Dass die Situation rein objektiv (ausreichend „Zeugen“ standen irritiert und sprachlos über dieses Verhalten dabei) nicht wirklich so ablief, wie sie sie dargestellt hat, ist jetzt mal nebensächlich.

Die emphatische Seite in mir, beobachtet ein solches Verhalten auf der Ebene des inneren Kindes und kann auch dem niveaulosesten Verhalten mit einer Haltung der Fürsorge begegnen. Stress und Glaubenssätze sind eine gefährliche Mischung: durch kleine Trigger können große Explosionen ausgelöst werden, die unüberschaubaren Schaden in der Umgebung anrichten können. Menschen, die dieser Explosion ausgesetzt sind, können kleine Schrammen, aber auch tiefe Wunden im Inneren erleiden.
 
Nun sind wir als Praxis (leider?) solche elterlichen Ausraster gewohnt und haben das zunehmend aggressive Verhalten der Eltern als Anlass genommen, an unserer Verbundenheit zu arbeiten. Wir sind innerlich darauf vorbereitet, geben einander Halt und sind durch unsere intensive innere Arbeit gestärkt.

Aber was ist mit den Kindern von Eltern, denen eine Realität vorgelebt wird, in der Menschen schlecht sind und die deshalb auch verdient haben, schlecht behandelt zu werden?

Die erwähnte Mama hat sich initial geärgert (und uns beschimpft und bedroht), weil sie 30 Minuten lang auf ihren Termin warten musste. Gleichzeitig saßen aber im Wartezimmer Mütter, die mit ihren Kindern schon seit einer Stunde warteten und ihren Kindern liebevoll und geduldig zu verstehen gaben: Schatz, das ist anstrengend, aber wir sind froh, dass wir einen Termin haben, schau, die Ärzte sind so gestresst, sie haben noch nichtmal gegessen, sie geben ihr bestes!
Diese Kinder waren auch gestresst, vom Warten, aber die Wahrnehmung der Eltern half ihnen, die Situation aus den Augen der Liebe zu sehen und Verbundenheit zu bewahren.

Unser Gehirn nimmt gerade mal 0.001% von allem was wir sehen bewusst auf. Unser Bewusstsein bekommt also gar nicht so viel mit, von dem was tatsächlich passiert. Das Gehirn filtert fleißig! Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch die gleichen 0,001% in jeder Sekunde aufnimmt, ist äußerst Gering, genau deshalb hat wirklich jeder eine eigene Realität.

Das ist wichtig zu wissen, denn wir als Eltern, tragen wesentlich dazu bei, wie der Filter gefärbt ist, durch den unsere Kinder sehen. Nicht nur durch die Glaubenssätze, die wir ihnen aufbürden, auch durch das Vorbild, das wir nunmal sind. Diese Mutter heute, hat mit Sicherheit immer Wunden mitgebracht, die ihre Wahrnehmung der Situation gefärbt haben. Dafür haben wir großes Verständnis und viel Mitgefühl. Was wir aber mittlerweile auch gelernt haben: wir dürfen Grenzen setzen und sie wahren, wenn unsere persönliche Integrität verletzt wird. Dann darf man sich von Familien verabschieden. Genauso, wie du dich von Menschen verabschieden darfst, die deine Integrität verletzen.

Empathie ist wichtig, das heißt aber nicht, das man alles mit sich machen lassen darf.

Deine Désirée

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Mein letzter Post war für dich vielleicht sehr inspirierend, vielleicht aber auch verletzend. Mehr als 50% meiner Leserinnen hatten danach Schuldgefühle und falls auch du dazu gehörst, möchte ich dich wissen lassen, dass ich mit dir fühle. Ich weiß, dass jedes Licht, jedes Wissen, jedes Stückchen „Mehr-Bewusstsein“ auch eine Schattenseite haben kann – nämlich das Gefühl, als Mutter nicht gut genug zu sein, das Gefühl zu versagen oder pure Verzweiflung, weil mehr und besser und höher und weiter einfach nicht mehr drin ist. Ich wollte dich nicht alleine lassen, mit deinen Schuldgefühlen. Ich weiß, wie sie sich anfühlen, am liebsten möchte man sie wegschlafen, wegessen, wegarbeiten, wegdiskutieren, einfach weg damit! Aber sie verschwinden nicht, du kannst sie vielleicht kurzfristig tief in deinem Inneren vergraben.  Aber sie bleiben und beim nächsten Trigger – überfallen sie dich, noch mächtiger, noch schneller und noch qualvoller als zuvor. Deine Schuldgefühle kannst du nicht ignorieren. Sie wollen gehört werden, denn sie zeigen dir deinen eigenen Wunden, deine eigenen inneren Konflikte – sie haben, so hässlich sie zu sein scheinen, eine freundliche Seite. Vielleicht möchtest du heute versuchen, dich auf genau diese freundliche Seite zu konzentrieren, genau hinzusehen, dich ganz ehrlich zu fragen:
 
Warum habe ich diese Schuldgefühle? Wovor habe ich Angst?

Ich möchte dir EIN wichtiges takeaway heute mitgeben:

 
Finde die EINE Sache, den EINEN Dominostein, der, wenn du ihn anstubst, alle anderen Dominosteine (alles was du dir sonst noch für dich/dein Kind wünscht) ganz von selbst in Bewegung bringt. Du musst nur für dich herausfinden, was dieser erste Dominostein für dich ist. Alle anderen fallen von selbst.

Ich empfehle dir von ganzem Herzen, „Achtsamkeit“ in deinem Leben zu kultivieren. Das ist und war mein erster Dominostein. In dieser Art des Erlebens findest du deine Antworten. Im SEIN (nicht tun! Nicht erreichen wollen) spürst du die IMMER VORHANDENE tiefe Verbundenheit zu dir und zu deinem Kind, so wird sich vieles von deiner „das-muss-ich-besser-machen-Liste“ in Rauch auflösen.

Nachdem ich jeden einzelnen Kommentar auf den letzten Post durchgelesen habe, ist mir eines klar geworden: Die meisten wissen nicht, was Achtsamkeit ist!
Sie kostet nicht mehr Zeit, sie schafft dir Zeit. Es ist kein „mehr zu tun“, es geht darum „weniger tun“.
Es ist kein Schneidersitz, es kann alles sein.
Es dauert nicht lang, sondern kann ganz schnell vorbei sein!
Es ist keine Selbstoptimierung, es ist innerer Frieden. Jede Mami hier, EGAL was die Bedingungen daheim sind, kann achtsamer sein, ohne das Vorhaben „achtsamer zu sein“ als Stress zu empfinden – das verspreche ich!

Weil Ich dich gerne begleiten würde auf dieser Reise, stelle ich für dich die kommenden Tage ein kostenloses EBook mit wenigen und praktischen Tipps zusammen. Falls du meinen Newsletter abonniert hast, wirst du automatisch darüber informiert, ansonsten heißt es: immer mal wieder in meine Story schauen!

Alles was du jetzt brauchst, ist deine Sehnsucht nach mehr Verbundenheit, denn diese Sehnsucht ist dein Motor für Veränderung. Schuldgefühle zeigen dir deine Sehnsucht, nach mehr Einklang und Verbundenheit zu dir selbst an – laut und deutlich.

Wie geht es dir jetzt?

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Dieses Feingefühl ist wie eine Antenne, die dazu dient, die Bedürfnisse unserer Kinder aufzuspüren, wahrzunehmen, was sie brauchen, ohne dass sie darum betteln müssen. Das ist die Sprache unserer Verbundenheit: die Fähigkeit, einander zu spüren. Stress ist aber wir eine rostige Auflagerung auf der Antenne, die so viel überhand genommen hat, dass diese bindungs- und bedürfnisorientierte Antenne die subtilen Schwingungen unserer Kinder nicht mehr registrieren kann. Sie bewegt sich nur noch, wenn es stürmt. Stürmische Kinder jedoch, sind in Not. Sie sind alarmiert, weil die Verbundenheit, die sie brauchen, um sich geerdet, geliebt und gesehen zu fühlen, ihnen fehlt.

Man kann seinem Kind noch so oft sagen, dass man es liebt, das was wirklich zählt, das was einem Kind wirklich das Gefühl gibt verstanden, gesehen und geliebt zu werden, das ist die Fähigkeit, schnell und zuverlässig auf seine seelischen und körperlichen Bedürfnisse einzugehen. Aus diesem Bindungstanz entsteht Verbundenheit und durch Verbundenheit entsteht wiederum Feinfühligkeit . Eine besondere Magie liegt in der Fähigkeit seinem Kind gegenüber fürsorglich und liebevoll zu sein, bevor es darum bitten muss.
 
Feingefühligkeit wird aus verschiedensten Gründen durch chronischen Stress herabgesetzt und somit hat chronischer Stress nicht nur einen Effekt auf den Gestressten, sondern direkt auf die Beziehungen zum Kind: das Kind ist ein spiegelndes Wesen. Es liest seinen Wert in den Augen seiner Bindungsperson ab. Nein – nicht durch Lob, nicht durch Geschenke, sondern durch Verbundenheit! Sehr traurig, wenn man bedenkt, dass ein großer Teil des Selbstwertgefühls und des Selbstbewusstseins aus der Qualität der Eltern-Kind-Beziehung geboren wird. Davon abgesehen ist das ANGEBORENE Bedürfnis nach Verbundenheit (was im übrigen eine spirituelle Erfahrung ist) ein fundamentales im Hinblick auf seelische und körperliche Gesundheit: es verkümmert in modernen Familien zunehmend. Die Folge des unerfüllten, spirituellen Bedürfnisses nach Verbundenheit? Das betroffene Kind kann sein innewohnendes Potential nicht entfalten und wer mit sich selbst nicht verbunden ist, kennt sich selbst nicht und kann kein Glück aus sich selbst schöpfen.

Kinder erfahren ihr wahres Selbst, ihre eigene innere Verbundenheit, in der tiefen Verbundenheit zu ihren Eltern. Sich von Eltern wahrhaftig zu lösen und voll und ganz man selbst zu werden, ist kein Prozess, der durch Abnabelung oder erste Pubertätszeichen automatisch ausgelöst wird. Wahre Ablösung entsteht durch tiefe Verbundenheit zu den Eltern, denn diese sind es, die einem Kind das Zuhause bieten, das ein Kind braucht, um sich selbst zu entdecken.

Stress gehört zum Leben, er kann sogar ziemlich positiv sein, aber: die Dosis macht das Gift. Chronischer Stress ist pures Gift und die Eltern von heute schwimmen darin. Viele Eltern sind konstant so angespannt, dass sie es kaum noch merken – und das ist das fatale: wenn Stress zur Normalität geworden ist. Unsere Kinder brauchen einen sicheren Hafen. Einen Ort zum Ankommen. Einen geschützten Raum, um ihren inneren Frieden zu kultivieren, die innere Verbundenheit zu erleben, aus der sie alles Positive schöpfen können, was sie für ein erfülltes und gesundes Leben brauchen. Durch den Stress der Eltern wird dieser Raum jedoch kontaminiert und wenn das Kind großes Pech hat, vergisst es, wie es ist, einfach zu SEIN, das Hier und Jetzt zu erleben, denn nur darin ist die tiefe Verbundenheit zu finden. Eltern laufen pausenlos in ihrem Hamsterrad: sie TUN, sie sind voller Gedanken aus der Vergangenheit oder voll mit Gedanken über die Zukunft, nur nicht im Hier und Jetzt und damit fehlt ihnen die Wahrnehmung ihrer tiefen Verbundenheit, die in der wertfreien Wahrnehmung des gegenwärtigen Momentes zu finden ist.

Erst wenn wir Eltern verstanden haben, wie wichtig Achtsamkeit (wertfrei im Moment zu SEIN) in der Elternschaft nicht nur für uns aber für die Selbstwerdung unserer Kinder ist, erst dann öffnen wir die Tore für wahre Verbundenheit (zu uns selbst und zueinander) und nur so erschaffen wir die Vorraussetzungen dafür, dass sich unsere Kinder wirklich geliebt und verstanden fühlen. Verbunden – mit sich und der Welt.

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Liebe Mami!

Es gab eine Zeit, in der wir in getrennten Zimmern geschlafen haben und der Kampf mit der Frage „warum geht nicht einfach einer von uns“ uns viele Nächte lang wach gehalten hat.

Warum keiner den Schritt raus gewagt hat?
Geld? Haus? Praxis?
Kinder?
Angst loszulassen?
Nein, das war es alles nicht.
Vielleicht doch Bequemlichkeit?

Klar war, dass diese Situation voller Aggression, Kälte und Anspannung für unsere ganze Familie toxisch war und etwas passieren musste.

Meistens waren unsere Gespräche so emotional geladen, dass wir gar nicht produktiv miteinander sprechen konnten, entweder wir attackierten und beschuldigten uns gegenseitig oder der einer griff an, während sich der andere zurückzog.

Jogi und ich haben einen ähnlichen Zugang zu Philosophie und Psychologe, so konnten wir in ruhigen Momenten doch wieder zueinander finden. Im Laufe der Zeit ist uns bewusst geworden, dass wir einander überhaupt nicht mehr ganzheitlich wahrnehmen können (Erschöpfung, Tunnelblick durch Stress, Bewertungen des gegenüberliegenden VERHALTENS). Unser Lebensstil hat so viel Schaden in uns angerichtet hat, dass wir den anderen brauchten, um diesen Schaden zu reparieren. Und wenn das nicht geschah, dann krachte es.

Weil es in Wirklichkeit nicht um den Menschen geht, der vor uns steht, sondern um den, den wir hineininterpretieren.

Wunschdenken.
Illusionen, die durch den Blick unseres inneren Kindes entstehen, es wirkt wie ein Filter der Wahrheit: Es erschafft sich seine eigene Realität und eine eigene Interpretation des Partners.
Ich gehe sogar soweit zu sagen:
in Wirklichkeit kennen wir den Menschen, den wir angeblich lieben gar nicht richtig und die Person kennt sich selbst genau so wenig. Es sei denn, wir sind bereit für Verbundenheit.
Jogi und mir wurde bewusst, dass wir mit zweierlei Maß messen:
Der wohlwollende Blick, den wir so gerne ansetzen, wenn es um den Umgang mit unseren Kindern geht, sollte auch dem Partner und uns selbst gebühren.

Man kann den Kindern nicht wirklich offen begegnen, ohne auch dem Partner und sich selbst offen zu begegnen. Solange wir nicht offen sind, müssen wir uns eingestehen:
wir kennen einander nicht wirklich – obwohl wir uns so gut kennen! Wir kennen DIE ROLLE, die wir im Leben eingenommen haben, aber nicht unsere Essenz!
Wenn wir mit unseren Partnern streiten, sie abwerten, verurteilen, kritisieren, ignorieren, nicht wertschätzen etc… spricht oft unser inneres Kind. Im Endeffekt streiten zwei innere Kinder in erwachsenen Köpern miteinander.
 

Sie sehen und hören oft nur noch das, was ihre Glaubenssätze durchlassen.

Das ist auch der Grund, warum ich denke, dass wir uns nicht wirklich in unserer Essenz erkennen, solange unsere innere Kinder uns daran hindern, uns selbst, aber auch unseren Partner (und sogar unser Kinder) zu erkennen.

Wir alle tragen unreife und unschuldige innere kinder in uns. Wir sind hart zu ihnen, weil wir erwarten, als Erwachsene auch komplett gereift sein zu müssen. Sie brauchen aber Liebe und Akzeptanz.

Das zu erkennen war wichtig für uns.
Zu erkennen, dass wir so wenig wissen und verstehen, voneinander, von uns selbst, von der Welt hat (meistens :-)) große Offenheit und damit tiefe Verbundenheit zu uns selbst, zueinander und der Welt ermöglicht.

Jeder von euch weiß es: die Liebe, die aus der Verbundenheit entsteht, ist eine spirituelle Erfahrung.

Findest du den Gedanken, niemand richtig zu erkennen, wenn wir durch die Augen unseres inneres Kindes schauen, befreiend oder beängstigend?

Deine Désirée

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Ich bin Dr. Mami

Für dich und dein Kind, habe ich mich ausgebildet:

  • Ärztin, Familien- und Life-Coach
  • Gründerin von MAP-Family®
  • Europäisches Diplom für ganzheitliche Medizin
  • in Ausbildung zur Kinder- und Jugendpsychotherapeutin
    Ayurveda Psychologie
  • Lehrerin für achtsame Elternschaft mit Selbstmitgefühl
  • Expertin auf www.bindungsorientiert.com
  • diverse zusätzliche Qualifikationen

Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung. Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung. Oscar Wilde

In meinem Leben habe ich unvorstellbar viele Katastrophen erlitten. Die meisten davon sind nie eingetreten. Mark Twain

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Liebst du dein Kind wirklich, oder bildest du dir das nur ein?

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Liebe Mami!

Unser menschliches Bedürfnis nach Bindung ist unglaublich stark. So richtig wurde mir das bewusst, als ich das kleine rothaarige Mädchen * mit den Zöpfen im Spätdienst auf meiner Station kennenlernen durfte. Sie hatte zwei deutlich sichtbare, knallrote Handabdrücke von ihrem Papa (wie sich später herausstelle) im Gesicht, auf jeder Backe 5 Finger, auf der rechten Seite, war sogar noch der Ehering mit abgebildet.
Als wir sie nach einem Krampfanfall untersuchen wollten (zum Ausschluss Hirnblutung), krabbelte sie zu ihrem Schutz auf den Schoß derjenigen Person, die ihr das alles angetan hatte.

Bindung ist ein schlaues evolutionäres Werkzeug, das das Überleben des Menschen sichern soll. Die Sehnsucht nach Liebe von unserer Bindungsperson ist enorm. Unter anderem in dieser Sehnsucht liegt der Grund, warum viele unserer Kinder alles tun würden, um geliebt zu werden, bzw. sich geliebt und liebenswert zu fühlen. Dafür würden sie sich nicht nur schlecht behandeln lassen, sie würden auch zu jemanden werden, der sie gar nicht sind.

Und hier liegt das Kernproblem der meisten Eltern: SIE WISSEN NICHT WER SIE SIND. Ihre Kindheit (nicht nur zuhause sondern auch auswärts) hat zum großen Teil dazu beigetragen, dass sie nur gewisse Teile an sich wahrnehmen/erleben konnten. Ihr wahres ICH, ist vergraben, unter ihrer antrainierten Identität.

Deine Identität ist wie eine Holzskulptur, die du mit den dir zur Verfügung stehenden Werkzeugen (Lebensefahrungen) geschnitzt hast. Der Baum, aus dem das Holz aber gewonnen wurde, so pur und rein, einfach in seinem SEIN, das ist deine wahre ESSENZ.
Wenn du in einer anderen Familie mit anderen Erfahrungen aufgewachsen wärst, dann wäre dein Gefühl von „ICH“ ein möglicherweise ganz anderes als jetzt.

Es führt kein Weg daran vorbei, wir machen das gleiche mit unseren Kindern und bis zu einem gewissen grad ist das schlichtweg nicht vermeidbar. Aber eben nur bis zu einem gewissen Grad.

Daher ist das wichtigste Werkzeug, dass wir Eltern erlernen müssen, das der Achtsamkeit. Ohne sie, schaffen wir es nicht, unsere innere Verbundenheit zu erlangen. Sie führt uns zurück an unseren Wesenskern und NUR von diesem Kern heraus, können wir unseren Kinder erlauben, die zu werden, die sie sind.

Denn NUR aus dieser inneren Verbundenheit heraus, hören wir auf, unsere Kinder durch die Brille unserer Ängste, Projektionen, Vorurteile und Bewertungen zusehen und sie so durch unsere Reaktion auf sie- zurechtzustutzen.

Ich habe dich Eingangs gefragt:
„Liebst DU dein KIND wirklich, oder bildest du dir das nur ein?“.

Ich meine diese Frage tatsächlich ernst.

Wenn DU gar nicht weißt, WER du eigentlich bist und DU DEIN KIND nur durch den FILTER deiner eigenen Erfahrungen \ Gedanken \ Gefühle siehst – ist das Kind, das du meinst vor dir zu haben, vielleicht zu einem großen Teil DEINE große Interpretation?
Wen liebst du denn dann eigentlich?
Das was du da in dein Kind reininterpretierst ODER das Kind selbst?
Bist das auch WIRKLICH DU, die dein Kind liebt oder ist es nur die Idee, die du von dir hast?
Und wenn die Kinder unseren Stress spiegeln, wessen Verhalten legen sie dann an den Tag? Deines oder ihres?
Und wenn du sie dann nicht so gern magst, weil sie dich stressen, dabei spiegeln sie dich nur, magst du dann in Wirklichkeit einfach nur dich selbst nicht?
 

Ich finde das sehr spannend.

Wann fühlst du wirklich tiefe innere Ruhe?
Wie verändert sich dann deine Wahrnehmung von der Welt und deinem Kind?

Deine Désirée

* alle Erkennungsmerkmale verändert

Blogbeitrag “Lass dein Kind auch mal in Ruhe!”

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Ich bin Dr. Mami

Für dich und dein Kind, habe ich mich ausgebildet:

  • Ärztin, Familien- und Life-Coach
  • Gründerin von MAP-Family®
  • Europäisches Diplom für ganzheitliche Medizin
  • in Ausbildung zur Kinder- und Jugendpsychotherapeutin
    Ayurveda Psychologie
  • Lehrerin für achtsame Elternschaft mit Selbstmitgefühl
  • Expertin auf www.bindungsorientiert.com
  • diverse zusätzliche Qualifikationen

Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung. Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung. Oscar Wilde

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